on the road // Weimar in drei Tagen

Weimar in 3 Tagen: hier die Must-sees


Oder auch: die schönen und hässlichen Seiten deutscher Geschichte

Seitdem ich die Studium Emotionale Dilogie gelesen habe schwirrte es mir im Kopf herum: Ich muss Weimar einmal sehen. Und mich vielleicht auch endlich mal mit Goethe auseinandersetzen. Was habe ich eigentlich die letzten 6 Jahre im Studium gemacht?

Und nachdem ich wieder beim gemütlichen Zusammensein im Freundeskreis davon angefangen hab, hab ich schnell eine Mitreisende gefunden, das Hotel gebucht und den Urlaub eingereicht. Am Dienstag nach der Frankfurter Buchmesse sollte es losgehen!

Wir sind Dienstag nachmittags in Weimar angekommen und es war atemberaubend. Allgemein bin ich sowieso der Meinung, dass der Herbst die idealste Zeit zum Städtereisen und Kulturaufsaugen ist. Nicht bringt die Atmosphäre in so kulturreichen und historischen Städten wie Oxford, Bath oder eben Weimar zum Vorschein als die Farbenpracht des Herbsts. Wir fuhren an einem Wohnpalast nach dem anderen vorbei, bis wir endlich am Hotel waren. Am ersten Nachmittag sind wir nur rumgerannt, haben uns versucht zurecht zu finden, Tickets für die Stadtführung am nächsten Tag gekauft und den nächsten Tag grob geplant.

Und es ging zu einem der Highlights: Dem Goethe Wohnhaus und dem daneben liegenden Goethe-Nationalmuseum. Ich muss ja gestehen, als Deutsch-GKler haben wir nicht viel Goethe durchgenommen und in der Uni fand ich andere Autoren interessanter. Hier und da kannte man Konzepte, mit denen Goethe sich auseinandersetzte  - nur hab ich erst im Goethe-Nationalmuseum mehr verstanden. Es war wirklich interessant und gut aufbereitet. Absolut empfehlenswert!
Goethe und Anna Amalia Bibliothek in Weimar.
Am Mittwochmorgen ging es vor der Stadtführung zur Anna Amalia Bibliothek, Tickets sichern. Die Bibliothek ist heiß begehrt und es sind pro Tag nur eine abgezählte Zahl an Tickets verfügbar. Wir hatten einen großartigen Stadtführer. Auf unserer Tour sind wir am Hotel Elephant vorbei, haben uns Statuen von Berühmtheiten angesehen, sind zum Ginkgobaum, an Goethes Gartenhaus und an Shakespeare im Park an der Ilm vorbei, standen vor der Fürstengruft, vor Goethes und Schillers Haus und vor dem Deutschen Nationaltheater. Danach ging es erneut zur Anna Amalia Bibliothek, wo wir den berühmten Rokokosaal bestaunen durften.

Abends gab es reichlich Wein und eine der besten Käseplatten, die ich je gegessen habe. Besser konnte der Tag nicht zu Ende gehen.

Der Rückweg: 2 Seiten deutscher Geschichte
Am letzten Tag wollten wir die Rückfahrt nutzen. Also haben wir ausnahmsweise im Hotel gefrühstückt und dann schnell ausgecheckt und sind los. Der erste Stop: das ehemalige Arbeitslager Buchenwald.

Die Nähe von Buchenwald zu Weimar hat mich am Anfang beim Blättern durch den Reiseführer sehr verstört. Man kennt die Namen der bekanntesten Vernichtungs- und Arbeitslager, aber irgendwie hab ich nie nachgesehen, wo sie liegen. Buchenwald ist tatsächlich keine 20 Minuten von der Weimarer Innenstadt entfernt. Eine eigene Buslinie fährt regelmäßig hin. Es hat etwas gebraucht, bis wir uns auf dem riesigen Gelände zurecht gefunden und den Sammelpunkt für die stündlichen kostenlosen Führungen gefunden haben.

Mit einer gemischten Gruppe und einem Führer, der in Weimar aufgewachsen ist und die Zeit, in der das KZ unter Nazis genutzt wurde, miterlebt hat, sind wir über das Gelände und in das Arbeitslager rein. Es ist schwer auszudrücken, was ich bei der Besichtigung des Arbeitslagers empfunden habe. Der Reiseführer, den ich zuvor noch durchgeblättert hab, hat mit grauenhaften Anekdoten bereits versucht darauf vorzubereiten. Die Geschichten des Tourführers waren genauso schlimm. Und in dieses betretenen Stimmung war und ist es mir jetzt noch völlig unverständlich, dass es tatsächlich Leute gibt, die im Krematorium neben den Öfen für Fotos posieren.

Viel war nicht mehr von dem Arbeitslager übrig. Der Zaun, das Krematorium und einzelne Gebäude. Viele Gebäude wurden aber abgerissen und für den Wiederaufbau benötigt. Der Tourführer hat versucht uns ein genaues Bild zu vermitteln, nicht nur von den Geschehnissen, sondern auch  davon, wie viel die Weimarer damals gewusst haben.

Nach der offiziellen Tour hätte man sich noch weiter auf dem Gelände umsehen können. Uns war nicht danach. Nach einem kleinen Abstecher in die Buchhandlung auf dem Gelände sind wir wieder los.

Unser nächstes Ziel: Die Wartburg
Weimar und die Wartburg in Eisenach besuchen.
Bei der Reiseplanung hatten wir mit dem Gedanken gespielt, auch nach Eisenach zu fahren. Von der Stadt habe ich dann an sich nicht viel gesehen und was ich gesehen habe, gefiel mir nicht. Eisenach wirkte wie eine einzige Baustelle und die Fahrt zur Wartburg war nervig und lang. Endlich da durften wir erst mal satte 5€ für 1 1/2 Stunden parken zahlen. Toller Einstieg. Noch besser war, dass ich nicht drüber nachgedacht habe, dass die Burg auf einem Berg sein könnte - meine Schuhauswahl war nicht die beste für die Anzahl der Stufen. Die Burg an sich ist wirklich übersichtlich, weil man nirgendwo wirklich rein konnte ohne eine offizielle Führung. Die meisten Leute waren auch für eine Wanderung in der Umgebung gekleidet. Wir sind tatsächlich pünktlich zur nächsten Führung angekommen. Nach zwei Tagen in Weimar, wo ich als Nicht-Studentin 7€ pro Eintritt bezahlt hab, fand ich 9€ plus 2€ zum Fotografieren echt happig. Ich bin kein Geschichtsjunkie und alles, was vor 1800 passiert, fesselt mich nicht wirklich - dennoch war es echt cool die Räume der Wartburg zu sehen und die Geschichten, die sich in ihnen abgespielt haben sollen, zu hören. Nach der Führung wurde die Aussicht bestaunt - dann ging es wieder Richtung NRW in die Heimat zurück.

Weimar war wirklich atemberaubend und ist nicht nur für Germanisten eine Reise war. 

Must-sees und to-dos in und um Weimar: 

  • Goethe-Haus und das Goethe Nationalmuseum
  • Stadtrundführung organisiert von der Touristeninformation
  • Buchenwald mit einer Führung - jede volle Stunde!
  • Schiller Haus
  • Kaffee im Anno 1900 trinken - allgemein Kaffee in einem der vielen kleinen Cafés trinken
  • Einen Blick auf Goethes Gartenhaus werfen 
  • Anna Amalia Bibliothek
  • Wein trinken & kaufen!

Rezension // Crooked Kingdom von Leigh Bardugo (Spoilerwarnung!)


Six of Crows endete damit, dass das 6er Gespann plötzlich nur noch zu 5 ist. Das können Kaz und seine Bande nicht so belassen. Auch nicht, dass ein Deal gebrochen wurde. Crooked Kingdom setzt genau da an, wo Six of Crows endet - sie haben einen neuen Job zu erledigen!

on the road // Die #FBM als Buchmesse-Ersti erleben


Die Vorbereitung:

Die Bahnfahrt und Zimmer waren schon länger gebucht - aber das war auch das Einzige, um das ich mich so wirklich gekümmert habe. Ich hatte keinerlei Verpflegung dabei, keine Ahnung, wie ich von der Herberge zur Buchmesse komme (oder vom Bahnhof zur Herberge) und überhaupt wusste ich nicht, dass man sich für die Blogger-Events vorher anmelden bzw. bewerben muss. Ich war wieder einmal ein bisschen blauäugig. 1 Tag vorher habe ich die Buchmesse-App entdeckt und mir Veranstaltungen herausgesucht, die mich interessieren könnten. Wenigstens etwas, mit dem ich mich 3 Tage lang beschäftigen könnte. :D



Frankfurt

Viel zu früh bin ich am Freitag also los, habe in Düsseldorf den ICE nach Frankfurt bekommen und dort schnell meinen Koffer in der Herberge abgegeben. Ab ging es zur Buchmesse, immer der Masse hinter her. Und während ich so durch die Straßen von Frankfurt irrte, habe ich mich ein wenig verliebt. Meine Herberge war direkt am Main, nahe der Altstadt - wo ich immer in die U-Bahn zur Messe eingestiegen bin. Ein bisschen hab ich es bereut, dass ich keine Zeit für Sightseeing eingeplant habe, denn es war mein erstes Mal in Frankfurt und das was ich von der Stadt gesehen hab, gefiel mir.

Und dann endlich, die FBM

Auf dem Messegelände angekommen war ich einfach nur lost, schnell wurde mir aber klar, welche Hallen besonders hip sind und wo man das meiste erleben kann und ich meine zwei Lieblingsbühnen gefunden, bei denen ich mich des Öfteren aufgehalten habe (ja, ich stehe tatsächlich darauf, Vorträgen zuzuhören, auch wenn das nicht so wirkt, weil ich die meiste Zeit an meinem Handy rumspiele). Zum einen war das der Selfpublishing-Corner, zum anderen der Orbanism space. Ich hab mir diverse Vorträge zu Autor-Blogger-Kommunikation und Selbstmarketing als Autoren angesehen aber auch im Orbanism Space der Blogger Future Place (bfp16) Veranstaltung beigewohnt sowie einem Panel zu Blogs und Vlogs. Highlights waren hier das #bfp16 sowie einen Vortrag von Books on Demand. Enttäuscht war ich eher von den meisten Panels, weil ich das Gefühl habe, es wurde sich immer wieder wiederholt, nichts von Substanz gesagt und selbst bejubelt. Besonders das Panel zu Vlogs und Blogs war echt enttäuschend, weil nur Booktuber da waren und davon geredet haben, wie toll die Community ist und das man sich einfach trauen muss. Das Ganze war recht flach. Ich hatte eigentlich gehofft, dass es mehr kontroverse Thesen gibt, die diskutiert werden würden. Das einzige Tolle war für mich allerdings Sina zu lauschen, die für ihr Alter sehr selbstbewusst und souverän rüber kam. Ich wünschte, ich wäre mit 15 so gewesen.

Mein zweites Highlight war das Treffen mit Elif und ihrer nordischen Gang bestehend aus Mona, Corinna, Elif selbst und Julia sowie Lin, die wir auf dem Bookstagram-Treffen gefunden haben. Ich erinnere mich daran, dass Elif eine der Ersten war, die hier jemals kommentiert hat - umso schöner war es, dass es spontan zu einem persönlichen Treffen kam. Wir haben uns kurz vorm Bookstagram-Treffen gefunden und danach haben die vier mich unter ihre Flügel genommen und wir sind die nächsten 1 1/2 Tage über die Messe gezogen. Wenn ich andere Berichte über Buchmesse (ob Frankfurt oder Leipzig) lese, wird oft davon geredet, dass ein besonderes Highlight das Treffen mit Blogger-Kollegen ist. Ich kann es endlich nachvollziehen. :)

Der große Minuspunkt

Die Menschen waren mein Highlight, aber auch der Grund, wieso ich am Samstag am liebsten geflohen wäre. Es waren einfach zu viele. Und dann noch Menschen mit Koffern und Kinderwagen und und und. Ich hab zwischenzeitlich wirklich gedacht: "Geh einfach und erkunde Frankfurt. Die Stadt sollte leer sein, wenn alle hier sind." Hinter her war ich natürlich dankbar, dass ich geblieben bin, weil ich Elif&Co. getroffen habe und wir herausgefunden haben, dass es auch ruhige Hallen in der Messe gibt - z.B. die der internationalen Verlage. Gleichzeitig war das aber auch sehr merkwürdig, weil u.a. der Penguin Verlag einen riesigen Stand hatte, der einfach leer war. 


Weitere Highlights neben den verschiedenen Vorträgen und den lieben Menschen waren zudem:

  • Die ganzen Bücherwände
  • Der Stand von Thüringen und meine kleine Goethe-Figur
  • Der Illumat
  • Marie Graßhoff treffen
  • Meine signierte Kopie von Kernstaub :)
  • Der McRib am Hauptbahnhof, kurz vor der Heimfahrt


Mein kleines Resumee

Ich will gerne noch einmal zur LBM bevor ich endgültig Nein oder Ja zu Buchmessen sage. Leider scheint das Maß an bezahlbaren Unterkünften für die 2017er schon fast erschöpft. Auch würde ich glaube ich nie wieder das Wochenende mitmachen wollen, weil es mir wirklich viel zu voll war. Außerdem sollte ich mich das Nächste mal wirklich besser vorbereiten, um alles aus dem Presseausweis herauszuholen.

#Newin // Langerwartetes, Reisen und die #Lovelybox

Hach, ich hab das Gefühl, dass ich derzeit nur Bücher kaufe, die ich nicht lese. Tatsächliche gab es in letzter Zeit nur Rereads - und mir ist gerade aufgefallen, dass ich eines der neuen Bücher im Regal tatsächlich vergessen habe, mit dem ich aber jetzt anfangen will:

Empire of Storm von Sarah J. Maas.

Vorbestellt, pünktlich hier und direkt verschlungen. Ich liebe Sarah J. Maas und ihre Bücher. Empire of Storm ist der neueste Teil der Throne of Glass-Reihe und war seit Cover-Reveal eines der heißersehntesten Bücher des Jahres für mich.

Crooked Kingdom von Leigh Bardugo

Der zweite Teil der Dilogie von Leigh Bardugo, Autorin der Grisha-Trilogie, ist diesen Monat erschienen. Leider war das Buch nicht ganz so pünktlich da, da ich eine Version vorbestellt habe, die es scheinbar niemals gab. Was auch immer! Jedenfalls: Angekommen ist es und verschlungen habe ich dieses Buch auch schon. Ich sträube mich noch um eine Rezension, weil ich den ersten Teil ja an sich großartig fand, hier aber derbe enttäuscht war vom Ende. Allerdings habe ich mir nicht nur die Taschenbuch-Version gekauft, sondern auch das Audiobook.

Der Japan-Reiseführer von Vis-a-Vis

Ich tweete und snappe seit Wochen kleine Ausschnitte beim Japanisch lernen. Ich wollte schon immer die Sprache lernen, um irgendwann einmal dort hinreisen zu können und mich zurechtzufinden. Tatsächlich habe ich drei Semester lang in der Uni auch einen Sprachkurs besucht. Jetzt will ich das Ganze wieder auffrischen. Leider ist mein Japanischkurs bei der VHS nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Das hindert mich allerdings nicht daran, schon mal die Reise in Gedanken zu planen.

Half the Sky von Nicholas D. Kristof und Sheryl WuDumm

Hierbei handelt es sich um das bei Our Shared Shelf im September und Oktober gelesen wird. Es ist ein Buch, das bei Amazon schon lange auf meiner Wunschliste war. Umso mehr freut es mich, dass ich es im Rahmen des Buchklubs lesen kann. Oder könnte. Denn leider kann ich mich derzeit so gar nicht dazu aufraffen, es anzufangen.

Und zu guter Letzt sind gleich drei Bücher auf einmal bei mir eingezogen. Ich mach ja hin und wieder gerne bei Gewinnspielen mit. Und Lovelybooks veranstaltet seit Neustem die Aktion Lovelybox. Es werden regelmäßig unter einem bestimmten Thema Boxen zusammengestellt, die man dann gewinnen kann. Ich hab meinen Namen schon bei einigen Boxen in den Lostopf geworfen, wenn mir das Thema gefiel. Best of British war diesmal dran und irgendwie passte das wie Arsch auf Eimer. Auf diese Box habe ich am meisten gehofft und tatsächlich trudelte bald die Mail mit der frohen Botschaft ein. Es hat sich ein wenig wie Weihnachten angefühlt, als ich die rote Box auspacken durfte und das orangefarben Papier aufschlug.

Darin zu finden waren folgende Bücher:

  • Die Launenhaftigkeit der Liebe von Anna Rothschild
  • Miss You von Kate Eberlen
  • Und damit fing es an von Rose Tremain


Tatsächlich hab ich mit Miss You in der Buchhandlung schon geflirtet und freu mich richtig darüber, es jetzt in meinem SuB stehen zu haben :)) Auch die anderen beiden Bücher klingen super interessant.

Was ist bei euch so in letzter Zeit im Regal gelandet? Vielleicht eines der hier aufgeführten Bücher? Und worauf freut ihr euch derzeit am meisten?

on the road // Der lit-tastische Oktober





Einer meiner Jahresvorsätze war es, endlich mal eine Buchmesse zu besuchen. Und es scheint wohl endlich zu passieren: Ich bin akkreditiert für die Frankfurter Buchmesse, habe für zwei Nächte noch Hostel-Zimmer erhalten und kann es kaum erwarten, vollkommen überwältigt zu sein! Ich fahre Freitag früh hin, werde meinen kleinen Reisekoffer beim Hostel ablegen und mich dann auf den Weg zur #FBM machen. Derzeit bin ich dabei dass Programm der #FBM zu durchforsten. Mich interessieren besonders Themen rund ums Marketing. Scheinbar kann ich auch im Urlaub nicht von der Arbeit lassen :D Ich werde von Freitag, dem 21.10. bis zum Sonntag, den 23.10. da sein. Vielleicht kennt ja jemand von euch eine tolle Veranstaltung, die ich übersehen hab, oder hat einen Geheimtipp, der nicht im offiziellen Veranstaltungsprogramm zu finden ist. Immer her damit! 

Seit ich Ende letzten Jahres die Studium emotionale Dilogie von Lina Barold gelesen habe, hab ich so einen kleinen Knacks für Goethe. So musste ich unbedingt Faust im Schaudpielhaus sehen, habe mir die Biografie von Safranski bestellt, die ich vor der Reise unbedingt noch lesen will, und versuche endlich mit einer Reise nach Weimar einen besseren Zugang zu Deutschlands berühmtesten Dichter zu finden. Das Germanistikstudium hat mir da leider nicht geholfen. Meine Freundin und ich haben ein schönes Hotel gefunden und werden uns einfach ins Auto schwingen, auf die andere Seite von Deutschland fahren und schauen, was uns so erwartet.

... vielleicht Berlin?

Das bezieht sich allerdings schon auf Anfang November. Denn: Arbeitstechnisch muss ich nach Berlin fliegen. Und wenn man schon einmal die Chance bekommt, umsonst zu fliegen: Wieso nicht noch das Wochenende bleiben? Das letzte Mal war ich in der zehnten Klasse in unserer Hauptstadt, deswegen wird klassisches Sightseeing auf dem Plan stehen, aber ich möchte ebenso unbedingt einmal die berühmt-berüchtigten Buchhandlungen wie ocelot und Dussmann besuchen. Berlin muss noch genauer geplant werden.

Das Wo ist geplant, aber teilweise fehlt noch das was? Welche Veranstaltung darf ich mir auf der #FBM nicht entgehen lassen? Wo finde ich spuren von Goethe in Weimar und was sollte ich beim Sightseeing in Berlin noch abklappern? Ich brauche Ideen!

Neu im Regal // Viele Taschenbücher und noch mehr eBooks

Man müsste meinen, dass man vor einem Umzug aussortiert. Weil man Dinge plötzlich wiederentdeckt, von denen man nicht wusste, das man sie noch besitzt. Und merkt dass man 20 Bücher im Regal stehen hat, die man die letzten 5 Jahre nicht gelesen hat und die einen ja so eigentlich auch nicht mehr interessieren. Im Prinzip sollte der Kram weniger werden. Dazu gehören auch Bücher. Irgendwie hab ich es aber geschafft die Kollektion auszubauen und dieses Mal ist nichts im städtischen Bücherschrank gelandet.