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2016 // Meine Jahreshighlights in Büchern und Momenten

Lieblingsbücher 2016
Heute ist der letzte Tag des Jahrs 2016 und wie gewohnt versuche ich ein kleines Resümee zu ziehen, über meine liebsten Bücher, die ich 2016 gelesen habe, aber auch über besondere Lebensmomente.

Meine Lesehighlights

100 Bücher waren mein Ziel - leider habe ich dieses Ziel nicht erreicht. Dennoch sind 89 Bücher eine ordentliche Leistung, denn in dieser Aufzählung befindet sich auch Anna Karenina - ein Buch, das ich schon seit längerem Lesen wollte. Hier findet ihr Mein Jahr in Büchern bei Goodreads.

Court of Mist and Fury von Sarah J. Maas

Ich habe mich zu Beginn sehr gesträubt den zweiten Teil dieser Reihe zu lesen, weil für mich A Court of Thorns and Roses abgeschlossen war. Feyre hat die Königin besiegt, hat ihren Mann zurück und kann nun glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben. Ich bin mir selbst so dankbar (haha), dass ich mal wieder eingeknickt bin, denn das Buch war es so wert und hat den ersten Teil übertroffen.

I am Malala von Malala Yousafzai

Was für eine großartige Autobiografie von einer großartigen Frau. Mir fällt es allgemein sehr schwer Autobiografien zu bewerten, weil ich gleichzeitig das Leben eines Menschen mit Punkten bewerte. Und wie kann man das bei einer Persönlichkeit wie Malala? Dieses Buch ist großartig und zeichnet nicht nur ein umfassendes Bild von ihrem Leben, sondern auch von Pakistan.

Six of Crows von Leigh Bardugo

Anfang des Jahres habe ich den ersten Teil der Dilogie, die von Kaz und seiner Bande handelt, gelesen und es war ein toller Start in das neue Jahr, denn das Buch hat mich einfach umgehauen. Die Atmosphäre, das Tempo, die verschrobenen Charaktere mit ihrer unreinen Weste. Es war perfekt. Hier findet ihr meine Rezension. 

Attachments von Rainbow Rowell

In den Weihnachtsferien habe ich zu diesem Rainbow Rowell Buch gegriffen und es war eine perfekte Liebes und Lebensgeschichte für erkältete, kalte, weihnachtliche Tage auf dem Sofa mit viel Tee und Ruhe.

2016 in Lebensmomenten

Nachdem mir 2015 wie ein einziges dahintreiben vorkam, ohne wirklich hervorstechende Momente, war 2016 der Hammer. Das Jahr fing damit an, dass ich meine Masterarbeit beendete, kurz vor Abgabe auch noch die frohe Botschaft bekam, dass ich bei meiner Studentenstelle voll und unbefristet übernommen werde und einfach mal zwei riesige Steine vom Herzen gefallen sind.
Nachdem ich kurz Zeit dazu hatte, mich an eine 40-Stunden-Woche zu gewöhnen kam direkt der nächste Knüller: Der Freund und ich wollten 2016 endlich zusammenziehen. Und ich kann nach dieser Erfahrung nur eines sagen: Ich hasse Umzüge. Ich hasse die Wohnungssuche, die Streitereien, wegen jedem kleinen Scheiß, das wochenlange zwischen Kartons leben und und und. Der nächste Umzug wird der Letzte sein! Das Zusammenleben ist dagegen wirklich großartig und tausend mal besser, als ich es mir vorgestellt habe. Nachdem fast das ganze Geld für den Umzug drauf ging, war reisen kaum noch drin. Dennoch habe ich es geschafft auf die Frankfurter Buchmesse zu gehen und war in Weimar und Berlin. Alles innerhalb von 3 Wochen. Nachdem ich in meiner neuen Heimatstadt keine schöne Laufstrecke finden konnte (alles stinkt verglichen mit dem Düsseldorfer Volksgarten&Südpark), habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet, wo ich seitdem fleißig meinen Plan abarbeite.

Minuspunkte in 2016: Ich konnte wegen einer Entzündung nicht am Women's Run in Köln teilnehmen und musste den Japanischkurs abbrechen, weil ich nicht hinterher kam :(

2016 war auf gesellschaftlicher Ebene ein Scheißjahr - für mich persönlich aber großartig. Ich habe vielleicht nicht alles beendet, was ich angefangen habe, aber große Meilensteine geschafft und großartige Bücher gelesen. 

Neu im Regal // Viele Taschenbücher und noch mehr eBooks

Man müsste meinen, dass man vor einem Umzug aussortiert. Weil man Dinge plötzlich wiederentdeckt, von denen man nicht wusste, das man sie noch besitzt. Und merkt dass man 20 Bücher im Regal stehen hat, die man die letzten 5 Jahre nicht gelesen hat und die einen ja so eigentlich auch nicht mehr interessieren. Im Prinzip sollte der Kram weniger werden. Dazu gehören auch Bücher. Irgendwie hab ich es aber geschafft die Kollektion auszubauen und dieses Mal ist nichts im städtischen Bücherschrank gelandet.