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blah | Filme, die besser als das Buch waren


City of Bones

Ich ahne schon: Wahrscheinlich bekomme ich gleich einen drauf. Aber ich hab das erste Buch dieser Reihe vor Jahren gelesen, ich weiß nicht mehr, was genau meine Kritikpunkte waren, aber nach diesem Buch hab ich die Reihe abgebrochen. Und das war zu einer Zeit, als ich noch nicht so zynisch über Reihen geurteilt habe. Wahrscheinlich war ich gerade deswegen offener für den Film und die oft kritisierte Besetzung. Mich hat City of Bones nicht interessiert und hätte meine Freundin die DVD nicht zufällig daheim gehabt, hätte ich den Film nie gesehen. Ich finde Lilly Collins allgemein großartig, Robert Sheehan ist seid Misfits geadelt und kann gar nichts falsch machen, und da ich nie ein Bild von Jace Wayland so wirklich vor Augen hatte, passte Jamie Campbell Bower genauso gut wie jeder andere Schauspieler. Dieser Film hat mich erst dazu animiert, auch die nächsten beiden Teile zu lesen und meine Abneigung für diese Fake-Inzest Dramen zu überwinden.

Maze Runner

Ausnahmsweise Mal ein Film, den ich gesehen habe, ohne das Buch vorher gelesen zu haben. Der Film hat ohne Buchwissen für mich Sinn gemacht (auch wenn mir schon erklärt wurde, dass die Story anders ist und viel ausgelassen wurde, jaha!), aber ich hab keine 50 Seiten des Buches ausgehalten, um dieses Wissen nachzuholen. Die Jungs haben sich aufgeführt - und hier setze ich ein ekliges Klischee ein - wie pubertierende Mädchen die ihre Tage hatten. So viel Gezicke! Ein Buch zu lesen, dessen Story man schon kennt, kann langatmig genug sein. Wenn das Buch dann auch noch soooo nervtötend geschrieben ist? Neh, danke.

Herr der Ringe

Ich bin noch nicht ganz durch den ersten Band durch und hab noch zwei weitere Bücher vor mir, um einen meiner Jahresvorsätze abharken zu können, aber schon jetzt ist mir klar: Peter Jacksons Interpretation gefällt mir irgendwie besser. Schon allein, weil etwas passiert. Man muss sich Herr der Ringe im Original etwa so vorstellen:
Gandalf: "Jemand wird wegen des Ringes kommen. Frodo, du solltest den Ring nehmen und das Auenland verlassen." Dies erzählt Gandalf über mehrere Tage hinweg. 
Frodo: "Ok" Und Frodo bleibt den ganzen Sommer über im Auenland, verkauft langsam sein Haus, hängt mit seinen Freunden ab, kauft ein neues Heim weiter weg als Alibi. Chill!
Es macht mich wahnsinnig! Selbst wenn was passiert, dann vergehen danach erst mal Tage mit gemächlicher Planung und Vorbereitung und endlosem Quatschen. Natürlich hat The Fellowship of the Ring andere Facetten und mehr Tiefgang. Es gibt Dinge, die im Film nicht durchkommen. Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Original und der Interpretation, die ich in und auswendig zu kennen scheinen. Und derzeit favorisiere ich noch den Film, weil Strider jedes Mal Viggo Mortensens Gesicht und Stimme hat, wenn er auftaucht. 

Was sind für euch Buchverfilmungen, die dem Original eine ganze neue Dimension gegeben haben und besser waren als das Original?

www | Pemberley Digital

Ich habe letztes Jahr im Juni The Lizzie Bennet Diaries für mich entdeckt und richtige Lobhymnen auf dieses Projekt gesungen. Heute war mir ein wenig langweilig und ich habe mich informieren wollen, wie weit Emma Approved, die Social Media + Vlog Adaption von Austens Emma, inzwischen ist (Fertig btw!). Zu meiner Freude musste ich entdecken, dass der Youtube Channel von Pemberley Digital jetzt auch Fühler nach anderen Klassikern ausstreckt und nicht nur Austen in ihren Vlogs verarbeitet wird. Dabei sind jetzt die folgenden Werke:

Little Woman von Louisa May Alcott >> The March Family






Frankenstein von Mary Shelley >> Frankenstein, MD




Beides sind super coole Projekte, in die ich gerne reinschauen möchte, sobald ich mit Emma Approved durch bin (was immer noch voraussetzt, dass ich erst mal Emma lese! :D). Allgemein finde ich es einfach nur fantastisch, dass nach dem riesen Erfolg von The Lizzie Bennet Diaries weiter gemacht wird und nicht nur Austens Bücher bearbeitet werden. Es gibt so viele tolle Klassiker, die es verdient haben, dass man sie adaptiert und ich bin wirklich gespannt darauf, was in Zukunft noch kommen wird. 

Habt ihr The Lizzie Bennet Diaries schon mal gesehen oder seid ihr dran interessiert? Und wie findet ihr Literatur Adaptionen allgemein? Topt nichts das Original oder findet ihr es auch so spannend, was man alles aus einem Stoff machen kann?

Film | Der Hobbit - Die Schlacht der 5 Heere

Die Zwerge haben im zweiten Teil der Hobbit Trilogie nun endlich den Berg erreicht und es geschafft durch die Hintertür einzutreten. Dabei trafen sie auf Smaug und haben ihn ein wenig wütend gemacht, sodass er sich zur Rache auf Seestadt stürzte. Damit endete der zweite Film und beginnt der Letzte: Der Hobbit und die Schlacht der 5 Heere.

15 Minuten nach Beginn ist die Handlung von der Romanvorlage Der Hobbit dann auch abgeschlossen und zwei weitere Stunden später dann auch die große Schlacht und der letzte Teil der Hobbittrilogie.
Trotz toller Spezialeffekte und der üblichen Situationskomik, die wir hauptsächlich Martin Freemans Fertigkeit in Hinblick auf Grimassenschneiden zu verdanken haben, einer großen Schlacht, die ja irgendwie noch gefehlt hat, war der Gedanke, welcher der Film am Ende hinterließ: Nun ja, dieser Teil war ein klein wenig unnötig. Die Smauggeschichte ist ziemlich schnell erledigt, und der Rest des Filmes besteht aus einer einzigen großen Schlacht. Es fehlt an einer Handlung, an irgendeiner Begründung für die Existenz dieses Filmes. Man bekommt kaum etwas Neues geliefert. Dazu kommt, dass man Orlando Blooms fortschreitendes Alter pervers heftig mit Photoshop versucht hat zu kaschieren, was unglaublich auffällig war und der Wahnsinn von Thorin war auch irgendwie zu viel des Guten. Da sind 1-2 Vorausdeutungen auf die Figuren und Handlungsorte von Der Herr der Ringe, die jedes Fangirl Herz höher schlagen lassen - alles in allem aber war der Film nur nett.

Rezension | The Silver Linings Playbook von Matthew Quick

Zum Inhalt von The Silver Linings Playbook

Pat Peoples war lange Zeit in einer psychiatrischen Anstalt und wird nun endlich entlassen. Von nun an wieder bei seinen Eltern lebend muss der ehemalige Geschichtslehrer erkennen, dass seinem Wunsch mit seiner Exfrau wieder zusammen zu kommen mehr im Weg steht als gedacht und mehr Zeit vergangen zu sein scheint, als er in der Psychiatrie mitbekommen hat. Er muss sich neu orientieren und erkennen das seine Fantasie vom Happy End nicht einfach so passiert. Und dann ist da noch Tiffany,

Meine Meinung zu Matthew Quicks Buch?

Da ich die Storyline in etwa schon durch den gleichnamigen Film kannte (für den btw Jennifer Lawrence als Beste Hauptdarstellerin einen Oscar erhalten hat), wusste ich in etwa worum es ging: der Wunsch nach ein bisschen mehr Optimismus in der Welt, der Versuch die Frau zurückzugewinnen und dabei noch gegen das Chaos im Kopf anzukommen.
Die Story des Buches war ein bisschen anders, als die des Films, wie es ja so oft ist. Für die Leinwand wurde sie vereinfacht. Das ist für mich an sich kein Problem und das Buch war im Grunde wirklich nett. Aber eben nur nett. Die Story hatte seine Höhen und Tiefen und es gab kein richtiges Happy End, mehr ein kleinen Schritt vorwärts in der persönlichen Weiterentwicklung des Hauptcharakters. Bei der ganzen Sache ließ mich das Gefühl nicht los, als wollte der Autor zwanghaft tiefgründig sein. Zudem war das Buch aus der ersten Person Singular, also der Sicht des Protagonisten geschrieben, aber die Sprache war einfach zu kindisch für einen erwachsenen Mann, der zudem mal Lehrer war. Ein wenig wie in The Perks of Being a Wallflower/Vielleicht lieber morgen von Stephen Chbosky, nur das wir es hier eben mit einem erwachsenen ausgebildeten Mann zu tun haben und das Ganze dann aufhört süß zu sein. Ich hab mich eher gefragt, ob dass damit zu tun hat, dass er so ein Hirn Traum hatte? Man könnte es als netten Twist sehen, aber mich hat es einfach unglaublich gestört. Auch bin ich kein Fan davon, wenn jemand The Bell Jar zerreißt, weil es zu deprimierend ist. 

The Silver Linings Playbook war definitiv nett zu lesen, Tiffany ist für mich das Highlight des Werkes, aber es fehlt einfach der richtige Knall am Ende.

SuB // Reiselektüre

Ich gönne mir eine kurze Pause im Essaystress. Nächste Woche ist Reading Week, die man eigentlich mit Lesen verbringen soll - ich mache mich stattdessen auf den Weg nach England rüber um ein bisschen Kultur zu schnuppern. Das werden vier wundervolle Tage, die teilweise auch in Bus und Bahn verbracht werden und dafür braucht man Reiselektüre. Ich bin die tollen Bücher satt, die ich immer für meine Seminare lesen soll und möchte für die English Challenge ein Buch aus freien Stücken, selber ausgesucht anfangen. 
One Day von David Nicholls soll es sein. Wahrscheinlich schon durchgekaut ohne Ende, aber gestern bin ich wieder auf den Trailer zum Film gestoßen und wenn der Trailer einem schon Gänsehaut verpasst, dann muss es das sein. 




- S u e y 

Film // Jane Eyre

Neue Stadt, neues Kino. Um genau zu sein, Uni Kino. Recht billig für Studenten und es laufen nur ausgewählte Filme. Die meisten liefen bereits schon offiziell vor Monaten. 
Diese Woche hatte ich das unglaubliche Glück das die neuste Verfilmung meines liebsten englischen Klassiker gespielt wurde: Jane Eyre mit  Mia Wasikowska and Michael Fassbender. 

Kurz zum Inhalt: 
Jane Eyre ist Waise und lebt in dem Haus ihrer Tante Reed. Das sind als Nichte ihres verstorbenen Onkels nicht mit Mrs. Reed verwandt ist, ist Jane nicht wirklich in ihrem Haushalt willkommen. Nach mehreren Zwischenfällen wird Jane auf die Lowood Institut für Mädchen geschickt, auf dem unmenschliche Umstände herrschen. Jane übersteht ihre Schulzeit und tritt nach mehreren Jahren, in dem sie in ihrer alten Schule als Lehrerin tätig ist, eine Stelle als Gouvernante für ein französisches Mädchen in Thornfield Hall an. Als sie Mr. Rochester, den Besitzer von Thornfield Hall trifft, beginnt es jedoch kompliziert zu werden.  
Mit keinen großen Hoffnungen was die Storyline angeht, nur aus Interesse an der Umsetzung und weil ich ins Kino gehen liebe, bin ich rein und war begeistert.
Die Bilder sind wunderschön. Die Umsetzung gelungen und das Genre wunderbar umgesetzt. Es ist kein kitschiger Frauenfilm. Die Bilder sind düster, es gibt Momente die einen zusammen zucken lassen und dennoch ist das, was zwischen den beiden passiert, so schön, das ich mich selber dabei erwischt hab, wie mir die Tränen in die Augen stiegen. Immer ein Kompliment für jeden Film. 

Was mich nur enttäuscht hat, war das ein zu starker Focus auf die Liebesbeziehung gelegt wurde. Auf die über allem stehende Moral der sich Jane so verpflichtet sieht, wird nicht wirklich in dem Maße eingegangen wie ich es mir gewünscht hätte. Der Film hat nicht das ausgedrückt, was das Buch ausgemacht hat. Naürlich wurde Jane nicht als Opfer dargestellt, das gerettet werden wollte, sie ist stark geblieben, aber alles in allem lag doch der Focus auf schmachtenden Blicken und erschreckenden Momenten.

Was jetzt nicht heißen soll dass der Film sein Geld nicht wert ist. Allein für die Musik werde ich geduldig warten, bis er auf DVD erscheint.  

(c) BBC Films, Focus Features and Ruby Films

Rezension // Memoirs of a Geisha von Arthur Golden

Die Geisha Arthur Golden Rezension
(c) Vintage
Chiyo Sakamoto is the daugther of a fisherman. But at the age of 9 due to the sickness of her mother and the age of her father she is sold to an okiya to become a Geisha. Many years later she will be known as the legendary geisha Sayuri of Gion but in the meanwhile she has to fight against Hatsmumomo, the geisha of her okiya also her senior and has to work hard to become a famous geisha to reach her goal. To be with the Chairman. 

I watched the movie before I was able to read the book. Both movie and book are told by the older Sayuri and like in the movie the Sayuri of the book uses pseudonyms for the people starring in it. I loved the movie. I loved the music and the atmosphere and everything but I thought that the book and the movie would differ in those aspects like Pride and Prejudice did back then. But Arthur Golden bewitched me. The book was so well written. Many aspects were so detailed described and in such a creative way. He always compares everything to scenes of the nature. The story does not work with embarassing or violent moments like the movie (and its fire scene) but with beautiful words. 
Memoirs of a Geisha Movie (c) Columbia Pictures Dreamworks
My favorite part was the end. Many authors let the lovers find each other and then its that but Arthur Golden let Sayuri continue telling us how her life went on after she found the Chairman. How she became his mistress for he was married already as it was common in Japan back then and how she came to live in New York from where she is telling the story of her life to a good friend. And although I tried so hard to find something in the book that I didn't like I couldn't. I enjoyed reading Memoirs of a Geisha and can only highly recommend it.
 Golden, Arthur: Memoirs of a Geisha. . Vintage. 512 Seiten. 11,40 €. ISBN-10: 0679781587  

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27.07.-31.07.2011

Rezension // Eat Pray Love von Elizabeth Gilbert

Gelesen in Englisch.

[INHALT]
Gilbert (The Last American Man) grafts the structure of romantic fiction upon the inquiries of reporting in this sprawling yet methodical travelogue of soul-searching and self-discovery. Plagued with despair after a nasty divorce, the author, in her early 30s, divides a year equally among three dissimilar countries, exploring her competing urges for earthly delights and divine transcendence. First, pleasure: savoring Italy's buffet of delights--the world's best pizza, free-flowing wine and dashing conversation partners--Gilbert consumes la dolce vita as spiritual succor. "I came to Italy pinched and thin," she writes, but soon fills out in waist and soul. Then, prayer and ascetic rigor: seeking communion with the divine at a sacred ashram in India, Gilbert emulates the ways of yogis in grueling hours of meditation, struggling to still her churning mind. Finally, a balancing act in Bali, where Gilbert tries for equipoise "betwixt and between" realms, studies with a merry medicine man and plunges into a charged love affair. Sustaining a chatty, conspiratorial tone, Gilbert fully engages readers in the year's cultural and emotional tapestry--conveying rapture with infectious brio, recalling anguish with touching candor--as she details her exotic tableau with history, anecdote and impression. (credits)
[MEINE MEINUNG] 
Ich hab mich durch das Buch gekämpft und dann voller Enttäuschung den Film gesehen. Ich glaube das Einzige was ich mitnehme sind die ganzen neuen Vokabeln, die ich gelernt habe, weil ich englische Bücher versuche nur auf Englisch zu lesen. 

 Elizabeth Gilbert schreibt schön, aber irgendwie hab ich nichts dabei empfunden, wenn sie ganz wülstig von ihren Erfahrungen gesprochen hat. 
Für mich war es eine Erlösung, als sie endlich in Indonesien war und über ihre neue Liebe berichtet hat. Vielleicht bin ich einfach zusehr auf Chic Lit getrimmt, wenn ich in biografisch geschriebenen Büchern jedes Mal nach dem unnahbaren Märchenprinzen suche und darauf hoffe das sie ihn am Ende doch bekommt.