Kolumne // 10 nervige Eigenschaften von Buchreihen

1. Das Warten

Ich glaube, das ist das größte Manko an einer Reihe, oder? Dass man ewig warten muss. Besonders bitter ist es als Fan der ersten Stunde. Je nachdem wie lang die Reihe ist, kann sich das Ganze über Jahre hinweg ziehen. Reihen können jedoch dadurch auch zugleich vereinen. Ein "Hey!" an die ganzen Potterheads, die wie ich, mit dieser unglaublichen Serie groß und erwachsen geworden sind. Dann kann es einen auch wieder verzweifeln lassen, wenn die Veröffentlichung der langersehnten Fortsetzung, oder wie bei Maggie Stiefvater, des Finales, nach hinten verlegt wird. 

2. Die Möglichkeit, dass man nie ein Ende erhält

Seien wir mal ehrlich, viele Menschen fürchten sich doch davor, dass Schriftsteller wie George R. R. Martin den Löffel abgeben, bevor man jemals erfährt, wer am Ende auf dem Thron sitzt. Gerade weil es immer noch nicht so aussieht, als würde das nächste Buch die Serie abschließen.

3. Das schwache Glied in der Kette

Nicht jeder Teil einer Reihe kann einen von den Socken hauen. Viele Reihen haben ein schwaches Glied. Es ist umso bitterer, wenn man besonders lange auf diesen Teil gewartet hat und enttäuscht wurde. Am schlimmsten finde ich aber, wenn das schwache Glied das Ende ist. (s. Punkt 10)

4. Die Cameos

Oftmals möchte man gerne wissen, wie es den Helden aus dem ersten Band gegangen ist, wenn Reihen zum Beispiel aus unterschiedlichen Geschichten bestehen. Je länger die Buchreihe jedoch wird, desto mehr Menschen müssen vorgestellt, desto mehr Geschichten müssen nacherzählt werden. Ich bin kein Fan davon!

5. Schrägstrich: die Nacherzählung

Auch wenn Cameos oftmals eng mit Nacherzählungen verbunden sind, gibt es sie auch in Serien, die als gesamte Geschichte aufgebaut sind. Oftmals wird dem Leser nochmal das, was im ersten Band passiert ist, nacherzählt. Dies ist sicherlich hilfreich ist, wenn ein gewisser Zeitraum zwischen zwei Bänden lag. Andererseits ist es umso nerviger, wenn man die Reihe am Stück liest, endlich wissen möchte, wie es weitergeht, und sich gerade am Anfangdurch die Nacherzählungen kämpfen muss.

6. Wenn man nicht sofort sieht, um welchen Band es sich handelt

Wem ist es schon mal passiert, das ein Buch interessant aussah, man sogar wusste welcher Reihe es angehört hat, aber auf Teufel komm raus nicht ersichtlich war, um welchen Teil der Serie es sich handelt? Und man kauft schließlich den falschen Band?

7. Das sich die Richtung schlagartig ändern kann

Niemand verlangt von einem Autor im Rowling-Stil alle 7 Bücher bereits skizziert und total durchgeplant zu haben, andererseits sind Serien sehr nervig, die mitten drin die Richtung ändern und sehr unstrukturiert wirken.

8. Wenn eine Serie eigentlich beendet ist, aber einfach weitergeführt wird

Mir ging es so bei der The Mortal Instruments-Reihe. Für mich ist die Geschichte nach 3 Bänden beendet gewesen, dennoch habe ich den Vierten angelesen und kam nicht sehr weit, weil ich das Gefühl hatte, die Charaktere hätten sich kein bisschen weiterentwickelt. Zwischen Clary und Jace gab es immer noch die gleichen Ängste und Zweifel. Das, gepaart mit dem Wissen, dass anfangs nur drei Bände geplant waren, hat zum Abbruch geführt.

9. Wenn immer wieder die gleichen Handlungselemente vorzufinden sind

Dieser Punkt entstand mit dem Gedanken an Serien wie der Dublin Street-Reihe von Samantha Young oder Jennifer L. Armentrouts Wait For You-Reihe. Immer wieder werden neue Charaktere eingeführt, die ihre eigene Geschichte bekommen sollen, dass die Bücher und die Charaktere irgendwann einfach austauschbar werden. Besonders bei den letzten zwei Büchern von Samantha Young wird das mehr als deutlich.

10. Das enttäuschende Ende

Wer kennt es nicht: Man wartet ewig auf das Ende, hat die Serie verehrt, gelacht, geweint, nur um dann schlußendlich enttäuscht zu werden. Mir ging es so bei dem letzten Teil der Heroes of Olympus-Reihe. Ich fand den Endkampf viel zu schwach. Auch der Abschluss der Lux-Reihe hinterließ einen bitteren Beigeschmack bei mir.

Die Liste ist natürlich lange noch nicht vollständig. Was nervt euch so an Buchreihen und/oder warum liebt ihr Buchreihen so? Habt ihr weitere Beispiele für eine Buchreihe, die zu einem meiner Punkte passt?

Rezension // Living in Sin von Isabel Lucero

Jace ist ein männlicher Escort, Adrienne plant und führt Events aus. Sie beide leben in Las Vegas, auch Sin City genannt und laufen sich immer mal wieder über den Weg - bis sie sich näherkommen. Dabei steht ihnen aber Jace Job im Weg, von dem Adrienne nichts wissen soll.

Lyrik // Remember, remember!

Remember, remember the Fifth of November,
The Gunpowder Treason and Plot,
I know of no reason
Why the Gunpowder Treason
Should ever be forgot.
Guy Fawkes, Guy Fawkes, t'was his intent
To blow up the King and Parli'ment.
Three-score barrels of powder below
To prove old England's overthrow;
By God's providence he was catch'd
With a dark lantern and burning match.
Holla boys, Holla boys, let the bells ring.
Holloa boys, holloa boys, God save the King!
And what should we do with him? Burn him!
Holloa, boys! holloa, boys! make the bells ring!
Holloa, boys! holloa boys! God save the King!
Hip, hip, hooor-r-r-ray!

Monatsrückblick // Oktober 2015

 gelesen und gehört:

| Harry Potter and the Chamber of Secrets von J. K. Rowling, gelesen von Stephen Fry 5/5 ★
| Frenched von Melanie Harlow 3/5 ★
| Moonlight on Nightingale Way von Samantha Young 3/5 ★
| Echoes of Scotland Street von Samantha Young 3/5 ★
| Fall From India Place von Samantha Young 3/5 ★
| Twilight von Stephenie Meyer 3/5 ★
| Eclipse von Stephenie Meyer 3/5 ★
| Breaking Dawn von Stephenie Meyer 2/5
| Wild Seasons 1-3 (Reihen-Rezension) von Christina Lauren 3/5 ★
| Forever With You von Jennifer L. Armentrout 3/5 ★
| These Broken Stars von Amie Kaufman 3/5 ★


gebloggt:

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