Spendenaktion | Blogger für Flüchtlinge

http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/
Die Blogger  Nico LummaStevan PaulKarla Paul und Paul Huizing haben die großartige Aktion Blogger für Flüchtlinge gestartet und schnell das angesetzte Ziel erreicht. Inzwischen wird die Aktion immer bekannter und auch ich will dazu beitragen, nicht nur mit Geldspenden, sondern auch mit dem kleinen übersichtlichen Publikum, dass mein Blog besitzt. 
Ich finde die Aktion großartig, finde es toll, zu sehen wie so viele Mitbürger täglich helfen und sich für Leute einsetzen, die alles zurücklassen mussten und Grausames erlebt haben. Gerade wenn der Staat und Europa so versagt. Diese Aktion gibt mir Hoffnung, weil ich täglich verzweifle wenn ich erneut davon lesen muss, das irgendwo eine Notunterkunft oder ein Flüchtlingsheim brennt. 

Ich kann hier nicht von irgendeiner besonderen Begegnung mit einem Flüchtling oder Geschichten von meinen Großeltern, wie es denn vor 70 Jahren war, erzählen. Aber davon, dass bei uns Zuhause Toleranz, Dankbarkeit und Mitmenschlichkeit gelehrt wurde. Und was es bedeutet zu teilen. Es ist eine Schande, das so viele Menschen in einer der reichsten Nationen der Welt nichts anderes als "Mimimimimimimi" von sich geben können. Vielleicht baut das Sozialsystem immer weiter ab, vielleicht ist die Rente nicht mehr garantiert und reicht jetzt schon nicht mehr zum leben, vielleicht geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander, vielleicht steigt die Zahl der Obdachlosen an - aber das sind Probleme, die auch vorher schon da waren und die jetzt nicht der Grund sein dürfen, Leuten die Hilfe zu verwehren, die aufgrund der menschenunwürdigen Zustände in ihren Ländern aus der Heimat fliehen mussten. (Ich verachte ja den Begriff Wirtschaftsflüchtling! Expate und Auswanderergeschichten werden bei Vox mit Faszination geschaut, aber sobald Menschen in wohlhabende Länder fliehen, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Kinder ernähren sollen, wird geschimpft.) Deswegen habe ich gespendet, denn ich habe definitiv mehr als genug, um auch etwas abgeben zu können. 

Vielleicht geht es Euch ja auch so, vielleicht geht es Euch finanziell gerade etwas schlechter, aber Ihr habt die Schränke mit Dingen voll, die Ihr nicht mehr braucht, an anderer Stelle aber benötigt werden. Oder vielleicht wollt Ihr Zeit spenden? ProAsyl hat eine Übersichtskarte über lokale Ansprechpartner zusammengestellt.

P.S.: Auch in Düsseldorf kommen wöchentlich mehr Flüchtlinge an, unter anderem wurde in der Turnhalle meiner Uni, der Heinrich-Heine-Universität, eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet. Wer hier aus der Gegend kommt und Interesse daran hat, zu helfen, findet hier in dieser Aufstellung von der Rheinischen Post zahlreiche Anlaufstellen und Kontaktmöglichkeiten. 

Kolumne | Die Vor- und Nachteile von Rezensionen mit einem Stern


Ich liebe Rezensionen, gerade auf Social Reading Plattformen wie Goodreads, wenn Hunderte oder Tausende andere bereits das Buch gelesen haben, das ich mir gerade reinpfeife. Dabei ignoriere ich die 5, 4 und 3 Sterne Reviews stets und stürze mich immer sofort auf die schlechtesten Ergebnisse:  

Die 1 Stern Rezension.

Die meisten Autoren verteufeln sie, es gibt sogar Autoren, die wegen schlechter Rezensionen ausrasten ( *chrm chrm* Kathleen Hale und Dynaln Saccoccio *chrm chrm*). Für Leser haben sie Vor- und Nachteile.

Die Vorteile:

  • Was der andere hasst, ist vielleicht positiv für Dich: Nicht jede 1 Stern Rezension besteht aus lauter obszönen, herablassenden Gefluche, indem der Autor verteufelt wird. Viele Rezensenten zählen Dinge auf, die für sie nicht funktioniert haben. Rezensionen sind subjektiv. Wofür ein Buch von dem einen kritisiert wurde, muss nicht unbedingt schlecht für den anderen sein. Vielleicht hat der Rezensent zu viele Bücher dieses Genres gelesen und vergleicht etwas, was für Dich völlig neu ist, mit 100 anderen Büchern, die Du aber nicht kennst. Best Case: Du bekommst gleichzeitig noch ein paar Literaturempfehlungen.
  • Sie können ein Buch interessant machen: Kennst Du das, wenn Du einen solchen Verriss gelesen hast, dass Du unbedingt nachvollziehen willst, worum es geht und wieso es so grottig ist? Mir geht es gerade bei Grey so.   
  • Ich nehme ein Buch erst durch schlechte Rezensionen ernst: Ich traue Büchern nicht, die nur 5 oder 4 Sterne Rezensionen haben. Ich hab schon des Öfteren den Fehler gemacht und darauf vertraut und wurde jedes Mal bitter enttäuscht. Natürlich spielt dabei auch die Anzahl der Rezensionen eine Rolle. Wenn 100 Rezensionen 4+ sind und die Autorin oder der Autor dann noch selbst publiziert hat, ist die durchschnittliche Gesamtnote meiner Meinung nach stark durch private Bindungen beeinflusst. 

Die Nachteile:

  • Sie können dein Leseerlebnis negativ beeinflussen: So ging es mir bei The Girl on the Train. Ich meine, das Buch hat sowieso schon geschwächelt, weil es das neue Gone Girl genannt wurde. Aber nachdem ich den Fehler begannen hab, VOR dem Lesen, bei Goodreads die negativen Rezensionen zu lesen, hab ich ihm kaum noch eine Chance gegeben. Zum einen wurde ich total gespoilert, zum anderen habe ich beim Lesen nach den kritisierten Fehlern gesucht. FAIL! 

Kennt Ihr noch weitere Gründe für oder gegen 1 Stern Rezensionen? 

Reihen-Rezension | The Dark Elements

 Die 17-jährige Layla ist nicht normal, auch wenn sie es gerne wäre. Sie lebt in einem Haus voller menschgewordener Gargoyles, taggt in ihrer Freizeit Dämonen und kann niemanden küssen, ohne ihn zu verletzen. Inklusive ihrem Freund aus Kindertagen, Zayne. Alles ändert sich, als eines Tages der Dämon Roth auf der Bildfläche erscheint. Die The Dark Elements Reihe besteht aus drei Teilen: White Hot Kiss (#1), Stone Cold Touch (#2) und Every Last Breath (#3). 

Rezension | Uprooted von Naomi Novik


Agnieszka kommt aus einem kleinen Dorf in einem Tal durch das ein langer scheinbar endloser Fluss sich windet und das umgeben ist von einem bösartigen Wald. Der Magier, den alle nur den Drachen ('Dragon') nennen, beschützt das Tal, verlangt dafür aber auch einen hohen Preis: Alle 10 Jahre wählt er aus den Dörfern im Tal ein Mädchen, das mit ihm in seinem Turm für die nächsten zehn Jahre leben soll. In Agnieszkas Dorf glaubt man sich gewiss, wen er dieses Mal wählen wird, doch sie liegen falsch.