Monatsrückblick | Juli '14

| Arkadien brennt von Kay Meyer: Wie bereits kommentiert, konnte mich der letzte Teil der Arkadien Trilogie nicht wirklich in seinen Bann reißen und auch das Ende war für mich nicht sehr zufriedenstellend. 
| Silber 1 und 2 von Kerstin Gier: Tolle neue Jugendbuchserie, bei der aber schon wieder alles viel zu schnell zu passieren scheint und auch ein bisschen zu hektisch. 
| Wedding Night von Sophie Kinsella: Am Anfang ist die Story so daher gedümpelt, obwohl sie wirklich gut war, aber von Kinsella erwartet man plötzliche hysterische Lachanfälle beim Lesen und so wirklich kamen sie erst, als Lottie auf Reisen war. Dann jedoch hat es sich richtig gelohnt! 
| You Make Me von Erin McCarthy (Rezension)
| Very Wicked Beginnings von Ilsa Madden-Mills: Eine ein bisschen sinnlose Einführung zu Very Wicked Things, aber dennoch nett zu lesen. Hätte mir gewünscht, dass die Autorin die beiden Bücher besser miteinander verbunden hätte, vielleicht sogar nur eins draus gemacht hätte.
| Very Wicked Things von Ilsa Madden-Mills: Definitiv besser als Very Bad Things, das erste Buch der Serie. Weniger übertrieben, glaubwürdiger, starke Charaktere. Toll.
| Knight von Kristen Ashley: Meh.
| Crossing the Line von Megan Hart: Eine Short Story von Megan Hart, super geschrieben wie immer.
| Every Part of You von Megan Hart: Ebenso klasse wie Crossing the Line, aber wieso wurde sie so unnötig durch 5 geteilt??
| And Then He Kissed Her von Laura Lee Guhrke (Rezension)
| It Happened One Autumn von Lisa Kleypas: Begann mit einem starken weiblichen Hauptcharakter, der sich viel zu schnell überfahren lassen hat, aber ich mochte Lillian, gerade auch weil sie ein paar tolle Tricks im Ärmel hatte.
| Devil in Winter von Lisa Kleypas (Rezension)
| Scandal in Spring von Lisa Kleypas: Ein unerwarteter Abschluss (ich hab auf einen anderen Helden getippt), aber dennoch gut. Neben Devil in Winter mein Wallflower-Favorit.
| Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün von Kerstin Gier (Rezension)

www // The Worst Muse

Man stolpert hin und wieder schon mal über einen Blogpost, der gewisse Schreibklischees aufs Korn nimmt. Der mir am aktuellsten in Erinnerung gebliebene war Anjas, über die Haarfummelei der männlichen Helden bei weiblichen Protagonistinnen. The Worst Muse ist ein Twitter Account, der sich jedoch nur mit solchen Klischees, sei es Figurenkonstellationen, Merkmale (äußerlich/innerlich) der Charaktere oder abgenutzte Vergleiche. Es ist tolle Satire, die sich an Autoren richtet. Hier meine liebsten Tweets: 





(The Worst Muse ist ein besonders junger Account, von dem man nur hoffen kann, dass er sich nicht viel zu schnell verausgabt. Die Tweets sind definitiv unterhaltsam und schmunzelwürdig.)

Aktion | Follow Friday #3

Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine hat schon vor geraumer Zeit über die Aktion Follow Friday, die besonders im englischsprachigen Raum sehr populär ist, berichtet und setzt das Ganze jetzt in die Tat um. Dabei sind die Regeln super simpel (wenn man sie oft genug durchgelesen hat).

Heute ist Shelfie Zeit!

Ist es nicht wunderschön und so kompakt. Ich muss zugeben, ich bin kein großer Büchersammler. Ich kaufe, was ich auch lesen möchte und kann und horte nicht. Und manchmal kaufe ich nicht, sondern leih einfach nur aus. Dazu kommt dann mein Noch-zu-lesen-Glas, das ich aber immer vernachlässige, weil ich nie das Buch ziehe, auf das ich gerade Lust hab :P

SuB | Zu viele geliehene Bücher

(Okay, hab ich das Bild so sch**** geschossen oder brauche ich eine neue Brille?)

Wie man sehen kann, bin ich Besitzerin eines Bibliothekausweises den ich auch eifrig nutze. Was aber bedeutet, das ich immer irgendeine Deadline einzuhalten habe, um die Bücher zu lesen. Arkadien fällt von Kay Meyer habe ich mir bereits zum zweiten Mal ausgeliehen, weil zwischen dem zweiten Band und dem dritten und letzten der Trilogie zu viel Zeit vergangen ist und ich einfach nicht mehr in die Story reinkam... und andere Bücher zeitweise spannender waren. Gestern habe ich es aber endlich beendet und obwohl Kai Meyer ein großartiger Autor ist, fand ich das Ende doch sehr antiklimatisch und irgendwie meh! (wenn das aussagekräftig genug ist :D). Dann will ich als nächstes mit Silber das erste Buch der Träume anfangen, was ich komischerweise vorbestellen musste, weil es dauernd vergriffen war. Komischerweise war der zweite Teil sofort zu finden, hat aber wegen seiner Aktualität eine verkürzte Leihfrist, also eilt es!
Die letzten beiden Bücher, Sophie Kinsellas Wedding Night und Gillian Flynns Gone Girl habe ich mir von einer guten Freundin ausgeliehen und beide werde ich wahrscheinlich mit in den Urlaub nehmen... ich fürchte mich immer ein wenig davor Bücher von Freunden zu lesen, weil anders als der Bibliotheksbestand, sind diese nie in Folie eingeschlagen und ich hab ein paar Mal schon beim Zurückgeben in verkniffene Gesichter gesehen... Bei mir sehen sie leider immer gelesen aus (geknickter Buchrücken, Eselsohren, aufgeriebene Kanten - kurz: das volle Programm). 

Wie sieht es bei euch aus? Kauft ihr jedes Buch das ihr lesen wollt, oder seit ihr wie ich: Hauptsache einmal gelesen haben, egal wem die Ausgabe gehört?

www | Sylvia Plath's Feigenbaum Analogie

(Dieser Comic Strip ist Eigentum von Gavin von Zenpencils.com und 
wurde hier mit seinem Einverständnis veröffentlicht)

Sylvia Plaths The Bell Jar (deutscher Titel: Die Glasglocke) habe ich vor Jahren das erste Mal gelesen und die Feigen Baum Analogie ist mir nach all dieser Zeit immer noch blühend in Erinnerung geblieben. Denn obwohl die Handlung in den 50iger Jahren spielt und die Welt für uns Frauen und allgemein, für Menschen, damals noch in viel festeren Formen gepresst war, ist diese Analogie immer noch gültig und ich fühle mich jedes Mal wenn ich vor harten Entscheidungen stehe, an sie erinnert. 

Sylvia Plath war eine beeindruckende Persönlichkeit und trotz ihres nur kurzen Lebens, hat sie unglaubliche Werke geschrieben. The Bell Jar blieb ihr einziger Roman und es heißt, er ist eine halbe Autobiografie, weil viele Aspekte ihres Lebens sich in ihm wiederfinden. Ich kann es jedem nur empfehlen zu lesen und auch hoffen, das ihr einmal die Chance erhaltet eines ihrer Gedichte zu lesen (oder ihr schaut mal bei youtube vorbei. Es gibt tatsächlich noch Tonaufnahmen  von Plaths Lesungen ihrer Gedichte). Etwas ausführlicher schreibt Gavin über Plaths Leben.

Aktion | Follow Friday #2

Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine hat schon vor geraumer Zeit über die Aktion Follow Friday, die besonders im englischsprachigen Raum sehr populär ist, berichtet und setzt das Ganze jetzt in die Tat um. Dabei sind die Regeln super simpel (wenn man sie oft genug durchgelesen hat).

Zeigt uns eurer Lieblingsbuchcover! (Oder Cover, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt!)

Und ich kann mich nicht entscheiden. In meinem Bücherregal befinden sich ja diverse kleine Schätzchen. Hier meine liebsten drei: 

| Bei dem ersten Cover handelt es sich sozusagen um mein Wunschcover, für meine Ausgabe von Memoirs of a Geisha von Arthur Golden. Ich habe damals aber leider nur die Vintage Version bei Amazon erhalten. Ich liebe den starken Kontrast der Farben, und wie sich die japanische Flagge auch im Bild von Mund und Gesicht wiederspiegelt. 
| Das Cover von Nachtaktiv von Sophie Senoner verehre ich wegen seines Pop Art Stils und der tollen Zeichnung vorne drauf :)
| Ich liebe die Cover von Rick Riordans Büchern, das von The Last Olympian ist für mich aber am dramatischsten und unglaublich cool. (Dabei sind die deutschen Cover auch nicht zu verachten.)

Rezension | Better When He's Bad von Jay Crownover

Zum Inhalt:

Shane Baxter, bekannt als Bax, spielt GTA für sein Leben gerne, nur ganz in echt und es hat ihm zu einer 5jährigen Haftstrafe verholfen. Jetzt ist er draußen und hat nur ein Ziel: Herauszufinden, wieso es überhaupt zu dem Urlaub hinter Gittern kommen konnte. Auftritt Dovie Pryce, die zu gut für die Welt ist, in die sie hineingeboren wurde und womöglich weiß wo sich Bax (ehemals) bester Freund aufhält, der ihm all die Antworten geben kann, nach denen er sucht.

Meine Meinung:

Better When He's Bad wurde lange Zeit auf Jay Crownovers Blog promotet – teils sogar krasser, als ihr neuester vorher erschienener Marked Men-Roman, Nash, und keine Ahnung was ich wirklich erwartet habe. Es war gut, es war typisch Jay Crownover, aber mir fehlte die Gruppendynamik und die bunten Charaktere aus der Marked Men-Reihe. Bax war der einzige vielschichtige, bunte Charakter. Mit Dovie konnte ich zum Teil gar nichts anfangen. Mir geht diese Bad Boy vs. Unschuldige Mamsell Konstellation allgemein sowas von auf die Nerven und Dovie reicht nicht an die Marked Men-Mädels ran. Das Tempo am Anfang war mir zu schnell für eine Für-immer-Story und den Impakt, welche die 5 Jahre im Knast auf Bax hatten, habe ich auch vermisst. Ich meine, wir sprechen hier von 5 Jahren!! Und es wird nur ein zwei Mal davon gesprochen das er sauer deswegen ist? Realistisch? (Zum Vergleich: Ashley Kristens Lady Luck!) Mit dem Setting kam ich anfangs gar nicht zurecht, weil ich nicht ganz kapiert habe, wo die ganze Story spielen soll. Es wird nur von zwei Stadtteilen gesprochen. The Point, wo Leute versuchen einfach nur am Leben zu bleiben, und The Hill, wo die Reichen der Stadt leben. Hat was dystopisches, aber soll wohl alles im hier und jetzt stattfinden. Auch finde ich, das sich manche Autoren es immer ein wenig einfach machen. Verbrechen werden gefeiert, ohne wirklich auf die Gesetzeslage zu achten und selbst ein Freund in den Reihen der Cops, kann dir nicht unbedingt für immer den Arsch retten. Scheinbar ist hier aber darauf verlasst und keiner sorgt sich wirklich um die Legalität des eigenen Treibens :/

Es war gut geschrieben, es gab auch 1-2 Moment, die mich wirklich überrascht haben, aber an sich? Solide Arbeit, aber nicht weltbewegend.

Jay Crownover: Better When He's Bad (Welcome to the Point #1). Harper Collins Publishing. Englisch. 384 Seiten. Preis 2,56€ (Kindle Version).

Aktion | Follow Friday #1

Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine hat schon vor geraumer Zeit über die Aktion Follow Friday, die besonders im englischsprachigen Raum sehr populär ist, berichtet und setzt das Ganze jetzt in die Tat um. Dabei sind die Regeln super simpel (wenn man sie oft genug durchgelesen hat).

Die erste Frage lautet: Euer liebstes Buch-Paar und warum?
Ich habe vor geraumer Zeit bereits eine Reihe von Buchpaaren vorgestellt, die zu meinen Top 5 gehören, jedoch, wenn ich in diesem Moment entscheiden müsste, weil ich das Buch letzens erst noch Mal gelesen habe, dann wären auf Platz 1 momentan Rule und Shaw aus Jay Crownovers Rule!

Ich liebe die Dynamik der beiden, die Glaubwürdigkeit, das sie Ying und Yang zu sein scheinen und besonders schmelze ich immer beim Epilog dahin, der nicht so vor Heiratsanträgen und Kindergerede trieft, sondern einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Alltag zeigt. Die beiden sind traumhaft zusammen. 


Monatsrückblick | Juni '14

| Leibhaftig von Christa Wolf: Zu dem Buch kann ich nicht viel sagen, was andere nicht sicher schon besser ausgedrückt haben. Es war ein Pflichtbuch für mich, weil wir es in einem meiner Seminare besprochen haben und wirklich gut. Das erste Buch was ich von dieser Autorin bisher gelesen habe. 
| Magic Hoffmann von Jakob Arjouni: Ebenfalls ein Uni Pflichtbuch, aber sehr gut. 
| Cinder von Marissa Meyer (Rezension)
| The Unbecoming of Mara Dyer von Michelle Hodkin: Zu diesem Buch habe ich noch keine Rezension geschrieben, werde es vermutlich auch nicht tun. Das Buch war wirklich gut, weil es nicht zu sehr in Klischees abgerutscht ist und ich wirklich überrascht wurde. Im positiven Sinne, obwohl das Buch sehr düster war und ich kein Fan davon bin mich beim Lesen ebenfalls dauernd zu fragen, was wahr und was Einbildung ist. 

| Nerd Girl von Sue Lee (Englische Rezension)
| Sweet Filthy Boy von Christina Lauren (Englische Rezension)
| Be With Me von Jennifer L. Armentrout/ J. Lynn (Englische Rezension)
| Forever Too Far von Abbi Glines: Dieses ebook hatte ich bereits in einem Sammelpost kommentiert, hier aber noch die Englische Rezension.  
| Better When He's Bad von Jay Crownover: Rezension folgt
| The Intern von Brooke Cumberland (Englische Rezension)
| Glasgow Rain von Martina Riemer: Rezension folgt