Aktion | Blogparade zum Jahresabschluss #6


Wir haben gerade Weihnachten hinter uns gebracht uns geht mit strammen Schritt auf Silvester und das neue Jahr zu. Was wäre also besser, als die gelesenen Bücher noch einmal mit der Buchsaiten Blogparade abzuschließen? Das Ganze könnte irgendwann zur Tradition werden.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

We were Liars von E. Lockhart und The Unbecoming of Mara Dyer von Michelle Hodkin. Beide Bücher hab ich mir nur in guter Hoffnung und auf Empfehlung gekauft ohne wirklich etwas von ihnen zu erwarten und war mehr als überrascht. Gerade weil We Were Liars eine Richtung angenommen hat, die ich so gar nicht erwartet habe. Auch bin ich normalerweise kein Fan von Geschichten, in denen die Hauptprotagonistin nicht unterscheiden kann was Realität und Einbildung ist, dennoch war The Unbecoming of Mara Dyer perfekt.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Ich glaube ich könnte da eine ganze Reihe von Büchern nennen. Zum einen Breakable von Tammara Webber, Rowdy von Jay Crownover und Looking for Alaska von John Green.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Christina Lauren, die ich mit Sweet Filthy Boy kennen gelernt habe. Dann gehören da noch Kit Rocha, mit ihrer Dystopie/Erotik Serie um die Welt von Eden und seine umliegenden Sektoren, dazu und Rick Riordan mit allem was sich um Percy Jackson dreht.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Das Cover von The Lost Hero von Rick Riordan. Es ist nicht nur farbenfroh, sondern zeigt auch ein bisschen was vom Inhalt ohne das es dem Leser vorgibt, wie er sich die neuen Helden vorzustellen hat.

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2015 lesen und warum?

Der letzte Band der Heroes of Olympus Serie: The Blood of Olympus, wenn er denn irgendwann mal geliefert werden würde. Auch habe ich schon diverse Bücher auf meiner Liste, wie den letzten Teil der Penryn and the End of Days Serie, sowie den letzten Teil der The Raven Cycle Serie.

Frohe Weihnachten!

Heute ist Heiligabend! Das bedeutet in unseren Haushalt den ganzen Tag mit Tolkien-Verfilmungen auf dem Sofa zu verbringen und anschließend sehr spät erst Bescherung bei Käseplatte, Häppchen und Sekt. Es bedeutet den Auftakt zu einem drei Tage Marathon Familie pur, weil man sich ja sonst nie zu Gesicht bekommt und die Kunstfertigkeit unter Beweis zu stellen, um all die üblichen Bomben und Fettnäpfchen herumzutanzen, damit der Abend nicht zum Desaster wird. Es bedeutet Stress und Freude zugleich. Ich freu mich auf die nächsten drei Tage (diesen eingeschlossen) und auf den Rest des Jahres, das hoffentlich mit einem Knall endet. In diesem Sinne:

Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, eine tolle Zeit mit euren Lieben und das ihr euch mit gutem Essen in ein Wachkoma versetzt.

www // Infografik zu Jane Austen

© Austin Public Library

Bücher:

Longbourn von Jo Baker // Jane and the Canterbury Tale von Stephanie Barron // Pride and Prescience von Carrie Bebris // Death Comes to Pemberley vom P. D. James // Pride and Prejudice and Zombies von Seth Grahame-Smith // For Darkness Shows the Stars von Diana Peterfreund // Mr. Darcy Takes a Wife von Linda Berdoll // The Perfect Bride for Mr. Darcy von Mary Simonsen // Sass and Serendipity von Jennifer Ziegler // Prom and Prejudice von Elizabeth Eulberg // Prada and Prejudice von Mandy Hubbard // Bridget Jones’ Diary von Helen Fielding // Northanger Abbey von Val McDermid // Sense and Sensibility von Joanna Trollope // The Jane Austen Book Club von Karen Joy Fowler // Austenland von Shannon Hale

Graphic Novel:

Emma adaptiert von Nancy Butler //Sense and Sensibility adaptiert von Nancy Butler // Pride and Prejudice adaptiert von Nancy Butler // Northanger Abbey adaptiert von Nancy Butler

Verfilmungen:

Lost in Austen // Bride and Prejudice // The Lizzie Bennet Diaries

Ich liebe alles rund um Jane Austen Adaptionen! In 2011 hatte ich bereits schon einmal geplant, mich durch in Form der Jane Austen Aktion durch alle Adaptionen, die ich in die Finger bekommen kann, durchzuarbeiten aber es kaum verfolgt. Diese Infografik ist eine nette Inspiration für einen erneuten Versuch und bietet eine Liste toller Bücher, die ich noch nie wirklich in betracht gezogen habe.

Gibt es einen Autoren, den ihr so sehr liebt, das ihr seine Geschichten in jeglicher Form verschlingen könntet? Oder ist es vielleicht sogar Jane Austen? Habt ihr eines der oben dargestellten Bücher schon gelesen und welche ist euer Favorit unter den Jane Austen Adaptionen oder unter ihren eigenen Büchern?

Film | Der Hobbit - Die Schlacht der 5 Heere

Die Zwerge haben im zweiten Teil der Hobbit Trilogie nun endlich den Berg erreicht und es geschafft durch die Hintertür einzutreten. Dabei trafen sie auf Smaug und haben ihn ein wenig wütend gemacht, sodass er sich zur Rache auf Seestadt stürzte. Damit endete der zweite Film und beginnt der Letzte: Der Hobbit und die Schlacht der 5 Heere.

15 Minuten nach Beginn ist die Handlung von der Romanvorlage Der Hobbit dann auch abgeschlossen und zwei weitere Stunden später dann auch die große Schlacht und der letzte Teil der Hobbittrilogie.
Trotz toller Spezialeffekte und der üblichen Situationskomik, die wir hauptsächlich Martin Freemans Fertigkeit in Hinblick auf Grimassenschneiden zu verdanken haben, einer großen Schlacht, die ja irgendwie noch gefehlt hat, war der Gedanke, welcher der Film am Ende hinterließ: Nun ja, dieser Teil war ein klein wenig unnötig. Die Smauggeschichte ist ziemlich schnell erledigt, und der Rest des Filmes besteht aus einer einzigen großen Schlacht. Es fehlt an einer Handlung, an irgendeiner Begründung für die Existenz dieses Filmes. Man bekommt kaum etwas Neues geliefert. Dazu kommt, dass man Orlando Blooms fortschreitendes Alter pervers heftig mit Photoshop versucht hat zu kaschieren, was unglaublich auffällig war und der Wahnsinn von Thorin war auch irgendwie zu viel des Guten. Da sind 1-2 Vorausdeutungen auf die Figuren und Handlungsorte von Der Herr der Ringe, die jedes Fangirl Herz höher schlagen lassen - alles in allem aber war der Film nur nett.

Neu | Kalender 2015

Ich kann, wenn es um bestimmte Sachen geht, unglaublich anstrengend sein. Wie mit Büchern zum schmökern, brauche ich auch ewig um mich für einen ordentlichen Kalender zu entscheiden. Das kann nicht einfach der kostenlose Kalender von der Bank sein, den mir meine Mutter jedes Jahr in mein altes Zimmer legt. Oder die Buchkalender, die man überall für 5 Euro hinter her geworfen bekommt. Er darf nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu breit und nicht zu dünn sein - sondern genau richtig. Und dann bitte ohne ein kitschiges Design, ohne eine merkwürdige Oberfläche und am liebsten noch ganz besonders individuell. 

2014 hab ich mich für einen Moleskine Kalender entschieden. Haha, sehr individuell, aber er war im Angebot und im Zweifel siegt mein Geiz. Dieses Jahr habe ich mich auf einen Händler verlassen, bei dem ich schon mal einen ganz bezaubernden Kalender im Alice in Wonderland-Design gefunden habe. Dieses Jahr sollte es etwas Einfacheres sein, das im Detail besonders ist. Oder besonderer. Ist das überhaupt ein Wort?
Den Onlineshop Santokki! hab ich vor einigen Jahren auf dem Japantag in Düsseldorf gefunden, als sie einen Stand dort hatten. Daraufhin hab ich ab und an mal den Shop aufgesucht und dieses Jahr bin ich schon wieder dort fündig geworden. 

Ich liebe es, dass dieser Kalender einerseits diese komplette Monatsübersicht hat und zugleich noch eine Wochenübersicht. Ich bin gerne ausführlicher und schreibe jeden kleinsten Pups nieder. Dann aber neige ich ein wenig dazu, den Überblick zu verlieren - die Monatsübersicht ist daher perfekt.
Ein weiterer Vorteil ist die Farbe, das süße Band, das ihn zusammenhält, wenn mal wieder alles durch meine Tasche fliegt und die Seiten für Notizen bei der Wochenübersicht, wie auch am Ende. Und die Weltkarten gleich zu Beginn!

Spreadsheet | Blogplanung und Lesestatistik 2015


Bald ist Weihnachten und auf vielen Blogs sieht man ganz besonderes Weihnachtsaktionen und Adventskalender. Jeden Tag wird irgendwo ein Türchen geöffnet und manchmal gibt es sogar etwas zu gewinnen. Ich mache hiermiet bei keiner offiziellen Aktion mit. Vielmehr hab ich derzeit eine unglaubliche Freude an den Möglichkeiten, die Excel bietet um mit dem Programm meinen Blog zu planen und zu verwalten und einen Überblick über meine Lesegewohnheiten zu behalten. Dazu habe ich zwei Dokumente erstellt, die nicht nur mir, sondern jedem der Interesse hat, das Leben erleichtern sollen.

Der Blogplaner für 2015

Alles, was das Herz begehrt um 2015 ausführlich zu planen und alle Ideen und Gedanken festzuhalten.

Das Dokument beinhaltet:
  • zwölf Monatsübersichten plus zusätzliche Zeilen für weitere Notizen
  • ein Dokument für weitere Ideen für Blogbeiträge
  • zwei verschiedene Formulare für To-Do-Listen
Ihr könnt es über den folgenden Link aufrufen und herunterladen. Perfekt zum ausdrucken!




Der Leseplaner 2015 zum herunterladen


Das Dokument ist weitesgehend automatisiert. Wenn ihr euch an die Eingabe-Vorgaben haltet, werden Daten, wie zum Beispiel die Anzahl der Bücher, die ihr von einem bestimmten Genre gelesen habt, zusammengefasst.

Das Dokument beinhaltet:
  • Eine Tabelle für die Übersicht aller gelesener Bücher in 2015
  • Eine Tabelle für euren Stapel ungelesener Bücher (SuB)
  • Eine Tabelle mit der ihr die Übersicht über alle angefangenen Reihen behaltet
  • Und die Gesamtstatistik für 2015  



Solltet ihr Fehler gefunden oder Fragen zu dem Excel Dokument haben, immer her damit. Ansonsten würde ich mich auch sehr über allgemeines Feedback freuen (Lob, Kritik, Verbesserungsvorschläge). Wenn die Dokumente euch gefallen, könnt ihr gerne diesen Post und den Nutzen teilen! Ansonsten wünsch ich euch einfach Spaß damit!

Rezension | The Scorpio Races (dt. Rot wie das Meer) von Maggie Stiefvater


Jedes Jahr im November verlassen die mystischen Wasserpferde, die capaill uisce, den Ozean um an den Stränden der Insel Thisby an Land zu gehen. Es sind blutrünstige, wilde Pferde, die kaum zu kontrollieren sind. Dennoch finden jedes Jahr die Scorpio Races statt, an dem die Bewohner von Thisby mit ihren gefangenen Wasserpferden antreten. Dieses Jahr jedoch ist das Jahr der Veränderungen. Kate "Puck" Connolly nimmt als erste Frau an dem Rennen teil und trifft auf Sean Kendrick, den bisher vierfachen Sieger.

Die Story von The Scorpio Races (auf Deutsch: Rot wie das Meer) zentriert sich auf die Insel Thisby, deren genaue Verortung auf der Weltkarte nicht bekannt gegeben wird. Es ist jedoch klar, das wir uns in der heutigen Zeit, oder zumindest in einer moderneren Zeit aufhalten. Wie immer wird durch die Nicht-Erwähnung von moderner Elektronik das gesamte Geschehen einfach zeitlos, zugleich ist die Story durch die Erwähnung von einfachen Dingen wie Autos und Bands, von Amerikanern, in dieser Welt und in den letzten fünfzig Jahren gefestigt. Es ist großartig, wie die Werke von Stiefvater im Allgemeinen ohne diesen ganzen technischen Schnick-Schnack auskommen und die Fantasy so in den Vordergrund tritt. Auch die Wasserpferde werden kommentarlos in dieser Welt verankert. Sie sind eine Attraktion, ein Stück wahrgewordene Mythologie die Menschen fasziniert und nicht in eine neue Weltreligion oder Ahnliches verstrickt. Sie sind Teil von Thisby und Teil von Kates Zuhause. Thisby ist der perfekte Ort für die Handlung.

Diese ist wiederum sehr simpel. Kate wie auch Sean nehmen aus persönlichen Gründen an dem Scorpio Rennen teil. Sie sind beide auf dem Rücken von Pferden aufgewachsen und treffen immer wieder aufeinander. Eine kleine Romanze entsteht. Diese nimmt jedoch nicht die ganze Handlung ein. Stattdessen plätschert sie so daher, während alles andere den Hauptfokus einnimmt. Kates und Seans Kampf gegen ihre persönlichen Widersacher, wenn man sie denn so nennen kann, ihre Liebe zu der Insel, ihr Training, die Insel und die mythischen Wasserpferde, die so gefährlich wie schön sind.

Für mich persönlich war dieses Buch großartig. Stiefvater ist für mich eine Hit&Miss Autorin. shiver fand ich langweilig, die The Raven Cycle-Reihe dagegen großartig. Sie persönlich beschreibt es als ihr liebstes Werk. Also hab ich es ausprobiert und es hat gemundet. Für mich ist The Scorpio Races fünf volle Punkte wert, weil es perfekte Fantasie ist, die alle meine Fragen beantworten konnte. (Und ich kann viele Fragen stellen, wenn Dinge unlogisch scheinen. Schaut einen Disney Film mit mir!) Die Charaktere waren wundervoll, die Dialoge wundervoll, ich konnte mich in der Story verlieren und habe mich in Thisby mit seinen mythischen Wasserpferden verliebt. Eine runde Sache einfach.

Gut zu wissen

  • Maggie Stiefvater: The Scorpio Races. Scholastic Teen. 482 Seiten. Preis: 5,20€ (Taschenbuch).
  • In Deutschland ist dieses Buch unter dem Titel Rot wie das Meer bei script 5 erschienen (als Hardcover und ebook Version).
  • Laut der Autorin bleibt The Scorpio Races ein Einzelband
  • Maggie Stiefvater hat die Rechte für eine Film Adaption an Warner Bros. verkauft. Leider ist noch nichts Weiteres dazu bekannt gegeben worden.

Monatsrückblick | November '14


| The Scorpio Races von Maggie Stiefvater (Rezension folgt) ●    
| Opposition (Lux #5) von Jennifer L. Armentrout (Rezension bei Goodreads in Englisch)     
| Anna and the French Kiss von Stephanie Perkins: Ich liebe es, das die Helden nicht perfekt sind, inklusive Zahnlücken und das sie Fehler machen. Anna war zwischenzeitlich sehr egoistisch, andererseits haben wir hier eine 17/18 vor uns, weswegen das Ganze stimmig war. Was mich jedoch ein wenig gestört hat, war die Begründung wieso sie nach Frankreich geschickt wurde. Sie war nicht gut genug.      
| Lola and the Boy Next Door von Stephanie Perkins: Im Prinzip die Anna und Etienne Storyline nur umgedreht. Dies Mal ist Lola die jenige, die sich nicht entscheiden kann. Und sie ist definitiv quirrliger und bunter. Nicht so gut wie AatFK.      
| Mockingjay von Suzanne Collins: Pünktlich zur Erstausstrahlung des ersten Films von Mockingjay musste ich das Buch noch einmal lesen. Ich hatte ganz vergessen wie grausam es wirklich war, wie viele Menschen wirklich gestorben sind und wie Un-Happy das Ende war. Trotz viel zu viel Theater um die Etablierung von Katniss als Mockingjay war es fantastisch.     
| How I became Lotus Raine ... the porn star von Erika Ashby (Kurzrezension bei Goodrads in Englisch   ○  

On the Road | Paris

Vor einigen Monaten wurde bei Libromanie.de einmal montags nach Orten gefragt, die man besucht hat, nur weil sie in einem Roman vorkommen, gefragt. Wie der Zufall es so will, habe ich ein paar Tage vor meinem Tagestrip nach Paris Stephanie Perkins Anna and the French Kiss (auf Deutsch: Herzklopfen auf Französisch, cjb Verlag) gelesen und ein paar der Orte, die im Roman eine große Reihe spielen, waren Stationen unserer Tour. Hauptsächlich ging es dabei um Notre-Dame, den Point Zero und den berühmten Buchladen Shakespeare and Company. Leider hab ich es nicht mehr geschafft durch das Latin Quarter zu streifen. Zu wenig Zeit und zu viel zu sehen.

I recognize it from photographs, of course. But if St.Étienne is a cathedral, then it is nothing, NOTHING compared to Notre-Dame. The building is like a great ship steaming downriver. Massive. Monstrous. Majestic.
Es war nicht das erste Mal, das ich vor Notre-Dame stand. Und nicht das erste Mal, das ich enttäuscht davon war. Kennt ihr das, wenn Gebäude als so großartig dargestellt werden, so fantastisch und ihr dann mit der Wirklichkeit konfrontiert werdet und sie dann nur so... naja sind? Im Vergleich zu all den anderen majestätischen Bauwerken, die es zu allen Seiten hinweg zu entdecken gibt, ist Notre-Dame schmächtig und übertrampelt mit Touristen.


Zur Verfügung gestellt von Charlie Phillips unter der CC-Lizenz bearbeitet.
I look down, and I'm surprised to find myself standing in the middle of a small stone circle. In the centre, directly between my feet, is a coppery-bronze octagon with a star. Words are engraved in the stone around it: POINT ZÈRO DES ROUTES DE FRAMCE. "Mademoiselle Oliphant. It translates to 'Point zero of the roads of France.' In others words, it's the point from which all other distances in France are measured." St. Clair clears his throat. "It's the beginning of everything."
Wie man meinem Notre-Dame Bild schon entnehmen kann, war es leider viel zu dunkel, als ich endlich davor stand (Verdammter Winter!!) und meine Bilder von dem Point Zero haben sich hinter her entweder als überbelichtet oder verwackelt herausgestellt. Schade drum. Dennoch war es magisch.


It starts drizzling, so we pop into a bookshop across from Notre-Dame. The yellow-and-green sign reads SHAKESPEARE AND COMPANY. Inside, we're struck by chaos. A horde of customers crowds the desk, and everywhere I turn there are books, books, and more books.
Shakespeare and Company ist ein schrulliger süßer Buchladen und tatsächlich, wo man hinsieht, alles ist voll mit Büchern. Dabei könnte man vom äußeren und inneren Erscheinungsbild darauf schließen, dass es sich um einen dieser elitären Buchläden handelt, voll von Second Hand Büchern, Gedichtbänden und Werken des besonders hohen Geschmacks. Tatsächlich war es die typische Auslage nur in einer einzigartigen Umgebung. Der Laden war eng und verwinkelt. Einfaches stöbern war nicht wirklich möglich, weil man sich gegenseitig ständig auf die Füße getreten ist und dennoch war es ein Erlebnis für sich. Und wenn nur für die beiden Studenten an der Kasse, die jegliches Klischee von einem Geisteswissenschaftler erfüllt haben. Natürlich ist auch ein Souvenir in Form eines Buches in meiner Tasche gelandet:

Rezension | Dreams of Gods and Monsters von Laini Taylor


In Dreams of Gods and Monsters von Laini Taylor spitzt sich der Konflikt zwischen den einzelnen Völkern auf Eretz zu. Akiva und Karou stehen vor der großen Herausforderung ihre Chimären und Engel miteinander zu versöhnen, den neuen Anführer der Engel, Jael, zu besiegen und zugleich ruht das Volk der Stelian nicht. Der Weg zum Happy End ist lang und hart und oft scheint das Ziel nicht erreichbar, weil so viele Faktoren unberechenbar sind.

Dreams of Gods and Monsters (im weiteren DoGaM) schließt leider nicht nahtlos an Days of Blood and Starlight an. Der zweite Band der Reihe endete damit, das Chimären und Engel letztendlich vereint, wenn auch nervös durch die Nähe zueinander, am Abend vor der großen Schlacht beim Feuer hocken. DoGaM rudert ein krasses Stück zurück und erzählt die Geschichte von dem Zeitpunkt an, indem Karou und Akiva von Zusana über die Engel Invasion gewarnt wurden.

Der Schreibstil der Autorin ist so wundervoll traumhaft, märchenhaft, fantastisch wie in den beiden Vorgängern. Die Geschichte ist einerseits vorhersehbar, andererseits gespickt von überraschenden Wendungen das man glaubt es könnte nicht langweilig werden. Leider führt aber gerade der detailreiche Stil dazu, dass man irgendwann die Puste verliert. Gerade wenn seitenweise ein einfacher Blickwechsel zwischen Karou und Akiva mit allen dazugehörigen Gefühlen beschrieben wird. Einerseits wirklich schön - beim ersten Mal. Danach wird es dann anstrengend.
Mein besonderes Highlight in DoGaM war die Einsortierung des Krieges zwischen Chimären und Engeln in ein viel größeres Schauspiel - und natürlich die Storyline von Eliza. Eliza ist ein unglaublicher Charakter, mit dem so viele verschiedene Konflikte angesprochen werden (von Rassismus, Seximus hin bis zum Irrsinn von religiösen Kulten) und das alles auf eine so kluge und einfühlsame Art. Dazu kommt, dass sie Zusana in ihrer Schlagfertigkeit in nichts nachsteht. Neben der Schreibweise sind wohl auch die Charaktere, der Grund wieso ich in diese Reihe so verliebt bin. Sie sind so komplex, kein vereinfachtes schwarz und weiß sondern kunterbunt.
Neben der Langatmigkeit verschiedener Momente wird in  DoGaM auf 600 Seiten nur das Geschehen von wenigen Tagen beschrieben, was nicht viel Platz wird für eine glaubenswerte Charakterentwicklung, siehe u.a. Liraz, und diese wirkt sehr übereilt. Auch die Geschichte um die Godstars war mir zu kurz gefasst und ich hätte gerne mehr darüber erfahren, woher die Chimären kommen. Die Herkunft der Engel, und ihre Aufteilung in zwei Arten, wurden dagegen ausgiebig erklärt.

Das Ende der Daughter of Smoke and Bones-Reihe war großartig, ein spannendes Auf und Ab und trotz einzelner Schwächen in der Erzählung, ein fantastischer Abschluss.

Gut zu wissen


Monatsrückblick | Oktober #14


The Silver Linings Playbook von Matthew Quick (Rezension    
Blue Lily, Lily Blue (The Raven Cycle #3) von Maggie Stiefvater (Rezension●     


| Throne of Glass (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas: Nach dem Lesen des ersten Bandes kann ich den Hype um die Serie wirklich verstehen. Ich bin richtig verliebt in Celaena als Hauptcharakterin. Sie ist unglaublich stark und dennoch merkt man ihr ihr Alter an. Sie ist ein Widerspruch zwischen Killerin und typischen Mädchen. Da kann man glatt über die paar Schwächen in der Handlung hinweg sehen.     
| We Were Liars von E. Lockhart: Ok, ich hab dieses Ende nicht erwartet. Ich war richtig geschockt und mitgenommen. Leider hab ich irgendwie überlesen, wie der Hauptcharakter auf den Namen ,Liars' für ihre Gruppe von Freunden gekommen ist? Eine tragisch schöne Geschichte, mit starker Gesellschaftskritik.      
| Rowdy (Marked Men #5) von Jay Crownover (Englische Rezension bei Goodreads    ○  

Rezension | Blue Lily, Lily Blue von Maggie Stiefvater


In Blue Lily, Lily Blue wird die Story von Gansey, Ronan, Adam, Noah und Blue fortgesetzt. The Dream Thieves (auf Deutsch: Wer die Lilie träumt) endete damit, das Ronan seine besonderen Fähigkeiten endlich unter Kontrolle bekommen hat, jedoch Blues Mutter verschwunden ist und sie scheinbar eine neue Spur haben, um den verlorenen walisischen König zu finden. 

Blue Lily, Lily Blue setzt Stiefvaters großartiges Werk fort, mit der gleichen mystischen Atmosphäre, einen Funken mehr Herzschmerz und wie immer einem Sortiment an einzigartigen Charakteren. Das Buch hält die Spannung wie bereits The Dream Thieves es taten und die fünf Freunde (hah!) kommen ihrem walisischen König ein kleines Stück näher, aber das dritte Buch ist - trotz unglaublich starken Szenen - ein absolutes Brückenbuch. Man kommt dem Ende näher, aber einfach nicht nah genug und erneut heißt es: Warten. Man wird Bröckchenweise gefüttert, aber fühlt sich immer noch nicht satt am Ende. Ich fühl mich wie im Limbus. Einerseits bin ich froh darüber, dass es noch nicht endet, das es noch weiter geht, das noch mehr fantastische Szenen zwischen Blue und ihren Rabenjungen kommen werden. Und das nächste Buch ist ja auch bereits für 2015 angekündigt. Andererseits will ich endlich endlich wissen, wie es weitergeht. Ob Gansey wirklich stirbt (ist es ein Spoiler wenn damit irgendwie schon auf dem Buchrücken geworben wird?) oder ob er lebt. Man erwartet doch eigentlich nur noch, dass Stiefvater es tut. Mit jedem Moment, jeder Szene, in der Blue Ganseys Aussehen mit seinem Aussehen als Geist vergleicht, glaubt man das es jetzt soweit ist - das er jeden Moment umfällt. Und dank Stiefvaters schwammiger, melancholischer Schreibweise ist es wirklich schwierig eine klare Aussage machen zu können. Ich traue der Frau ja alles zu!


In Blue Lily, Lily Blue fehlt die Action aus The Dream Thieves, dafür erhält man definitiv mehr Romantik und das Ziel scheint doch so nah. Ein tolles Buch und eine Fortsetzung die ihren Vorgängern ebenbürtig ist - auch wenn der Band sie nicht übertrifft.

Gut zu wissen

  • Maggie Stiefvater: Blue Lily, Lily Blue. Scholastik. 389 Seiten. Preis: 9,77€ (Taschenbuch).
  • In Deutschland wurden die ersten beiden Bände der Saga (#1 Wen der Rabe ruft und #2 Wer die Lilie träumt) von Script5 verlegt.
  • Der Titel des letzten Buches ist noch nicht bekannt. Es wird irgendwann in 2015 erscheinen.

Kolumne | Autor und Leser Interaktion - the worst case scenario

 
Die Möglichkeiten für Autoren sich zu vermarkten sind heutzutage endlos. Wurde man früher per Mundpropaganda empfohlen oder hatte das Glück, dass das eigene Werk in einer Zeitung besprochen wurde, passiert heute vieles online. Autoren haben die Möglichkeiten sich selbst zu publizieren und zu vermarkten und auch wenn sie unter Vertrag bei einem Verlag sind, wird ihnen ans Herz gelegt sich über die verschiedensten Social Media Kanäle (Twitter, Goodreads, Lovelybooks etc.) mit den Lesern in Verbindung zu setzen. Durch Interaktion wird der Leser gebunden. Der Leser bekommt durch offene Kommunikationskanäle die Möglichkeiten den Autoren Fragen zu stellen, Fragen zu beantworten - einfach: zu kommunizieren. Autor und Leser rücken näher - was unglaublich cool sein kann, wenn man geflasht von einem unglaublichen Buch, sich nachts bei der Autorin in ganz öffentlicher Form bedankt:
Und tatsächlich eine Reaktion erhält:
Es kann aber auch unglaublich schief gehen, wie ich heute durch Zufall sehen musste. Auf der Webseite des The Guardian hat die Autorin Kathleen Hale in aller Ausführlichkeit davon berichtet, wie sie eine Rezensentin stalkte.

In Kürze: Kathleen Hale, Autorin von No One Else Can Have You, liest entgegen jeder Empfehlung von Verlegern und Kollegen, Reviews zu ihrem Werk. Eine davon stößt ihr besonders auf. Sie beginnt die Bloggerin Blythe Harris zu stalken. Erst ganz milde, indem sie versucht mehr über Harris heraus zu finden.

Dann aber kommt Hale irgendwie an die Adresse der Bloggerin und ihr fallen ein paar Ungereimtheiten zwischen dem was sie über Google Earth und einer bezahlte Auskunft erfährt und dem was die Bloggerin auf ihren Social Media Kanälen über ihr Privatleben teilt. Hale glaubt, dass sie ge-"catfished" wurde. Dies ist ein Begriff aus dem Online Dating und bezeichnet Betrüger, die vorgeben jemand/etwas zu sein, dass sie nicht sind, um eine romantische Beziehung mit ihrem Opfer einzugehen. Absolut unangebracht in diesem Kontext. Die beiden haben gar keine Beziehung, außer über ihr Buch.

Durch diesen Glauben und Hales Anschuldigungen von der Bloggerin gemobbt worden zu sein (die alle haltlos zu sein scheinen. Die Goodreads Review gibt nichts in der Hinsicht her), sieht die Autorin Hale sich darin bestätigt, weiter zu machen. Und weiter bedeutet: Hale mietet sich ein Auto und steht plötzlich vor der Tür der Bloggerin, weil sie die 'Wahrheit' über die Identität der Bloggerin Harris herausfinden will und mit ihr reden möchte. Es kommt zu keinem Kontakt an dem Tag.

Hale schafft es dann irgendeine Frau ans Telefon zu bekommen, die nach ihren Information Harris sein soll. Hale versucht die Frau als Harris zu überführen, bekommt aber letztendlich keine wirkliche Bestätigung für all ihre Theorien. Die Bloggerin Harris privatisiert daraufhin all ihre Social Media Kanäle und Hale bekommt die Möglichkeit ihre Taten beim Guardian zu glorifizieren: Als eine Autorin, die sich nur gegen eine mobbende Rezensentin wehrt und somit Stalking als Mittel zum Zweck legitimiert.

Dabei gibt es keine Screenshots von besagten Anschuldigungen, keinerlei Möglichkeiten, alles was passierte wirklich nachzuempfinden. Alles was stattgefunden haben soll, ist nur Hören-Sagen von Seiten der Autorin. Von Harris war bisher nichts zu hören. Besser kann es wohl der Artikel auf dearauthor.com, bei dem es um die Wichtigkeit von Pseudonymen geht, erklären.

Die ein paar Absätze zuvor verlinkte Rezension von Blythe Harris lautet inzwischen nur noch "F*** this", was ich durchaus nachvollziehen kann. Harris Reading Progress Updates sind hingegen noch online und ich kann dort nichts finden, was ich als Mobbing bezeichnen würde. Sie wurde von einigen Kolleginnen dafür kritisiert, dass sie das Buch für bestimmte Aussagen bereits beurteilt hat, ohne an dieser Stelle im Buch bereits angekommen zu sein. Im Prinzip genauso verwerflich wie ein Buch zu bewerten, das man abgebrochen hat. Ob man dazu berechtigt ist, etwas zu bewerten, das man nicht zu Ende gelesen hat, ist eine Diskussion für einen anderen Tag. Für die Punkte die Harris nach Hales Aussagen, falsch kritisiert hat, hatte Harris meiner Meinung nach eine gute Begründung. Nichts was ich Autoren nicht auch schon vorgeworfen habe.

Was mich an der ganzen Sache am meisten ärgert, ist das The Guardian so jemanden wie Kathleen Hale, die bereits zuvor über ihre Stalker Tendenzen berichtet hat (und wo sie sich erneut als das Opfer dargestellt hat), eine Plattform für ihre einseitigen haltlosen Behauptungen gegeben hat und sie als Heldin darstellt, die sich nur gegen die bösen Trolle mit Stalking gewehrt hat. Kathleen Hale scheint sich keiner Schuld bewusst und durch die positive Resonanzen in der Kommentarfunktion von leichtgläubigen Lesern, wird sie wohl auch niemals wirklich kapieren wie falsch diese ganze Aktion war. 

Rezension | The Silver Linings Playbook von Matthew Quick

Zum Inhalt von The Silver Linings Playbook

Pat Peoples war lange Zeit in einer psychiatrischen Anstalt und wird nun endlich entlassen. Von nun an wieder bei seinen Eltern lebend muss der ehemalige Geschichtslehrer erkennen, dass seinem Wunsch mit seiner Exfrau wieder zusammen zu kommen mehr im Weg steht als gedacht und mehr Zeit vergangen zu sein scheint, als er in der Psychiatrie mitbekommen hat. Er muss sich neu orientieren und erkennen das seine Fantasie vom Happy End nicht einfach so passiert. Und dann ist da noch Tiffany,

Meine Meinung zu Matthew Quicks Buch?

Da ich die Storyline in etwa schon durch den gleichnamigen Film kannte (für den btw Jennifer Lawrence als Beste Hauptdarstellerin einen Oscar erhalten hat), wusste ich in etwa worum es ging: der Wunsch nach ein bisschen mehr Optimismus in der Welt, der Versuch die Frau zurückzugewinnen und dabei noch gegen das Chaos im Kopf anzukommen.
Die Story des Buches war ein bisschen anders, als die des Films, wie es ja so oft ist. Für die Leinwand wurde sie vereinfacht. Das ist für mich an sich kein Problem und das Buch war im Grunde wirklich nett. Aber eben nur nett. Die Story hatte seine Höhen und Tiefen und es gab kein richtiges Happy End, mehr ein kleinen Schritt vorwärts in der persönlichen Weiterentwicklung des Hauptcharakters. Bei der ganzen Sache ließ mich das Gefühl nicht los, als wollte der Autor zwanghaft tiefgründig sein. Zudem war das Buch aus der ersten Person Singular, also der Sicht des Protagonisten geschrieben, aber die Sprache war einfach zu kindisch für einen erwachsenen Mann, der zudem mal Lehrer war. Ein wenig wie in The Perks of Being a Wallflower/Vielleicht lieber morgen von Stephen Chbosky, nur das wir es hier eben mit einem erwachsenen ausgebildeten Mann zu tun haben und das Ganze dann aufhört süß zu sein. Ich hab mich eher gefragt, ob dass damit zu tun hat, dass er so ein Hirn Traum hatte? Man könnte es als netten Twist sehen, aber mich hat es einfach unglaublich gestört. Auch bin ich kein Fan davon, wenn jemand The Bell Jar zerreißt, weil es zu deprimierend ist. 

The Silver Linings Playbook war definitiv nett zu lesen, Tiffany ist für mich das Highlight des Werkes, aber es fehlt einfach der richtige Knall am Ende.

SuB | Sehnsüchtig erwartet im Oktober

Bald sind sie zu dritt!
Dieser Monat ist für mich so ein bisschen der Monat der Vorbestellungen. Normalerweise kaufe ich Bücher wenn ich sie auch gerade jetzt lesen will. Diesen Monat kommen jedoch so viele Reihenfortsetzungen raus, auf die ich so lange schon gewartet habe, dass ich sie so schnell wie möglich haben möchte. Zum einen erscheint Blue Lily, Lily Blue von Maggie Stiefvater am 21.Okt. endlich! Mir graut es jetzt schon vor dem Gefühl der Verzweiflung, wenn ich das Buch durch habe und noch mal so lange auf den letzten Band der Reihe warten muss.  

Bald zu Ende - irgendwie traurig.
Dann(!!!) schließlich endlich die Reihe um Percy Jackson und seine Heroes of Olympus ab! Der fünfte Teil ist diese Woche erschienen, meine Version kommt aber leider erst am 16.Okt. bei mir an. Da es normalerweise nie ein Problem gibt, Bücher genau dann zu bekommen, wenn sie herausgegeben werden, gehe ich mal davon aus, dass dies hier die Auswirkungen von Amazons Streit mit der Hachette Book Group (zu der Hyperion Disney neuerdings gehört) sind. Wenn ich die Puffin Ausgabe bestellen würde, wäre es schon längst da. Ich bin normalerweise aus Bequemlichkeit Amazon Kunde, aber da ich den Online Handel hauptsächlich für Bücher nutze und diese Seite sich seit Monaten wie eine kleine B**** benimmt, die den Hals nicht voll bekommt und ihre Streitereien auf dem Rücken der Kunden austrägt, schaue ich nächste Woche mal im Stern Verlag vorbei (Eine in Düsseldorf situierte 2 Filialen Kette). Total Off-Topic, ich weiß. Blood of Olympus von Rick Riordan wird die Reihe abschließen und jetzt schon finde ich überall Reaktionen zu dem Abschluss der Reihe. Totaler Spoiler Alarm! 

Da alle guten Dinge drei sind ist das dritte vorbestellte Buch im Bunde, Rowdy von Jay Crownover. Eigentlich sind mir diese Reihen, die eine Person nach der anderen im Freundeskreis abarbeiten, überdrüssig geworden. Dann aber wieder, obwohl ihre Rechtschreibung nicht perfekt ist, hat Jay Crownovers Arbeit etwas Besonderes an sich und ich will wissen wie es weitergeht. Gerade da in Nash wieder Vorausdeutungen gemacht wurden, wie es mit einem meiner Lieblingspärchen weitergeht. 

Wie sieht es da bei euch aus? Sind Vorbestellungen hui oder pfui und 
steht eines dieser drei Werke ebenfalls auf euren Listen?

Monatsrückblick | September '14


| Die Selbstmord-Schwestern von Jeffrey Eugenides: Zu Anfang fand ich die intime Beschreibung der Körper minderjähriger Mädchen verstörend. Als ich in der Story aber endlich drin war, wurde es immer besser. Super interessanter Erzählstil und definitiv nicht die übliche Mainstream Literatur. Auch ist das Thema Suizid für manche sehr triggerlastig. Was mir besonders gefiel: Die deutsche Übersetzung war sehr gelungen.  
| Gott bewahre von John Niven (Rezension).
| Gone Girl von Gillian Flynn: Die beiden Charaktere hatten es wirklich drauf. Ich fand sie im einen Moment sympathisch, im nächsten hätte ich sie gegen die Wand klatschen können. Ein einziges auf und ab.  
| To Kill a Mockingbird von Harper Lee: Die Story war unglaublich und hatte alles. Witz, Gesellschaftskritik, starke Charaktere und ein paar ganz besondere Momente, die mich zu Tränen gerührt haben. Das Buch steht wohl nicht umsonst weltweit auf dem anglistischen Lehrplan. 
| Eine wie Alaska von John Green (Rezension).
| City of Glass von Cassandra Clare: Der Roman hat die Storyline der ersten beiden Bücher super abgeschlossen. Großartig! Ich kann mich nicht entscheiden ob ich wirklich noch weiterlesen will, weil alles was danach kommt, nach aufgeplustertem Drama schreit. 

Rezension | Gott bewahre von John Niven


Zum Inhalt von Gott bewahre

Kaum nimmt Gott sich eine kurze Auszeit um zu angeln, geht auf der Erde alles den Bach runter. Gott steht vor einer schweren Entscheidung, aufgeben und neu anfangen oder ganz old school die alte Nummer mit seinem Sohn noch mal durchziehen?

Meine Meinung zu Gott bewahre?

Ich mach es kurz und knapp: Der Humor war genau mein Geschmack, wenn auch einige Stellen sehr übertrieben waren (wie die Hölle oder Jesus kurzer Aufenthalt in der Inhaftierungszelle einer Polizeiwache). Niven zeichnet ein Bild vom Himmel, mit dem ich leben kann. Das es Gott nicht interessiert, das man an ihn glaubt oder nicht, ob man betet oder in die Kirche geht, solange man lieb ist. Er kritisiert die Doppelmoral des Christentums, besonders die des Amerikanischen und ich kann mir richtig vorstellen, wie das Buch dort drüben angekommen sein muss. Er spricht Dinge an, über die ich auch nur mit dem Kopf schüttle und als Gott und seine Leute über den Kreationismus lachten, saß ich mit ihnen am Tisch um habe mir eben so auf den Schnkel geklopft. Es ist besser über Schwachsinn zu lachen, als zu weinen.  Aktuelle Medienphänomene wurden ebenso absolut überspitzt und humorvoll dargestellt und perfekt für die Story genutzt. Diese war, wenn man nur ein bisschen Bibelfest ist, jedoch vorhersehbar. Was für mich jedoch nichts daran ändert, das ich Gänsehaut und Tränen in denn Augen hatte. Ich bin so froh das ich mir dieses Buch aus reiner Langeweile ausgeliehen habe. Manchmal lohnt es sich über den Tellerrand zu schauen. Mein besonderes Highlight? Der letzte Absatz:

Literatur. Das war schon eine verdammt feine Sache. 
Dafür war Er ihnen wirklich dankbar. 
(Gott bewahre, S. 400) 

John Niven: Gott bewahre (im Original: The Second Coming). Heyne Verlag. Deutsch:. 400 Seiten.  Preis: 19,90€ (Hardcover)/ 9,99€ (Taschenbuch).

Rezension |Eine wie Alaska von John Green

Zum Inhalt von Eine wie Alaska von John Green

Miles ist auf der Suche nach dem großen Vielleicht und wechselt dafür auf das Internat, das sein Vater schon besucht hat. Dort findet er endlich neue Freunde, zu denen sein Zimmernachbar der Colonel, der Japaner Takumi und auch das Mädchen seiner Träume, Alaska, gehören. Ihm steht eine unglaubliche Zeit bevor, bis ein Unglück geschieht.


Meine Meinung zu Eine wie Alaska?

So sehr ich TFIOS mochte, mit dem zweiten Buch das ich von John Green bisher gelesen habe kam ich nicht so klar. Die Story hatte ihre witzigen Aspekte, die Charaktere waren bunt und originell, und der große Wandel kam unerwartet. Von jetzt auf gleich wurde es ernst.
 
Andererseits konnte ich mit dieser erzwungenen Philosophierei nichts anfangen, sowie mit Miles seltsamer Beziehung zu seinen Eltern. Er wirkt distanziert, als wären seine Eltern Schauspieler in einem Theaterstück und für mich war er sehr passiv. Anstatt sich darum zu bemühen in seinem jetzigen Leben Freunde zu finden, auf Menschen zu zugehen, glaubt er das es reicht seine Umgebung zu verändern und alles ändert sich. Dabei bleibt er im Prinzip der gleiche Mensch und hat nur das Glück mit jemandem Aktives sich das Zimmer zu teilen. Mein persönlicher Held war dafür der Colonel. Er brillant in seinen Einfällen und hätte eigentlich der Hauptdarsteller sein sollen. Dennoch hat mich die Geschichte nicht umgehauen, die erzwungene Philosophie gestört und Alaska wollte ich teils einfach nur schlagen - Gott sei Dank ging es den Charakteren im Buch auch oft genug so.

Eine wie Alaska ist ein klassisches Jugendbuch, mit philosophischen Fragen nach dem Leben und Tod, einem klassischen von Eltern abgelegten Ort und bunten Charakteren. Toll für zwischendurch.

John Green: Eine wie Alaska (im Original: Looking for Alaska). Deutscher Taschenbuch Verlag. Deutsch:. 304 Seiten.  Preis: 8,95€ (Taschenbuch).

Aktion | Meine Goodreads Lesechallenge



Oder auch: Wie ich mich wie immer selbst unterschätzt habe!

Es ist jetzt der 5te September und bam! ich habe bereits 99 Bücher dieses Jahr gelesen, wobei es sich bei einigen um Novellas handelte, wofür andere Bücher wiederum, was die Seitenzahl angeht, das Ganze gerade rücken. Also alles in allem, entweder habe ich zu viel Zeit weswegen ich so schnell, auf diese Zahl gekommen bin, lese zu schnell, lese zu schlampig, oder ich lese, wenn ich eigentlich Besseres zu tun habe und was genau in meinem Alltag leidet unter meinem Hobby? Jedenfalls, die glückliche Nummer 99 ist: Eine wie Alaska von John Green. Schönerweise auch das erste Wanderbuch, das ich mit lesen durfte und morgen weiter sende. Fürs die nächste Lesechallenge werde ich definitiv meine Ziele höher stecken.



Monatsrückblick | August '14

| Wie Blut so rot von Marissa Meyer: Ich liebe Scarlet. Sie ist ein toller Charakter und allgemein mag ich den Twist der ganzen Rotkäppchen Story. Eine tolle Umsetzung wie immer, aber mich haben ein paar Lücken in der Storyline gestört.
| City of Ashes von Cassandra Clare: Neuer Versuch, neues Glück. Nachdem ich den Film gesehen habe, habe ich wirklich Lust bekommen der Serie noch mal eine Chance zu geben. Der zweite Teil war ganz okay, aber ein wenig störe ich mich an der deutschen Übersetzung.
| The Lost Hero von Rick Riordan (Rezension)
| The Son of Neptune von Rick Riordan (Rezension)
| The Mark of Athena von Rick Riordan (Rezension)
| The House of Hades von Rick Riordan: Super beeindruckender vierter Teil und nette Twists zwischen durch. Kann es kaum erwarten bis das große Finale endlich rauskommt!
| A Whole New Crowd von Tijan (Rezension)
| Cress von Marissa Meyer (Rezension)
| Epilogue (#3 The Dark Duet) von CJ Roberts (Rezension)



Rezension | A Whole New Crowd von Tijan

Zum Inhalt:

Taryn ist ein Waisenkind und nach einem Leben im amerikanischen System wird sie nun endlich adoptiert. Und nicht nur von irgendwen, sondern einer reichen Familie mit der eine neue Schule und ein ganz neues Leben auf sie zukommen. Doch ihre alte Welt, ihre alte "Familie" kann sie nicht einfach so hinter sich lassen und muss feststellen, das ihr neues Leben enger verbunden mit ihrem alten ist, als sie glaubt. 

Meine Meinung:

Ich weiß nicht, was dieses Mal los war, aber es hat einfach nicht gefunkt. Ich fand die Story doof, Tijans Schreibstil nervig und ich musste mich durchquälen um es noch zu beenden. Das künstliche Drama aus der Fallen Crest Serie funktioniert dort, weil High School Politik der Hauptfokus der ganzen Serie ist, hier ist es jedoch nur nervig. Es geht um Drogen, um ein Drogennetzwerk, den Drogenbaron, warum also diese ganze Hierarchie Geschichte? Die abwesenden Eltern, die so typisch für ihre Geschichten sind, funktionieren hier ebenfalls nicht. Taryn konnte ich noch nachvollziehen, irgendeinen Grund muss es ja geben, dass sie adoptiert wurde, aber Tray u.a.? Auch das sie kurz vor ihrem 18ten Geburtstag adoptiert wurde - wieso stellt Tayrn es nie in Frage? Mir kam das vom ersten Satz an einfach nur Spanisch vor. Ist es nicht bekannt, das jüngere Kinder einfacher zu vermitteln sind, als beinahe Volljährige? Und wieso, wenn sie ihre Eltern nie kennen gelernt hat, was mich annehmen lässt, das sie schon früh im System gelandet ist, ist sie nicht schon früher adoptiert worden? Einer von vielen Punkten die schlecht durchdacht wurden und für die Storyline zurecht gebogen wurden. Allgemein bin ich enttäuscht, das auch diese Heldin kaum etwas Neues an sich hat: Sie ist selbstgerecht, aggressiv, besserwisserisch und natürlich sind alle Mädchen schlecht und dumm und hinterhältig und sie ist die Einzige, die wirklich einen Überblick hat, die ein guter Freund ist, sich nicht verstellt blah blah blah. Das alles, verbunden mit der Tatsache, dass es wieder Mal so schwierig ist, hinter allem einen roten Faden zu finden, weil sie 1.000 Themen ankratzt und nur einen Bruchteil davon durchzieht... Dabei gab es den roten Faden. A Whole New Crowd ist ein Einzelband, mit einer richtigen Storyline, mit Hinweisen die hier und da fallen gelassen werden und zum großen Bäm am Ende führen. Es ist auf der einen Seite eines von Tijans besseren Werken, auf der anderen Seite reicht es langsam nicht mehr aus. 

Monatsrückblick | Juli '14

| Arkadien brennt von Kay Meyer: Wie bereits kommentiert, konnte mich der letzte Teil der Arkadien Trilogie nicht wirklich in seinen Bann reißen und auch das Ende war für mich nicht sehr zufriedenstellend. 
| Silber 1 und 2 von Kerstin Gier: Tolle neue Jugendbuchserie, bei der aber schon wieder alles viel zu schnell zu passieren scheint und auch ein bisschen zu hektisch. 
| Wedding Night von Sophie Kinsella: Am Anfang ist die Story so daher gedümpelt, obwohl sie wirklich gut war, aber von Kinsella erwartet man plötzliche hysterische Lachanfälle beim Lesen und so wirklich kamen sie erst, als Lottie auf Reisen war. Dann jedoch hat es sich richtig gelohnt! 
| You Make Me von Erin McCarthy (Rezension)
| Very Wicked Beginnings von Ilsa Madden-Mills: Eine ein bisschen sinnlose Einführung zu Very Wicked Things, aber dennoch nett zu lesen. Hätte mir gewünscht, dass die Autorin die beiden Bücher besser miteinander verbunden hätte, vielleicht sogar nur eins draus gemacht hätte.
| Very Wicked Things von Ilsa Madden-Mills: Definitiv besser als Very Bad Things, das erste Buch der Serie. Weniger übertrieben, glaubwürdiger, starke Charaktere. Toll.
| Knight von Kristen Ashley: Meh.
| Crossing the Line von Megan Hart: Eine Short Story von Megan Hart, super geschrieben wie immer.
| Every Part of You von Megan Hart: Ebenso klasse wie Crossing the Line, aber wieso wurde sie so unnötig durch 5 geteilt??
| And Then He Kissed Her von Laura Lee Guhrke (Rezension)
| It Happened One Autumn von Lisa Kleypas: Begann mit einem starken weiblichen Hauptcharakter, der sich viel zu schnell überfahren lassen hat, aber ich mochte Lillian, gerade auch weil sie ein paar tolle Tricks im Ärmel hatte.
| Devil in Winter von Lisa Kleypas (Rezension)
| Scandal in Spring von Lisa Kleypas: Ein unerwarteter Abschluss (ich hab auf einen anderen Helden getippt), aber dennoch gut. Neben Devil in Winter mein Wallflower-Favorit.
| Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün von Kerstin Gier (Rezension)

www // The Worst Muse

Man stolpert hin und wieder schon mal über einen Blogpost, der gewisse Schreibklischees aufs Korn nimmt. Der mir am aktuellsten in Erinnerung gebliebene war Anjas, über die Haarfummelei der männlichen Helden bei weiblichen Protagonistinnen. The Worst Muse ist ein Twitter Account, der sich jedoch nur mit solchen Klischees, sei es Figurenkonstellationen, Merkmale (äußerlich/innerlich) der Charaktere oder abgenutzte Vergleiche. Es ist tolle Satire, die sich an Autoren richtet. Hier meine liebsten Tweets: 





(The Worst Muse ist ein besonders junger Account, von dem man nur hoffen kann, dass er sich nicht viel zu schnell verausgabt. Die Tweets sind definitiv unterhaltsam und schmunzelwürdig.)

Aktion | Follow Friday #3

Sonja von A Bookshelf Full Of Sunshine hat schon vor geraumer Zeit über die Aktion Follow Friday, die besonders im englischsprachigen Raum sehr populär ist, berichtet und setzt das Ganze jetzt in die Tat um. Dabei sind die Regeln super simpel (wenn man sie oft genug durchgelesen hat).

Heute ist Shelfie Zeit!

Ist es nicht wunderschön und so kompakt. Ich muss zugeben, ich bin kein großer Büchersammler. Ich kaufe, was ich auch lesen möchte und kann und horte nicht. Und manchmal kaufe ich nicht, sondern leih einfach nur aus. Dazu kommt dann mein Noch-zu-lesen-Glas, das ich aber immer vernachlässige, weil ich nie das Buch ziehe, auf das ich gerade Lust hab :P

SuB | Zu viele geliehene Bücher

(Okay, hab ich das Bild so sch**** geschossen oder brauche ich eine neue Brille?)

Wie man sehen kann, bin ich Besitzerin eines Bibliothekausweises den ich auch eifrig nutze. Was aber bedeutet, das ich immer irgendeine Deadline einzuhalten habe, um die Bücher zu lesen. Arkadien fällt von Kay Meyer habe ich mir bereits zum zweiten Mal ausgeliehen, weil zwischen dem zweiten Band und dem dritten und letzten der Trilogie zu viel Zeit vergangen ist und ich einfach nicht mehr in die Story reinkam... und andere Bücher zeitweise spannender waren. Gestern habe ich es aber endlich beendet und obwohl Kai Meyer ein großartiger Autor ist, fand ich das Ende doch sehr antiklimatisch und irgendwie meh! (wenn das aussagekräftig genug ist :D). Dann will ich als nächstes mit Silber das erste Buch der Träume anfangen, was ich komischerweise vorbestellen musste, weil es dauernd vergriffen war. Komischerweise war der zweite Teil sofort zu finden, hat aber wegen seiner Aktualität eine verkürzte Leihfrist, also eilt es!
Die letzten beiden Bücher, Sophie Kinsellas Wedding Night und Gillian Flynns Gone Girl habe ich mir von einer guten Freundin ausgeliehen und beide werde ich wahrscheinlich mit in den Urlaub nehmen... ich fürchte mich immer ein wenig davor Bücher von Freunden zu lesen, weil anders als der Bibliotheksbestand, sind diese nie in Folie eingeschlagen und ich hab ein paar Mal schon beim Zurückgeben in verkniffene Gesichter gesehen... Bei mir sehen sie leider immer gelesen aus (geknickter Buchrücken, Eselsohren, aufgeriebene Kanten - kurz: das volle Programm). 

Wie sieht es bei euch aus? Kauft ihr jedes Buch das ihr lesen wollt, oder seit ihr wie ich: Hauptsache einmal gelesen haben, egal wem die Ausgabe gehört?