Rezension // The Duff von Kody Keplinger


Zum Inhalt

"Seventeen-year-old Bianca Piper is cynical and loyal, and she doesn’t think she’s the prettiest of her friends by a long shot. She’s also way too smart to fall for the charms of man-slut and slimy school hottie Wesley Rush. In fact, Bianca hates him. And when he nicknames her “the Duff,” she throws her Coke in his face. 
But things aren’t so great at home right now, and Bianca is desperate for a distraction. She ends up kissing Wesley. Worse, she likes it. Eager for escape, Bianca throws herself into a closeted enemies-with-benefits relationship with him.
Until it all goes horribly awry. It turns out Wesley isn’t such a bad listener, and his life is pretty screwed up, too. Suddenly Bianca realizes with absolute horror that she’s falling for the guy she thought she hated more than anyone." (Quelle)

Meine Meinung?

Es hat sehr schwach angefangen. Bianca hockt in einer Bar für Teenager und trinkt eine Cherry Coke nach der anderen, während sie darüber nachdenkt wie peinlich das alles ist. So richtig badass. Enttäuschend, weil es so hoch gelobt worden ist und es so kindisch rüber kam. Eine Bar in der nur Cola verteilt wird? Das ist der Hot Spot der Stadt? Nicht irgendwie eine Ecke im Wald, wo man den Alkohol, den man seinen Eltern geklaut hat, heimlich trinkt und dann hemungslos rummacht? Zumindest ist das hemmungslose rummachen all inclusive gewesen. Dabei wächst einem Bianca und ihr Zynismus im Laufe des Buches ans Herz. Besonders da er unerschütterlich zu sein scheint und sie nicht, nach einiger Zeit, furchtbar positiv wird und alles durch eine rosa rote Brille sieht. Dabei kam auch gut weg, dass sie Wesley wirklich nicht mochte am Anfang und nicht das eine behauptete, während sie sich um ihre weichen Knie sorgte. Schön. Damit kann man arbeiten. Dabei war ihr Verhalten nachvollziehbarer, als diverse Handlungsstränge. Ich hab das mit ihr und Wesley nicht nachempfinden können, da schon eher ihre Schwärmerei für Toby. Und auch das ganze Drama um ihre Eltern. Vor allen Dingen die 180° Wende ihres Vaters mit genug Alkohol im Blut. Kann ein Mensch sich wirklich so krass ändern durch ein paar Tropfen Whiskey? Andererseits mochte ich so viele Kleinigkeiten, wie Bianca’s Charakter. Das sie definitiv nicht dumm war, das Charaktere bunt beschrieben wurden und ihre Freundinnen keine hirnlosen Püppchen waren. Selbst das Bianca eine sexuelle Vergangenheit hatte. Und die Sache mit der Klassifikation ‚whore‘. Gerade dieses Schubladendenken ist so typisch für die Schulzeit und nicht nur in Amerika und ich fand Bianca in der Hinsicht erfrischend: Sie hat mit diesem Wort um sich geschmissen, aber sie hat es reflektiert.
The Duff ist ein tolles Jugendbuch mit tollen Wendungen, einer tollen Story, tollen Charakteren und ein paar Makeln die bei der Gesamtbetrachtung nicht so stark ins Gewicht fallen. 

Rezension // The Vincent Boys von Abbi Glines


Zum Inhalt

"Ashton is getting tired of being good, of impressing her parents and playing ideal girlfriend to Sawyer Vincent. Sawyer is perfect, a regular Prince Charming, but when he leaves town for the summer, it’s his cousin Beau who catches Ashton’s eye. Beau is the sexiest guy she’s ever seen, and even though he’s dangerous, Ashton is drawn to him.
Beau loves his cousin like a brother, so the last thing he wants to do is make a move on Sawyer’s girl. Ashton is off-limits, absolutely. That’s why he does his best to keep his distance, even though he’s been in love with her forever. When Ashton wants to rekindle their childhood friendship in Sawyer’s absence, Beau knows he should say no.
Ashton and Beau don’t want to hurt Sawyer. But the more they try to stay away from each other, the more intense their urges become. It’s getting way too hard to resist..." (Quelle)

Rezension // Rule von Jay Crownover



Rule und Shaw könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist reich und ganz die kleine Lady, er ist von oben bis unten tattowiert und trägt seine Haare jedes Mal anders und selten natürlich. Sie war die beste Freundin seines toten Zwillingsbruders und ist der Liebling seiner Eltern, er das schwarze Schaf seiner Familie. Sie leben in der gleichen Stadt und scheinen sich nicht ausstehen zu können. Was Rule jedoch nicht weiß: Schaw liebt ihn seit sie dreizehn ist und sie kann nicht mehr dabei zu sehen, wie er trinkt und sich durch die Welt hurt. Sie scheinen nie zusammen zukommen bis sie an ihrem Geburtstag das beste Geschenke, das sie sich vorstellen konnte, erhält. 

Rule erinnert sehr an Cherrie Lynn's Rock Me, zumindest hat es viele der gleichen Komponenten, von dem Beruf des Tätowierers, über die Eltern die mit der Wahl ihrer Tochter definitiv nicht einverstanden sind, bis hin zum Intimpiercing bei dem männlichen Hauptdarsteller. Und doch ganz anders, weil Rule nicht aus Liebe sofort bekehrt war und die beiden mehr Probleme hatten, als ein paar Unstimmigkeiten mit ihren Eltern. Obwohl ihre Eltern 100% für das riesen Drama mitverantwortlich waren. Die Story war vielschichtig und interessant und es wurde definitiv weniger Slang und Schimpfwörter benutzt, als in anderen Romanen in denen der Titelheld tätowiert war. Richtig erfrischend das Fuck nicht sein Lieblingswort zu sein scheint. 
Ein bisschen gestört hat, allerdings, obwohl die Autorin bei Amazon darauf aufmerksam gemacht hat, dass das Buch bereits bearbeitet und verbessert wurde, weil es zu viele Beschwerden wegen der Grammatik und Rechtschreibung gab, waren doch noch einige Fehler vorhanden. Sowas stört beim Lesefluss. Auch haben mich 1-2 Stellen im Buch gestört, in denen ein wenig zu viel Drama künstlich heraufbeschworen wurde. Aber alles in allem ließ sich darüber hinweg sehen und sie rütteln nicht an meiner allgemeinen Meinung über das Buch.Eine schöne Geschichte, mit großartiger Detailarbeit und einer nachvollziehbaren Love Story.

Gut zu wissen:

  • Jay Crownover: Rule. Englisch. E-Book: 3,16€. 369 Seiten.
  • Das Buch ist der erste Teil der Marked Men Serie von Jay Crownover, die inzwischen 6 Bände misst.
  • Auf Deutsch ist das Buch unter dem Titel In seinen Augen beim Bastei Lübbe Verlag erhältlich sowie die nächsten beiden Teile (Stand: 17.05.2016).
 

Blog intern // Meine Alternativen zu GFC

Follow on Bloglovin
Es wird schon seit längerem überall davon berichtet, dass GFC durch Google+ ersetzt wird, eine Alternative die mir nicht gefällt, weil ich nicht noch mehr Social Media Profile brauche. Die Jetzigen scheinen schon eine Zeitverschwendung. Bloglovin nutze ich schon seit längerem, mit Blog-Connect habe ich mich gestern erst angefreundet und mir gefällt beides sehr gut, weil die Leselisten schön übersichtlich sind und man jedes Blog dort findet, ob es nun bei Blogspot.com erstellt worden ist, oder von einem anderen Anbieter. 

Rezension // 5 kleine Meinungen

The Edge of Never - J. A. Redmerski

Camryn hat einen Haufen Scheiße hinter sich, keine Perspektive im Leben die ihr gefällt und beschließt eines Tages einfach in einen Bus nach Idaho zu steigen. Dort trifft sie auf Andrew Parrish, der auf dem Weg zu seinem sterbendem Vater ist. Die beiden lernen sich kennen und beschließen einen Road Trip zu unternehmen. während dessen sie sich näher kommen. (Amazon.de |Goodreads)

Das Buch ist natürlich nicht so flach, wie meine kurze Inhaltsbeschreibung, aber das fasst es ganz gut zusammen. Zwischendurch gab es ein paar sehr tiefe Einblicke, ein bisschen Lebensphilosophie und sehr sehr viel Offenheit. Am meisten mochte ich die Dynamik zwischen Camryn und Andrew. Das Ende hatte ich nicht ganz so erwartet, was gut war. Jedoch mochte ich nicht wie schnell es wieder ging vom ersten Blick bis zum Heiratsantrag. Auch schreit es jedes Mal danach, wenn nicht über Verhütung geredet wird, dass jemand bald geschwängert wird. (Amazon | Goodreads)

Fight With Me - Kristen Proby

Jules und Nate sind Arbeitskollegen und haben eine Nacht zusammen verbracht, 8 Monate zuvor.  Das daraus nichts werden kann, bestimmt das Fraternisierungs Verbot ihrer Firma, doch Nate kann sie nicht vergessen und lädt sie für ein Wochenende zu sich nach Hause ein, aus dem schnell mehr wird. 

Man muss dazu sagen, dass dieses Buch zu der Reihe With Me in Seattle von Proby gehört und man schon ein bisschen was von den beiden in dem Buch zu Jules' Freundin Natalie und ihrem Luke liest, weswegen, wenn man den Vorgänger nicht kennt, es einem alles sehr sehr schnell vorkommt. Die beiden sind wirklich süß zusammen, nur ist momentan das Thema dominanter Freund sehr ausgereizt und es ist schnell klar, wenn man mehr als ein Buch von der Autorin kennt (ich kenne inzwischen zwei), dass sie immer das gleiche Muster verfolgt. Schnelles kennen lernen, viele kleine Missverständnisse, ein bisschen härterer Sex, das Mädel wird überschüttet mit Schmuck und Romantik und blah blah blah. Was mir an Jules aber gefiel, war, dass sie wusste wie man draufhaut und ganze Türen schleppen konnte, also nicht wirklich auf Nate angewiesen war. (Amazon | Goodreads)

Collide - Gail McHugh

Emily Cooper hat gerade ihre Mutter verloren und zieht von Colorado nach New York um bei ihrer besten Freundin und ihrem Freund, Collin, zu sein. Collin scheint alles zu sein, was sie will. Er kümmerte sich rührend um ihre Mutter, um sie, tat alles dafür das sie nach New York kommt. Dann trifft sie durch Zufall auf Gavin Blake, und obwohl sie nicht will, geht er ihr nicht aus dem Kopf.

Tolles Buch, gerade weil nicht alles schwarz und weiß ist. Es wird nie wirklich klar, was Dillon wirklich hinter ihrem Rücken treibt, nur eine Vorahnung und noch besser ist Emilies Konflikt um den Mann ihres Herzens: Dillon oder Gavin? Dabei hat Emily mich so wütend gemacht, weil sie einerseits so selbstbewusst zu sein scheint, aber dann einfach nicht den Mund aufmachen kann und noch weniger zu wissen scheint was sie will. Sie lässt sich herumschupsen und am liebsten hätte ich sie auch ein Mal mitgeschupst, nur so aus Prinzip weil sie mir so auf die Nerven gegangen ist.(Amazon.deGoodreads)

Rocked Under - Cora Hawkes

Emma fängt nach einem großen Disaster in Großbritannien, in Amerika mit ihrer Mutter noch Mal ganz von neu an. Sie zieht zusammen mit Ashley, ihrer älteren Cousine. In dem Haus wohnt noch jemand anderes, Scott Mason, ein Freund von Ashley, Sänger in einer stadtbekannten Band und Frauenheld (wie könnte es auch anders sein?). Es knistert zwischen den beiden sofort.

Erinnert sehr an Beautiful Disaster. Sieh sieht ihn nur als Frauenheld, er will sie, kann es aber nicht ausdrücken und prügelt sich gern und viel. Dazu kommen dann natürlich noch die Tattoos. Für ihn spricht hier dass er in einer Band ist. Dabei ist die Geschichte nicht ganz so einfach gestrickt, es ist ein anstrengendes hin und her, zwischendurch sogar mit Drogenkonsum gespickt. Es war nett zu lesen, aber leider auch ein bisschen austauschbar. (Amazon.de | Goodreads)

Escorted - Claire Kent

Lori ist 26 und noch Jungfrau und sie will nicht mehr, fühlt sich gehemmt in jeder Beziehung dadurch. Also engagiert sie einen jungen Herrn der ihr empfohlen wurde: Ander. Sie beginnen mit zwei kleinen Treffen, aus denen schnell mehr werden. Und alle bezahlt. Bis sie irgendwann einen Punkt erreichen an dem es nicht mehr so weitergehen kann, weil es beinahe wie eine Beziehung ist, aber wie kann es eine sein, wenn sie ihn bezahlt?

Super interessante Idee. Eine Frau die einen Mann bezahlt, damit er sie entjungfert? Sie hat die absolute Oberhand, der Sex ist definitiv nicht plump, vielleicht ein bisschen sehr klinisch. Und Ander ist einfach niedlich. Und gerade Lori habe ich als Hauptcharakterin wirklich genossen. Sie hat so viel gequatscht und war wirklich ein bisschen sehr furchtlos, aufdringlich. Nicht das übliche übersensible Küken. Eine weibliche Hauptrolle zu der man aufsehen konnte. (Amazon.de | Goodreads)