Schreibwerkstatt // Hier ist NaNoWriMo bedingt tote Hose

Ich glaube der Post Titel sagt alles: Es sind noch 7 Tage zu schaffen. 7 Tage und ich habe gedacht ich würde es nicht schaffen. Interessanterweise bin ich doch gut dabei. Hänge trotz großer Lücken nur einem Schreibtag hinter her und vernachlässige die Uni nicht mehr, als möglich. Ich hoffe, ich packe diese sieben Tage und wer weiß... Ich habe keine großen Schriftstellerischen Ambitionen. Ich dichte mir nur gerne Sachen zusammen, bin gerne kreativ. Und schreiben ist eine der wenigen Sachen, für die man nicht viel Material braucht um kreativ zu sein. Aber dann sieht man bekannte Namen, wie Sara Gruen unter den Teilnehmer des NaNoWriMo's und die Bücher, die sie im Verlauf dessen geschrieben und mit denen sie berühmt geworden ist, und man beginnt rumzuspinnen... 

blah // Suey in Wonderland

Die Suche nach einem Kalender für's neue Jahr ist aufregend. So viele Möglichkeiten, so viel Überteuertes, neue Termine die sich anhäufen, und kein Platz um sie nieder zu schreiben. Die Zeit rennt und das Angebot ist groß.
Was man sich überlegt vor einem neuen Kalender:
Welches Design mag ich? (Einfach, nicht kitschig) Wie viel Platz brauche ich? (Höchstens zwei Tage, ein Blatt) Und wie viel will ich dafür springen lassen? (Eigentlich sind 10 € schon zu viel)

Da war dieser einer Kalender um den ich schon letztes Jahr herumgetanzt bin und es gab ihn in zwei Varianten, Alice in Wonderland oder The little Prince. Er lässt sich aufstellen, ist zwei geteilt und wenn man ihn öffnet, ist auf der einen Seite ein Kalenderblatt für die ganze Woche und auf der anderen Seite eine To-Do-Liste. Und ich liebe liebe liebe To-Do-Listen. Auch wenn ich sie nie ganz abarbeite, ich liebe es sie zu erstellen nur um meine Gedanken zu ordnen und mir vor Augen zu führen, was gemacht werden muss und was ich gerne noch machen möchte, bevor der Tag zu Ende ist.
Es war schwer sich zwischen The Little Prince und Alice in Wonderland zu entscheiden, weil ich The Little Prince lieber mag als Alice, aber Alice schöner illustriert ist und auch wenn ich das Buch nicht mag (wenn ein Buch so viele Fußnoten braucht, nur um verstanden zu werden, ist es nichts für mich, weil Lesen immer noch Genuss sein soll), ist es ein Muss für eine Englisch Studentin.

Er ist nicht kitschig, eine Woche eine Seite ist perfekt und das einzige, was einem ein bisschen Tränen in die Augen treibt ist der Preis, denn 15,90€ (+ Versandkosten) sind mehr als ich normalerweise zahlen würde, andererseits laufe ich auch nicht mit einem Moleskine durch die Gegend. 

blah // Die Liebe zu Sprachen.

Wenn ich auf meinem Lebenslauf auf die Sektion: Sprachkenntnisse schaue lachen mich drei trauriger Punkte immer an: Deutsch (Muttersprache), Englisch (fließend in Wort und Schrift [- und daran hab ich hart gearbeitet!]), Latein (Latinum [- und das auch nur haarscharf.]).


はじめまして. ズザネ  です. 

(Sehr erfreut. Ich heiße Susanne.)

Jetzt könnte man meinen, dass das nicht so schlecht aussieht, aber wenn mich Leute nach meinem Studium fragen und was man damit machen will, bekomme ich immer um die Ohren gehauen: Also mit englisch mal sowieso nichts, englisch kann jeder (von deutsch wollen wir da gar nicht reden). Also ja, es sieht mau aus. 
Weswegen ich gerne das kostenlose Sprachkurs Angebot an meiner Uni nutze. Dieses Semester probiere ich mich an japanisch aus. Es klingt dämlich, wenn man darüber nachdenkt. Es ist nichts was der Weltmarkt fordert, wie chinesisch, oder dank Nähe nützlich ist, wie französisch. Keine von DEN Trendsprachen schlecht hin und dennoch, auch ich hatte eine Jugend und auch ich hatte ein gewisses Hobby - Mangas - und nach Jahren (jetzt mache ich mich älter als ich wirklich bin) ist die Liebe zu Japan zurückgeblieben. Es könnte natürlich auch daran liegen dass ich in Düsseldorf lebe und es hier viel zu einfach ist an billiges Sushi heran zu kommen und an teure Goodies. Ich werde also dauergeflasht von japanischer Kultur und nach 6 bereits vergangenen Unterrichts Stunden, quietsche ich immer ganz vergnügt wenn ich auch nur ein einziges Zeichen erkenne, wenn ich durch die Stadt gehe (Düsseldorf ist sehr japanisch lastig).
Dabei werde ich am Ende dieses Semesters nicht mehr als das Nötigste können, alle Hiragana und Katakana, ein schmächtiges Grundvokabular und vielleicht ein paar Kanji, aber es macht Spaß und ich habe das unglaubliche Glück in einem Kurs mit lustigen, engagierten Menschen und einer bezaubernden Lehrerin zu sitzen. 

P.S. Das Buch das wir verwenden ist Japanisch, Bitte! von Langenscheidt + gleichnamiges Arbeitsbuch. Beides zusammen ca. 50€. 

Schreibwerkstatt // NaNoWriMo - Ich bin dabei!

Ja, auch ich nehme dieses Jahr an NaNoWriMo teil obwohl ich absolut keine Idee habe wie ich das hinbekommen soll, dank Universität, Freund, Freunden und Job. Vielleicht geht es auch einfach nur um die Idee. Hobby Autoren vereint euch!

Die Idee: Man hat 30 Tage Zeit nun 50.000 Wörter zu tippen, kritzeln, welches Medium einem das liebste ist. Die Rechnung: Wenn ich jeden Tag schreibe, dann 50.000/30=1666,6 Wörter pro Tag. Ist das zu schaffen? Ich bin mir ja nicht sicher, muss mich aber selbst treten, weil ich mit dieser Wischi Waschi Einstellung nicht weit kommen werde. Menschen aus aller Welt nehmen am NaNoWriMo teil, die Community ist also groß und so unterstützen sich die Autoren gegenseitig auf der Website mit Tipps und Tricks um durchzuhalten. Ich finde das Ganze ist eine super Idee, gerade weil ich einfach wieder einen Arschtritt brauche, etwas was mich antreibt, um mit dem Schreiben wieder loszulegen. Schreiben hat mir schon immer die gleiche Freude gebracht wie lesen - bin gespannt, ob ich das in einem Monat auch noch sage. ;)

(Ich bin dort unter SueyBuey (sehr kreativ) zu finden und meine Statistik lässt sich links mit verfolgen.)