blah // Ein anderer Blickwinkel

(Quelle)
E. L. James hat BDSM mit ihrer Reihe Fifty Shades of  salonfähig gemacht. In den USA ist es seit Wochen/ Monaten auf der New York Times Bestseller Liste, Saturday Night Live macht sich darüber lustig und der Goldmann Verlag bringt das erste Buch Fifty Shades of Grey: Geheimes Verlangen im Juli auf deutsch heraus.  

(Quelle)
Des Englischen mächtig habe ich die Reihe schon im Mai verschlungen. Meine Rezension dazu fiel sehr Milde aus und wissend, dass es in Amerika derzeit der Kassenschlager ist, weiß ich was hier in Deutschland bald auf mich zu kommt. Inzwischen kommt nach der ersten Begeisterung die Ernüchterung (Twilightmäßige Ernüchterung) und ich giere nach besser informierter zweiter Meinung. Einer meiner regelmäßig besuchten Blogs, bitchmagazine.org, hat einen interessanten Artikel dazu geschrieben, wie Fifty Shades of Grey im Vergleich zu anderer Erotikromanen abschneidet und was genau in E. L. James kleiner Welt falsch läuft.

- s u e y

Rezension // Gabriel's Inferno von Sylvain Reynard

Gabriel's Inferno klang zuerst vielversprechend, mit jeder umgeblätterten und gelesenen Seite jedoch wurde meine Hoffnung immer mehr getrübt bis letztendlich die Luftblase zerplatzt ist, und das durchquälen begann. (Ich brech nicht gerne Bücher ab.)

Der Inhalt ist schnell zusammen gefasst: Es geht um die Liebesgeschichte zwischen Gabriel und Julia. Gabriel ist ein Professor in einer Universität in Toronto, Canada, und anerkannte Experte für die Göttliche Komödie von Dante Alighieri. Julia ist Studentin in seinem Seminar. Dabei sind die beiden sich nicht ganz unbekannt, haben sich schon einmal getroffen. Leider erinnert sich nur noch einer von den beiden an dieses Treffen. Die beiden kommen sich näher, die Erinnerungen kommen wieder zurück und die große Liebe entsteht. Dabei ist auch diese Beziehung von den Geistern der Vergangenheit heimgesucht. Beide haben ihr Päckchen zu tragen und es gibt genügend Wunden für den jeweils anderen zu lecken.


Rezension // Watchmen von Alan Moore und Dave Gibbons

Watchmen spielt in einem Amerika der 80er. Eine Zeit gezeichnet von der Angst vor dem dritten Weltkrieg und Atombomben. Der ehemalige Superheld Comedian wurde getötet, sein alter Kollege Rorschach, der letzte aktive Superheld (obwohl von der Polizeit gejagt), macht sich auf der Suche nach dem Täter und glaubt einem Maskenkiller auf der Spur zu sein. Dabei kommen er und seine ehemaligen Kollegen einem viel größeren Komplott auf die Spur. 

Watchmen zeichnet eine fiktive Welt in der normale Menschen in Kostümen sich zu einer Gruppe von Superhelden formieren. Dabei ist nie ganz klar, wer die Bösen und wer die Guten sind, denn einige der sogenannten Helden scheuen nicht davor zurück Finger zu brechen oder gar zu töten um an ihr Ziel zu kommen und ihre Verständnis von Gerechtigkeit durchzusetzen.

blah // Von wegen Hardy und Austen!

Wenn man ein Germanistik oder Anglistik Studium beginnt, erahnt man ungefähr was für Bücher man zu lesen bekommen wird.  Man denkt an Goethe und Schillder und ihre englischen Äquivalente. Bedeutende Bücher die schon tausend Mal durchgekaut wurden. Umso schöner ist es, dass zumindest in der Anglistik versucht wird, neue Richtungen einzuschlagen und Alternativen anzubieten und demnach besitze ich seit heute meine erste Graphic Novel, nämlich Watchmen, weil wir uns mit der Figur des Helden auseinandersetzen. Kenne den Film, bin gespannt aufs Bu- ich meine, die Graphic Novel! 
- s u e y