Rezension // Homo faber von Max Frisch

Homo Faber. Max Frisch. Suhrkamp Verlag. 8 €.  (Amazon)






Homo faber ist eine dieser Schullektüren, mit denen wir in unseren Deutschkursen früher wochenlang gequält wurden. Tatsächlich habe ich meine Ausgabe auch von meinem Freund bekommen, der sein Regal ausgeräumt hat und meinte bei mir als Germanistikstudentin wäre das Werk ganz gut aufgehoben. Die Ausgabe kam natürlich getextmarkert und kommentiert - und wurde in zwei Tagen förmlich verschlungen. Zwei Tage für 208 Seiten sollten eigentlich gar nichts sein, wenn man dann aber an Schullektüre denkt....
In Homo faber wird ein Abschnitt aus dem Leben des Walter Faber dargestellt, der von seinen Weltanschauungen, der Vergangenheit und, dem von Faber verachteten, Zufall geprägt ist.

sehenswert // B*tches in Bookstores

Eine unglaubliche herrliche Parodie um mein liebstes Hobby, Bücher!

Rezension // Norwegian Wood von Haruki Murakami

Norwegian Wood (Vintage Edition). Haruki Murakami. 389
S. 5,70 €. ISBN-10: 0307744663 [Amazon]
>>Toru, a quiet and preternaturally serious young college student in Tokyo, is devoted to Naoo, a beautiful and introspective young woman, but their mutual passion is marked by the tragic death of their best friend years before. Toru begings to adapt to campus life and the loneliness and isolation he faces there, but Naoko finds the pressured and responsibilities of life unbearable. As she retreats further into her ownd world, Toru finds himself reaching out to other and drawn to a fiercely independent and sexually liberated young woman. A poignant story of one college student's romantic coming-of-age.<< (from the back of the book)


Rezension // Dan Brown und sein verlorenes Symbol

Ich bin kein Fan von Thrillern. Ich weiß das sie spannend sind, dass ich sie gerade zu verschlingen kann. Es ist nicht der Fun Faktor, das Lesevergnügen, woher diese Abneigung stammt, sondern die Tatsache das es mich erschreckt auf was für Ideen manche Menschen kommen und was wir für ein Vergnügen an diesen Büchern haben. Dan Brown ist jedoch meine Schwachstelle. Ich habe Illuminati verschlungen, Sakrileg hat mir der Film leider versaut und das verlorene Symbol beinah die Kritiken die ich überall dazu gehört habe. Das schwächste Buch in der Robert Langdon Triologie heißt es und ich kann es ansatzweise verstehen. Viele Dinge sind was schwammig, wie die Noetik und vorhersehrbar. Hab auch nicht ganz kapiert welches Ritual Mal'akh da die ganze Zeit versucht durch zu ziehen. Auch das Kapitel manchmal nur 3-5 Seiten lang waren und an Stellen endeten, denen der Spannung halber auch ein Absatz gerecht worden wäre, nicht ein ganzes neues Kapitel... Ich mag es nicht wenn manche Stilmittel übermäßig benutzt werden. Andererseits, ich liebe Robert Langdons Symboldeutungen und Erklärungen und ich liebe es wenn Leute es schaffen Brücken zwischen Wissenschaft und Religion oder den Religionen unter sich zu erschaffen. Auch bin ich von jedem Buch begeistert, das mich fesselt, heißt: Es wird mit dem Alter (:p) und der Ansammlung von tollen Büchern, die man schon gelesen hat, immer schwieriger sich fesseln zu lassen.Zumindest kommt es mir so vor.  Aber wenn man dann so ein verwegenes Ende hat,  Mann und Frau, Arm in Arm, blicken in den Sonnenaufgang und dann das letzte Wort, Hoffnung, dann bekomme ich, trotz schlimmsten Klischee einfach immer noch eine Gänsehaut.
Das verlorene Symbol, war trotz Schwächen, es wert gelesen zu werden. 

- s u e y 

Studentenfutter // Hot Chocolate with Marchmallows

Eine kleine "Spezialität" die man wohl aus Film und Fernsehen kennt, und die so voller Kalorien ist. (stereotyp) Ist ja schließlich auch amerikanisch/ britisch (/stereotyp). Seit ich wieder Zuhause bin suche ich dauernd nach Dingen, die ich den drei Monaten in der Ferne lieb gewonnen habe, wie Instant Porridge für die Mikrowelle, HP Sauce und die kleine Sünde, Mini- Marschmallows. Sie sind meist unter den Backzutaten zu finden. In Großbritannien kann man sie neben Sahne, aber auch als Topping für die heiße Schokolade bestellen. Wenn man es wirklich dringend braucht, zusammen mit Sahne. 
Ich habe mir ein Paket aus Großbritannien mitgebracht, aber schon eine Alternative hier in Düsseldorf gefunden, wo man diese kleinen Leckerlies findet (auch wenn nicht so farbenfroh). Wenn man nicht gerade einen Laden für American & British Food in der Nähe hat, könnte man normaler Marschmallows zerschneiden und sie über die heiße Schokolade streuen, wo sie dann auf köstlichste Art und Weise langsam zerfließen. 

Zutaten: 
| 1 Tasse Milch
| Kakaopulver
| (Mini-) Marschmallows

Rezension // Norwegian Wood von Haruki Murakami

Jeder hat ein Land in das er sich irgendwann verliebt. Sei es das eigene oder eins auf der anderen Seite der Erde. Für mich war es seit ich 14 bin immer Japan. Es fing mit Animes an. Ich habe es geliebt in Zeitschriften Artikel über die japanische Kultur zu lesen und Tokio Hotel mochte ich nur, weil sie Tokio im Namen trugen. Ich habe  angefangen japanische Dramen zu schauen,  Animes mochte ich dafür immer weniger. Aber Mangas. Noch heute sind Mangas meine guilty pleasure. In Düsseldorf zu leben hat dabei den schönen Vorteil, das man in einer Viertelstunde an der Immermanstraße ist, auch die Japanmeile genannt, und sich dort mit Sushi und allem anderen, was man so liebt und als Fanatiker braucht, eindecken kann. Ich könnte mir den Film, Die Geisha stundenlang ansehen. Schöne Kimonos, die Gestik und Haltung der Japaner (auch wenn die Schauspieler zum größten Teil Chinesen sind), die Architektur, die Gesellschaft - alles was in diesem Film porträtiert wird, was das zugehörige Buch noch vertieft, steigert mein Verliebtsein.