Rezension // One Day von David Nicholls

From the back of the book: 
15th July 1988. Emma and Dexter meet on the night of their graduation. Tomorrow they must go their seperate ways. So where will they be on this one day next year? And the year after? And every year that follows?

First of all, you shouldn't read the book during a train ride. You get addicted to it, you start to cry and people will stare at you. Em and Dex, Dex and Em. A wonderful love story. Everyone knows those jumps forward in books are some kind of stylistic device and often necessary but they leave you with a weird feeling after the jump because you have to remember yourself, time has flown by, a lot has been happening. This felling is constant during the read of One Day. After each skip you can really see the change of the character, how they grow older, how they become wiser. For Dex, how he starts to calm down and get some sense in himself.
I was warned that the book does not end well but still was hoping for the best (especially because of the bright orange on the cover). When you finished the last page there is a little hope but even more sadness, because they came so far and still you start to think about all the missed chances. I also loved the way he described their different periods in live, how they were trying to find themself, how you in some part, especially at the beginning of the book, could identify yourself with them. 
It is a wonderful book and one of those where you want to write your comment as well on the back of the book like those magazines or famous people. Just brilliant. Refreshing. Emotional. Sad.

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15.11.-18.11.2011   

SuB // Reiselektüre

Ich gönne mir eine kurze Pause im Essaystress. Nächste Woche ist Reading Week, die man eigentlich mit Lesen verbringen soll - ich mache mich stattdessen auf den Weg nach England rüber um ein bisschen Kultur zu schnuppern. Das werden vier wundervolle Tage, die teilweise auch in Bus und Bahn verbracht werden und dafür braucht man Reiselektüre. Ich bin die tollen Bücher satt, die ich immer für meine Seminare lesen soll und möchte für die English Challenge ein Buch aus freien Stücken, selber ausgesucht anfangen. 
One Day von David Nicholls soll es sein. Wahrscheinlich schon durchgekaut ohne Ende, aber gestern bin ich wieder auf den Trailer zum Film gestoßen und wenn der Trailer einem schon Gänsehaut verpasst, dann muss es das sein. 




- S u e y 

I ♥ // Porridge!

Ich kann nicht glauben das ich mich mit einer übertrieben heißen Studentenherdplatte daran versucht habe Porridge selber zu kochen wenn die Briten es selbst sich so einfach machen. Einen Beutel Quaker Oats in eine Schüssel, den Beutel mit Milch auffüllen, dazu gießen und ab in die Mikrowelle. Es gibt im Supermarkt eine ganze Abteilung für Porridge, selbst Becher für unterwegs. Wir stehen auf Quaker Oats und das fast in allen Geschmacksrichtungen. Mit Zimt und Syrup ist es ganz lecker, vor so abenteuerlichen Dingen wie Granatapfel sträube ich mich. Hoffentlich finde ich diese praktische, schnelle Art Porridge zu machen auch in Deutschland wieder, denn ich glaube ich kann nicht mehr ohne Porridge.   

- S u e y

Wales // "Croeso!"


Aberystwyth, ohne jetzt auf Wikipedia oder meinen Reiseführer zurückgreifen zu müssen, ist wohl die größte Stadt in  diesem Teil von Wales und das lässt einen schon aufhorchen, weil die City/Innenstadt nicht gerade groß ist, obwohl, wenn man von oben (vorzugweise vom Campus aus) auf die Stad niederblickt, fällt einem auf, wie viele Häuser sich besonders Links noch ansammeln. Die Bewohner sind gefühlte 30 % Rentner, Familien mit Kind oder Leuten die in der Umgebung arbeiten, gefühlte 70% nur Studenten. Ich habe noch keinen Abend erlebt an dem es keinen Social gab und mir eine Gruppe von Betrunkenen auf meinem Nachhauseweg entgegenkam. Die Innenstadt besteht nur aus einer Straße voller Schoppingläden und vielen, vielen Pubs.

Neben den zahlreichen Pubs, ist gerade die National Library of Wales ein wahres Schmankerli für die Studenten. Ich habe gleich an meinem ersten Tag mir erklären lassen, dass es sich bei dieser Library um eine Legal Deposit Library handelt. Das heißt, dass eine Kopie jedes Buches sich dort befinden muss. Zur Literaturrecherche natürlich hilfreich, macht das Ausleihen jedoch schwer.

(the National Library of Wales)

Aberystwyth selber befindet sich direkt am Meer - genau genommen der Irish Sea. Ich glaube, wenn man sich in der Universität befindet und hinab blickt, das man hinten am Horizont bei gutem Wetter wirklich Dublin, oder zumindest Irland, sehen kann. An einem der Strände, nahe dem Old College, soll man sogar Delphine beobachten können. Ich bin sie immer noch am suchen.

Das Wetter war in meiner ersten Woche wunderschön, wie Hochsommer, was mich sehr verwirrt hat, denn ich habe nur Wintersachen eingepackt, weil mir jeder erzählt hat das es regnet oder stürmt. Mit der Zeit musste ich, der Gesundheit zum Schaden, feststellen dass dies auch stimmt. Entweder regnet oder stürmt es. Manchmal ist es auch trocken, aber du weißt nie wie lange.

Über Wales kann man allgemein sagen dass die Leute hier sehr stolz auf ihre Nationalität und ihre Sprache sind. Man hat es besonders während der Rugby Weltmeisterschaft bemerkt, in der Wales leider nur den vierten Platz belegt hat. Wenn ich davon erzählte 'abroad' zu gehen für ein Auslandssemester sprach ich davon nach England zu gehen. Am ersten Abend in einem Pub hier, hat uns ein betrunkener, junger Waliser darauf aufmerksam gemacht, das walisisch nicht englisch bedeutet. Genau genommen hegen die meisten Waliser eine (starke) Abneigung gegen die Engländer. Es gab wohl auch Zeiten in denen extreme Gruppierungen Häuser von Engländern in Wales angezündet haben.

(Blick auf Aberystwyth vom Constitution Hill aus)

In der Schule lernt man Begriffe wie United Kingdom, Great Britain und England und denkt doch es ist im Prinzip ein- und dasselbe. Dabei handelt es sich hier um einen Verbund des Königreichs Great Britain. Die Waliser sind sehr stolz auf ihre Kultur. Es gibt einen eigenen Fernsehsender auf walisisch, eigene Zeitungen, die Straßenschilder sind bilingual so wie viele Waliser auch. Die Emails von der Uni muss ich erst herunterscrollen bevor ich die Nachricht auf englisch finde. Eltern können selber entscheiden, welche Sprache ihre Kinder zuerst lernen sollen und schicken sie dann auf eine englischsprachige oder walisischsprachige Schule. Es ist erfrischend zu sehen wie die Waliser ihre Kultur hegen und pflegen. 

(Das Old College, die Seafront und der Constitution Hill im Hintergrund)

In den nächsten Wochen will ich mehr erzählen, unter anderem über das Unileben oder das Leben mit einer anderen Sprache. 

- S u e y

I ♥ // The Complete Novels of Jane Austen

Und ich kann es kaum erwarten mich an das Buch ranzumachen. Dummerweise habe ich mir vorher schon den Einzelband von Persuasion gekauft, bevor ich dieses 1431 Seite schwere Schätzchen gefunden habe. Der wird aber bald gegen Undine von Friedrich de la Motte Fouqué eingetauscht. 

Jane Austens Geschichten wurden für Film und Fernsehen adaptiert, das Modell von Pride und Prejudice für diverse Stories übernommen (You've got Mail, Bridget Jones). Jane Austen ist wie Chic-Lit aus einer anderen Zeit. So vorhersehbar, denn das Paar findet sich am Ende immer. 
Was man deswegen gerne übersieht, ist das Jane Austen eine intelligente Autorin ist und man stark zwischen den Zeilen lesen muss (so habe ich es mir zumindest sagen lassen). Umso mehr freue ich mich darauf mich endlich in ihre Werke stürzen zu können, die mir bisher leider nur aus dem Fernsehen bekannt sind. 

- S u e y

Blog intern // Bauarbeiten abgeschlossen!

Es hat sich nicht viel verändert. Nur ein neuer Hintergrund und eine neue Farbwahl, paar neue Fons, aber es ist wie sich einen neuen Pullover kaufen, den man im gleichen Modell schon zweimal im Model im Schrank hat. Nur die Farbe ist anders. Ich glaube das ist so ein Weiberding. Zumindest sieht es hier jetzt auch aus wie im Kitschland. Vergrault sicher männliche Leser, sollte ich überhaupt welche haben, aber ich mag den Hintergrund einfach und er macht Lust auf mehr.

Ich habe mir in den nächsten Tagen viel vorgenommen. Ich will endlich einen Bericht über diese wunderschöne walisische Stadt Aberystwyth schreiben, in der ich im Moment stecke und auch ein bisschen von dem Input den ich in den letzten Tagen in der Uni bekommen habe, mal weitergegeben.
Vielleicht komme ich demnächst auch mal dazu endlich, endlich einen Bericht über ein Buch das ich freiwillig gelesen haben zu posten. Ansonsten folgen weitere Unimotivierte Einträge.


- Suey