Am Anfang // Atonement von Ian McEwan

Nach einer teeträchtigen Movienight diesen Monat in der wir Atonement und August Rush gesehen habe, wollte ich, mit Erinnerung an Die Geisha und das dazugehörige Buch, unbedingt wissen wie das Buch-Film Verhältnis bei Atonement ist.
Ich bin noch nicht sehr weit gekommen, weil ich eine Hausarbeit in drei Wochen fertig schreiben musste, bevor der Flieger ging und ich nun in einem komplett neuem Land und einer neuen Universität mich neu orientieren muss und man da doch mehr Zeit mit verbringt, draußen auf der Straße zu spielen als im Bett zu liegen und zu lesen.
Aber was ich bisher von Atonement gelesen habe ist genial und ich glaube Ian McEwan könnte einer meiner neuen Lieblingsautoren werden. Zudem gibt das Bild einen ganz neuen Einblick in die Figuren. Dinge werden verständlicher und obwohl ich durch den Film natürlich weiß wie es ausgehen will, bin ich trotzdem voller Aufregung wenn ich hier und da eine Andeutung finde auf den Ausgang der Geschichte. Es ist, als würde man diese Geschichte das erste Mal erfahren und ich bin trotzdem noch voll dummer Hoffnung, dass das Buch ein Happy End hat.

Rezension // Angela's Ashes von Frank McCourt

My first entry from Wales :D

The novel Angela's Ashes is a memoir written by Frank McCourt about his childhood, which began in America where he was born and ended in Ireland, which he left at the age of nineteen to go back to America.

On the first page you read the following quote:
"Worse than the ordinary miserable childhood is the miserable Irish childhood. Worse yet is the miserable Irish Catholic childhood." 
With a father who drinks all the money for the family and is to proud to beg, Frank's mother - Angela - struggles to keep her children alive and their bellies filled. It's kind of a  fight against the church, the society and the shame they feel for begging.

At the beginning the book was really great to read. It starts well and fast and continues in this pace with a real story line but then when the McCourt family starts to live in Limerick it gets kind of like oh there was this person I have not mentioned before and that event also has happened. It really was like writinge about little memories just the moment they came to the authors mind.
It was good, but till the end I did not understand the title compared to the books content. I was the whole time waiting for the mother to say something very special, to make a big speech or something like that, and then finally to die, so there will be ash but nothing. In the end, she was kind of disgraced to without explanation.
All in all, the book was well written and interesting but not as breath taking as the advertisment made it seem like.

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3.9.-17.9.2011

Wales // I'm sorry guys!

Hier war es leider etwas still die letzten Tage über, was mir wirklich Leid tut. Aber es gibt einen netten und triftigen Grund dafür:
(The old University Buildung)

Wie angekündigt bin ich endlich in Wales. Genau genommen in der wunderschönen Stadt Aberystwyth. Der Name ist ein Zungenbrecher, dafür ist die Stadt wunderschön und von meinem Zimmer aus ist man in nicht mal zehn Minuten am Meer und glaubt auf Irland zu blicken. Ein Traum. Eine Kleinigkeit die leider kein Traum war, ist:  Fish&Ships.


 Ich hab es das erste Mal ausprobiert und muss sagen, der Fisch war zwar gut, aber alles in allem war es sehr fettig und fade. Meine Eltern haben mir Horrorgeschichten über die anglistische Art Chips zu essen erzählt, meine Reisepartnerin hat mir davon vorgeschwärmt. Ich muss sagen, es war wirklich lecker. Vor allen Dingen mit HB Soße :)

zitiert // Mr. O'Halloran (Angela's Ashes)

"He says, You have to study and learn so that you can make up your own mind about history and everything else but you can't make up an empty mind. Stock your mind, stock your mind. It is your house of treasure and no one in the world can interfere with it. If you won the Irish Sweepstakes and bought a house that needed furniture would you fill it with bits and pieces of rubbish? Your mind is your house and if you fill it with rubbish from the cinemas it will rot in your head. You might be poor, your shoes might be broken, but your mind is a palace." (S. 259)



I ♥ // Wir sind am Leben!


In Rosenstolz hab ich mich verliebt, als meine meine Mama mir damals, ich war dreizehn - vierzehn, auf der Rückfahrt von meinen Verwandten ihren CD Player gegeben hat, und ich das erste Mal Lieder wie "Ich geh auf Glas" und "Es könnt ein Anfang sein" gehört habe. Die Videopremiere war schon im August, heute will ich mit diesem Video aber die Veröffentlichung ihrer Single feiern. <3


Studentenfutter // Porridge

Als kleine Einstimmung auf die kommenden drei Monate, habe ich heute mal ein Gericht ausprobiert, das mir wärmsten ans Herz gelegt wurde: Porridge.  Zu deutsch auch sehr unappetitlich Haferbrei oder Haferschleim genannt. 

Das Rezept ist sehr einfach und nicht eindeutig, weil jeder es wohl anders macht. Meines brauchte nur folgende Zutaten:
Ein großes Glas Milch   Haferflocken (nach Augenmaß)      Zucker(und Zimt)
Im Internet findet man auch die Varianten mit  Wasser oder einem Wasser - Milch Gemisch. Je nach Bedarf wird beim Kochen oder danach noch Obst dazu geschnitten. Ich habe auch ein Gericht gefunden, bei dem ein Stück Butter während des Kochens hinzu gegeben wird und eine Prise Salz.  
Die Haferflocken und die Milch geben zu Anfang schon eine gewisse Süße von sich, die Konsistenz meines Haferschleims war mehr als schleimig. Ich muss mich daran noch mal probieren. Vielleicht das nächste mal mit diesem Grundrezept


Rezension // a million little pieces von James Frey




a million little pieces
von James Frey
515 Seiten
John Murray (Publisher)
ISBN-10: 0719561027 / Amazon

| James Frey ist 23 Jahre alt und mit seinen eigenen Worten: "I am an Alcoholic and I am a drug Addict and I am a Criminal.

Der Roman handelt von seinem Aufenthalt in einer Klinik für Drogensüchtige in der er seine Vergangenheit aufarbeitet, sich verliebt, sich mit seinen Eltern ausspricht. Es ist wie eine Biografie angelegt. Am Ende gibt es sogar eine Liste von Personen, die im Roman vorkamen und durch die man erfährt was aus den Figuren geworden ist. Beschäftigt man sich aber vorher ein klein wenig mit James Frey und seinem Erstlingswerk weiß man, das es als Autobiografie verkauft wurde, aber eigentlich keine war. 
Das Buch ist ehrlich geschrieben, aber an sich stört mich diese unglaubliche hochnäsige, herablassende Art mit der er auf die Klinik und ihre Methoden herabgeblickt hat. Es wurde so getan, als hätte er sich an die Regeln gehalten, aber im Prinzip hat er es nie. Und zur Sucht, die hat man erst am Ende bemerkt, bei seiner eigenen kleinen Mutprobe. Er hat Drogen und Alkohol in solchen Maßen missbraucht, das jeder weitere Konsum ihn umgebracht hätte? Von dieser Sucht merkt man wenig. Da ist selbst Edward Cullen überzeugender. Das Einzige was mich wirklich begeistert hat, war der Schreibstil von James Frey. 

monthly theme // Let's get married


Let's get married ist das monthly theme von crini (itsallaboutbooks.de). Im September sollen vier Büchern gelesen werden, ganz nach dem alten Hochzeitsbrauch:

1. ein altes Buch ( = Subleiche)
2. ein neues Buch (= in den letzten 2 Wochen eingetrudelt)
3. ein blaues Buch
4. ein geliehenes Buch

Um ehrlich zu sein, wird das schwieriger als zuerst gedacht, denn mein SuB ist dank kontinuierlichen Geldmangel immer schon recht klein.

1. Wicked von Gregory Maguire stattdessen: Angela's Ashes von Frank McCourt
2. [muss noch gekauft werden]
3. [Vielleicht kaufe ich direkt ein blaues Buch. Zwei auf einen Streich]
4. Rumo von Walter Moers