Rezension // The Catcher in the Rye von J. D. Salinger

Catcher in the Rye ist eines von diesen "Das musst du unbedingt lesen! Mein Lieblingsbuch!"-Büchern die einem Freunde so gerne empfehlen.

Der Anfang:

"If you really want to hear about it, the first thing you'll probably want to know is where I was born, and what my lousy childhood was like, and how my parents were occupied and all before they had me, and all that David Copperfield kind of crap, but I don't feel like going into it, if you want to know the truth."


(Der Autor J. D. Salinger)


Holdon Caulfield erzählt aus seinem Leben, aber nicht den "David Cooperfield kind of crap", er lässt uns nur an wenigen Tagen seines Lebens, vor dem Weihnachten seines 16ten Lebensjahres, teilnehmen. 

Holden ist von der vierten Schule geflogen, hat starke psychische Probleme und der Ort seines Erzählens scheint eine Psychiatrie zu sein. Es wird nie wirklich benannt. Die meiste Zeit erzählt er davon was er vor Weihnachten gemacht hat. Wen er anrief, wen er traf, was er über wen dachte. Alle sind für ihn "phonies" und zur gleichen Zeit ist er der Größte unter ihnen. Er lehnt sich in gewisser Weise die ganze Zeit selber ab. Der ganze Roman ist in so einfachen, nonchalanten Ton geschrieben und man könnte für wenige Momente meinen, dass das alles ist. Eine kurze Erzählung über drei Tage im Leben von Holdon Caulfield. Aber wenn old Phoebe ihn fragt: "Was magst du überhaupt?" und ihm nichts einfällt außer zwei Nonnen die er kürzlich getroffen hat und einen Jungen aus der vorherigen Schule, der sich umgebracht hat, dann wird man sich bewusst dass es nicht nur das bisschen Pubertät ist, das ihn antreibt. Man merkt, dass das Problem tiefer liegt. 
Bis zum Ende war ich hin und her gerissen. Gerade weil es die ganze Zeit nur so casual ist und ich den tieferen Sinn vermisst habe. Ich konnte mich erst damit anfreunden, als old Phoebe aufgetaucht ist. Als leider nicht mein Lieblingsbuch.
The Catcher in The Rye. J. D. Salinger. Little Brown, 1991. S. 224, 4,30 € (bei Amazon)



[EDIT] Meine Hausarbeit zu dem wunderschönen Thema "Ist Ödön von Horváths Jugend ohne Gott ein antifaschistischer Roman?" liegt 3fach korrigiert und ausgedruckt auf meinem Bett und ist bereit morgen abgegeben zu werden! :D

sehenswert // Bist du der Typ Lebensretter?

Eine kleine Herzensangelegenheit. Bei uns in der Uni konnte man sich die ganze Woche kostenlos registrieren lassen. Einverständniserklärung unterschreiben, drei Wattestäbchen misshandeln und dann ist man schon dabei. Einfacher geht es nicht und man gibt Menschen eine Chance zu leben. 
Es ist sehr selten dass man als genetischer Zwilling in Frage kommt und Spenden darf. Mein Freund wurde bereits zwei Mal angeschrieben, aber die weiteren Test haben ergeben das jemand anderes besser passte. 
Wenn man dann in Frage kommen sollte, kann man die Stammzellen über das Blut entnehmen oder mit Vollnarkose über den Beckenkamm. Man hat uns bei dem Informationsstand aber erklärt dass dies wohl in Deutschland kaum vor kommt. 

Da die Bestimmung der Gewebemerkmale nicht billig ist, sind Knochenmarkspendedateien auf Spenden angewiesen um die Typisierungen ausführen zu können die für jeden der spenden möchte kostenlos sind. 

Ich selber habe auch Bedenken wie jeder andere, ich habe ein tierisches Problem mit Nadeln unter der Haut, da überkommt mich der Ekel, aber das ist nur Ekel. Anderen Leuten geht es richtig dreckig und wenn man ihnen helfen kann und nur dabei über seinen eignenen Schatten springen muss mache ich das gerne. 


[Für weitere Informationen DKMS.de, KMSZ.de

lesenswert // Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth

Heute will ich euch ein Buch vorstellen welches ich ihm Laufe meiner Hausarbeit sehr lieb gewonnen habe. Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth. Man müsste meinen, dass man es eigentlich zu hassen beginnt nach einer so langen Zeit, aber ich hab es eigentlich nur noch lieber gewonnen. 


blah // Die Tribute von Panem + AAAAAAH :O

Wieso, wieso, wieso muss ich immer dann, wenn ich mich am nötigsten konzentrieren muss, mit der Lesesucht anfangen? Ich lese in Seminaren, Vorlesungen, wenn ich eigentlich an meiner Hausarbeit schreiben sollte. Bin ich bei Freunden, muss ich dauernd an das Buch in meiner Tasche denken. Als heute mein iPod keinen Strom mehr hatte und ich mein eBook nicht mehr weiterlesen konnte, hab ich im Seminar fast einen Schweißausbruch bekommen. Ich versau mir mein Studium! 


Und wieso sind die Tribute von Panem so traurig? Und wieso ist die Liebesgeschichte von Peeta und Katniss so doof ausgebaut? Ich meine, sie war gut durchdacht und mal was Neues, aber wie kann ein Mädchen so ... ja, regelrecht kalt sein, da sind zwei Kerle, aber sobald sie nicht mehr in ihrem Blickfeld sind, ist es wie "Aus den Augen, aus dem Sinn" und dieses kurze Gespräch zwischen Peeta und Gale... wie Jacob und Edward. 
Nur ein paar Gedanken, die ich los werden musste um mich wieder meiner eigentlichen Aufgabe zu wenden zu können. 

Reihen-Rezension // Die Gezeitenstern-Saga von Jennifer Fallon


1. Der unsterbliche Prinz // 2. Die Götter von Amyrantha //3. Der Palast der verlorenen Träume //4. Der Kristall des Chaos 


(von Jennifer Fallon)


Zum Inhalt:
Hunderte Jahre lang regierten die Gezeitenherrscher das Land Amyrantha, bis ihre magischen Kräfte nachließen. Inzwischen sind sie kaum mehr als eine Legende. Da taucht eines Tages ein Mann auf, der behauptet, Cayal, der unsterbliche Prinz, zu sein. Die junge Herzogin Arkady kann nicht daran glauben, und doch übt der Unbekannte eine enorme Anziehungskraft auf sie aus ...(credits)
Nur ein paar Gedanken hierzu (übersät mit Spoilern):

_Wie oft muss eine Frau eigentlich entführt werden, bis es langweilig wird? 
_Warum taktieren die dauernd? Warum wird die ganze Zeit überlegt wie man was am besten anstellt? Alles, alles bis ins kleinste Detail. Im ersten Band macht es ja noch Spaß, den zweiten findet man auch noch gut, beim dritten fängt man schon die Szenen zu überspringen, die einen nicht interessieren und beim vierten überspringt man bereits Seitenweise weil es einfach zu viel ist. 
_Zu wem gehört Arkady am Ende jetzt? Declan oder Cayal?
_Mein Highlight war die kleine Romanze zwischen Arkady und Declan im dritten Band die so schnell zu Ende war wie sie begonnen hatte. 
_Ich mochte es dass die Gezeitenfürsten am Ende bei uns landeten. Weiß echt nicht wieso das so bei den Rezensionen verrissen wurde. Das Cayal für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich ist, ist echt süß. 
_Dauernd dieses Gerede über die Moral. Wie viele Monologe muss man eigentlich ertragen?
_Wieso lässt man die ganze Zeit, vier Bände lang Niemanden sterben. Selbst die Leute die es können (also ich rede jetzt von den wichtigen Figuren, nicht so Leute wie König Entiny oder die Crasii) und lässt am Ende alle abnippeln (außer den kleinen Kreis Auserwählter)?
_Man verliert nicht so schnell den Überblick :)
_An sich eine schönes Quartett mit einigen Schwachstellen. 

Rezension // City of Bones von Cassandra Clare

Author: Cassandra Clare
Publishing Company: Margaret K. McElderry Books
Pages: 485

The Content:
When fifteen-year-old Clary Fray heads out to the Pandemonium Club in New York City, she hardly expects to witness a murder—much less a murder committed by three teenagers covered with strange tattoos and brandishing bizarre weapons. Then the body disappears into thin air. It’s hard to call the police when the murderers are invisible to everyone else and when there is nothing—not even a smear of blood—to show that a boy has died. Or was he a boy?This is Clary’s first meeting with the Shadowhunters, warriors dedicated to ridding the earth of demons. It’s also her first encounter with Jace, a Shadowhunter who looks a little like an angel and acts a lot like a jerk. Within twenty-four hours Clary is pulled into Jace’s world with a vengeance, when her mother disappears and Clary herself is attacked by a demon. But why would demons be interested in ordinary mundanes like Clary and her mother? And how did Clary suddenly get the Sight? The Shadowhunters would like to know. . . . (credits)
My Opinion:
After reading many reviews on Litblogs about this book I wanted to experience it for myself. But because City of Bones was already reviewed so often it wouldn´t make sense to write another one if I had liked it. 
So let´s start: 
The beginning was very promising - the atmosphere of the Club and how Clary didn´t try to convince Simon about the people she was seeing and he wasn´t. Kind of nice to have a character who doesn´t start to try to explain everything hysterically. Then it got confusing with this whole new vocabulary and till the end I still wasn´t sure what they were talking about most of the time. But that is me and my english. 
The plot is very promising and fast and when Clary and Jace start this little romance fan of love stories got what they need (even if it was still not enough love).
But then this sibling bomb was dropped on the reader and my fascination didn´t survive. 
Maybe its because fantasy concentrates on the description of the fantasy part in the story like this new society of Shadowhunters and wolves etc. I´m often kind of disappointed by books of this genre. 
Also the summary of the second book City of Ashes is not promising enough to get me intereseted in the following adventures of Jayce and Clary. That at first only three books were planned and now the serie will be continued does not make it better and turns Cassandra Clare into an author who had only one good idea and tries to make as much money as possible.


♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 
5.5.-6.5.2011





Reihen-Rezension // Die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier

Wenn man für ein Buch gerade mal einen halben Tag braucht und dann aber weil es ein Hardcover ist (aufgerundet) 17 €uro blechen muss... dann bin ich manchmal doch sehr froh, dass ich mir den Ausweis für die Stadtbibliothek angeschafft habe. (Ich liebe Stadtbibliotheken!)

Die Geschichte ist wirklich süß, vor allen Dingen die ganze Knutscherei, aber zeitweise hab ich einfach den Kopf verloren über die ganzen Sprünge in de Zeiten und Xemerius geht einen, obwohl man am Anfang noch von der Idee begeistert ist, absolut auf die Nerven durch seine dummen Kommentare und Zwischenrufe. 
Auch hab ich die ganze Zeit gedacht dass die Kraft des Rabens Gwens Fähigkeit ist mit Toten zu reden. Stattdessen ist es etwas anderes und diese Fähigkeit wird nie wirklich aufgelöst oder wirklich noch kommentiert. Sie ist immer da, aber Gideon äußert sich in keinster Weise dazu, noch wird Dr. Whites Hilfe bei Gwendolyns Schwindel mit der Grippe erklärt etc. Es gibt zu viele lose Fäden am Ende.