Sehenswert // I hate

Manchmal ist facebook einfach nur absurd. Der "I like/ Gefällt mir"-Button, sonst eine super Idee wenn man keine Lust auf Kommentareschreiben hat und trotzdem seine Sympathie zum Ausdruck bringen will, ist in Verbindung mit solchen Artikeln einfach nur daneben, denn es wirkt so, als würden 100 Leute das, was diesem armen kleinen Mädchen passiert ist auch noch für gut befinden. Und keine Ahnung warum alle darauf klicken, wenn da neben die Möglichkeit besteht, diese Artikel einfach nur zu "teilen"...
Ich schließe mich den allgemeinen Forderungen nach einem "I hate/ Gefällt mir nicht"-Button an. 

TV // The Closer

Eine von diesen wundervollen Sendungen auf vox, die man sich gerne ansieht, wenn man freitags mal wieder Zuhause hockt. Letztlich lief nachts die erste Folge und ich war hin und weg. Sendungen wie CSI Miami, die voll mit perfekten Charakteren sind (und absolut ätzenden Lichteffekten) kommen meiner Meinung nach nicht an eine Sendung wie The Closer heran, bei der es so viele kleine Fetzen Humor gibt. Ein Blickkontakt, ein Schmunzeln, eine spitze Bemerkung. Wunderbare Charaktere, allen voran Brenda Leigh Jonson, die knallhart ist und dann wieder eine Heulsuse wie sie im Buche steht.

Am Anfang // Wuthering Heights von Emily Bronte


Es ist bereits der 18te dieses Monats und ich hab noch kein englisches Buch gelesen für die English Challenge. Noch eine Rezension über Harry Potter will ich nicht schreiben und ich liebe "Jane Eyre" von Emilys Schwester Charlotte, also bin ich ganz gespannt auf "Wuthering Heights". Ich hab es schon mal angefangen, aber bin wegen der Vokabeln nicht über die erste Seite hinaus. Also, auf ein Neues.  

Rezension // Mauertänzer von Andrea Busfield

>>Fawad und wie er die Welt sieht Für Fawad ist Afghanistan das Land der Abenteuer, der Poesie und der Traditionen - trotz des beschwerlichen Alltags im kriegsgezeichneten Kabul. Als der Elfjährige mit seiner Mutter in eine WG mit westlichen Journalisten zieht, bleibt der Kulturschock nicht aus: Der trinkfeste James sitzt halbnackt in der Sonne, die blonde May schwärmt für Frauen, und die emanzipierte Georgie liebt einen mächtigen Paschtunen. Fawad will seine Mutter vor diesen Sünden beschützen, zugleich ist er hingerissen von der fremden Lebensweise. Eine Liebeserklärung an Afghanistan: "Dieser Roman geht unter die Haut!" Freundin<< (credit)
Bisher habe ich nur Biografien von Flüchtlingen gelesen, sowie den "Drachenläufer" von Khaled Hosseini. Beide zeichnen erschreckend düstere Bilder von Afghanistan. Wenn man ein Buch mit dem Titel "Nach Afghanistan kommt Gott nur zum weinen" von Sibab Shakib liest, erkennt man schon am Titel was einen erwarten wird. 

 "Mauertänzer" ist anders, vielleicht weil es auch zu einer anderen Zeit spielt. Hosseini und Shakibs Bücher behandeln das Afghanistan zur Zeit der Taliban. Der Mauertänzer folgt auf die Zeit nach den Taliban. Natürlich ist alles nicht plötzlich rosig und der ganze Schrecken vergessen. Es gibt genug Leid, aber Busfield befasst sich mit einem afghanischen Jungen der plötzlich die westliche Kultur kennen lernt und zwischen den Welten steht. Es ist humorvoll, gleichzeitig traurig und einfach nur rührend.

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10.3.2011-17.3.2011
[gesamte Lesezeit: 4:36 Std. - 11 Leseeinheiten]




TV // Two and a Half Men

Ich neige dazu mir eine amerikanische Sitcom auszusuchen und sie dann exzessiv zu sehen, wann immer ich Zeit habe bis ich bei der letzten Folge angekommen bin. 




Mein letztes "Opfer" war die Sitcom Two and a half Men, die neuerdings wegen der Schlagzeilen um Charlie Sheen und ihren Abbruch aufgrund seines Verhaltens besonders bekannt ist. 
Anfangs ist sie lustig, die Charaktere sind hinreißend. Besonders Rose ist einfach nur toll. Charlie Harper ist zuerst ein Partyboy, der rumhurt und trinkt - viel trinkt -  und im Laufe der Sendung, besonders während seiner Beziehung zu Chelsea, bekommt man richtig Hoffnung auf Besserung, aber wie soll die Sitcom leben mit einem nüchternen, anständigen verheirateten Mann, wenn gerade sein Bad-Boy-Leben im Vergleich zu seinem anständigen Loserbruder Alen die Komik des Ganzen ausmacht?

Gegen Ende wurde mir nur noch schlecht, weil der Alkoholmissbrauch und Sex mit wechselnden Partnern geradezu zelebriert werden indem die Figur Charlie Harper nur noch mehr Erfolg hat, während sein Bruder immer erbärmlicher dargestellt wird. Zudem, diese dauernden Witze über ungeschützten Sex, die in einer Sendung gipfeln, in der Charlie seinen "vielleicht"-Sohn trifft oder die Befürwortung von Sex mit verheirateten Ehefrauen.  Und immer wieder Sex. 
Ernste Themen werden ins Lächerliche gezogen und ich kann einfach nicht verstehen, nachdem ich mit frechen und klugen Serien wie Gilmore Girls aufgewachsen bin, dass jemand, der sein eigenes Leben zu spielen scheint, der bestbezahlte Serienstar ist. 

Am Anfang // Weiß wie Milch, rot wie Blut von Alessandro D'Avenia



>>Ein Roman wie ein Popsong:
jung, poetisch, zum Verlieben schön.<< 

verspricht der Buchrücken. Und tatsächlich, einen erwartet eine so poetische Sprache, gemischt mit Jugendjargon. Soviel Philosophie verbunden mit den Alltagssorgen eines Jugendlichen.
Das Buch ist eine so willkommene Abwechslung nach meiner Harry Potter Orgie, obwohl es auch keine leichte Kost ist. 

>>Alljedes ist eine Farbe. Jede Empfindung ist eine Farbe. Die Stlle ist weiß. Weiß ist eine Farbe, die ich nicht ausstehen kann: Es ist grenzenlos<< (S. 9)

Ende // Das Harry Potter Projekt

Sieben Bücher in zwei Monaten. Erschwerend kommt hinzu, das ich mitten in der Lernphase für eine Klausur und Abschlusstests angefangen habe mich durch diese Reihe zu kämpfen. Besonders die ersten vier Bücher waren ein Brocken, hatte ich sie doch nach ihrem Erscheinen schon unzäghlige Male verschlungen. Das einzig Positive daran war, das sie auf englisch immer noch etwas Neues für einen haben. Und wenn es nur Vokabeln sind. Dafür waren die letzten drei Bücher ein sehr intensives Erlebnis. 
Ich bin jetzt noch irgendwie einfach... fertig - ist es das richtige Wort?- nach beendigen der letzten Seite.
Das letzte Kapitel das mir vor 2-3 Jahren noch so seltsam, unnötig vorkam, hatte dieses Mal soviel mehr Bedeutung für mich und wenn man durch DeviantArt > Harry Potter blättert und diese wundervoll gezeichneten Bilder von Ted Lupin sieht und den drei kleinen Potter Kids....
Ich muss das alles erst Mal etwas sacken lassen... 

>All was well.< (S. 831)