blah // Back in good old Germany // Merry Christmas & A Happy New Year


Hier war im letzten Monat nicht viel los, was wohl daran lag, das meine drei Monate in Wales zu Ende gingen und mich das Planen, wie ich alles wieder nach Hause bekomme, schier um den Verstand gebracht hat. Und dann noch Weihnachten. Das liebe Weihnachten. Jedenfalls:

Die eine Challenge läuft aus, die andere fängt an und ich sitze erst am Buch für die I'm in English Challenge. Mein Dezember Buch wird When God Was a Rabbit von Sarah Winman sein. Mich haben Cover und Titel sofort in Bann genommen und auch der Inhalt liest sich bis jetzt mehr als gut. Hoffe es wird nur noch besser.

Ab dem 10ten Januar wird der Blog endlich wieder mehr gehegt und gepflegt. Dann haben meine letzten beiden Essay geschrieben und abgegeben zu sein und mir stehen drei gähnend langweilige Monate bevor, bis die Uni in Deutschland mich wieder in Beschlag nehmt.
- s u e y

Aktion // Let's read it in English!

Ich liebe englische Bücher und englisch sowieso. Da die I'm in English Challenge von libromanie und Buchsaiten bald ausläuft, nur noch ein Buch zu lesen ist, will ich mit der nächsten English Challenge direkt anknüpfen:
Lisa von Book&Senses hat die "Let's read it in English!"-Challenge ins Leben gerufen. Die Regeln finden sich HIER!


Books I've read so far:
1. Persuasion by Jane Austen | 2. Pride and Prejudice by Jane Austen | 3. Sense and Sensibility by Jane Austen | 4. Truths and Roses by Inglath Cooper | 5. /// |  6. /// | 7. /// | 8. /// | 9. /// | 10. ///

Rezension // One Day von David Nicholls

From the back of the book: 
15th July 1988. Emma and Dexter meet on the night of their graduation. Tomorrow they must go their seperate ways. So where will they be on this one day next year? And the year after? And every year that follows?

First of all, you shouldn't read the book during a train ride. You get addicted to it, you start to cry and people will stare at you. Em and Dex, Dex and Em. A wonderful love story. Everyone knows those jumps forward in books are some kind of stylistic device and often necessary but they leave you with a weird feeling after the jump because you have to remember yourself, time has flown by, a lot has been happening. This felling is constant during the read of One Day. After each skip you can really see the change of the character, how they grow older, how they become wiser. For Dex, how he starts to calm down and get some sense in himself.
I was warned that the book does not end well but still was hoping for the best (especially because of the bright orange on the cover). When you finished the last page there is a little hope but even more sadness, because they came so far and still you start to think about all the missed chances. I also loved the way he described their different periods in live, how they were trying to find themself, how you in some part, especially at the beginning of the book, could identify yourself with them. 
It is a wonderful book and one of those where you want to write your comment as well on the back of the book like those magazines or famous people. Just brilliant. Refreshing. Emotional. Sad.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
15.11.-18.11.2011   

SuB // Reiselektüre

Ich gönne mir eine kurze Pause im Essaystress. Nächste Woche ist Reading Week, die man eigentlich mit Lesen verbringen soll - ich mache mich stattdessen auf den Weg nach England rüber um ein bisschen Kultur zu schnuppern. Das werden vier wundervolle Tage, die teilweise auch in Bus und Bahn verbracht werden und dafür braucht man Reiselektüre. Ich bin die tollen Bücher satt, die ich immer für meine Seminare lesen soll und möchte für die English Challenge ein Buch aus freien Stücken, selber ausgesucht anfangen. 
One Day von David Nicholls soll es sein. Wahrscheinlich schon durchgekaut ohne Ende, aber gestern bin ich wieder auf den Trailer zum Film gestoßen und wenn der Trailer einem schon Gänsehaut verpasst, dann muss es das sein. 




- S u e y 

I ♥ // Porridge!

Ich kann nicht glauben das ich mich mit einer übertrieben heißen Studentenherdplatte daran versucht habe Porridge selber zu kochen wenn die Briten es selbst sich so einfach machen. Einen Beutel Quaker Oats in eine Schüssel, den Beutel mit Milch auffüllen, dazu gießen und ab in die Mikrowelle. Es gibt im Supermarkt eine ganze Abteilung für Porridge, selbst Becher für unterwegs. Wir stehen auf Quaker Oats und das fast in allen Geschmacksrichtungen. Mit Zimt und Syrup ist es ganz lecker, vor so abenteuerlichen Dingen wie Granatapfel sträube ich mich. Hoffentlich finde ich diese praktische, schnelle Art Porridge zu machen auch in Deutschland wieder, denn ich glaube ich kann nicht mehr ohne Porridge.   

- S u e y

Wales // "Croeso!"


Aberystwyth, ohne jetzt auf Wikipedia oder meinen Reiseführer zurückgreifen zu müssen, ist wohl die größte Stadt in  diesem Teil von Wales und das lässt einen schon aufhorchen, weil die City/Innenstadt nicht gerade groß ist, obwohl, wenn man von oben (vorzugweise vom Campus aus) auf die Stad niederblickt, fällt einem auf, wie viele Häuser sich besonders Links noch ansammeln. Die Bewohner sind gefühlte 30 % Rentner, Familien mit Kind oder Leuten die in der Umgebung arbeiten, gefühlte 70% nur Studenten. Ich habe noch keinen Abend erlebt an dem es keinen Social gab und mir eine Gruppe von Betrunkenen auf meinem Nachhauseweg entgegenkam. Die Innenstadt besteht nur aus einer Straße voller Schoppingläden und vielen, vielen Pubs.

Neben den zahlreichen Pubs, ist gerade die National Library of Wales ein wahres Schmankerli für die Studenten. Ich habe gleich an meinem ersten Tag mir erklären lassen, dass es sich bei dieser Library um eine Legal Deposit Library handelt. Das heißt, dass eine Kopie jedes Buches sich dort befinden muss. Zur Literaturrecherche natürlich hilfreich, macht das Ausleihen jedoch schwer.

(the National Library of Wales)

Aberystwyth selber befindet sich direkt am Meer - genau genommen der Irish Sea. Ich glaube, wenn man sich in der Universität befindet und hinab blickt, das man hinten am Horizont bei gutem Wetter wirklich Dublin, oder zumindest Irland, sehen kann. An einem der Strände, nahe dem Old College, soll man sogar Delphine beobachten können. Ich bin sie immer noch am suchen.

Das Wetter war in meiner ersten Woche wunderschön, wie Hochsommer, was mich sehr verwirrt hat, denn ich habe nur Wintersachen eingepackt, weil mir jeder erzählt hat das es regnet oder stürmt. Mit der Zeit musste ich, der Gesundheit zum Schaden, feststellen dass dies auch stimmt. Entweder regnet oder stürmt es. Manchmal ist es auch trocken, aber du weißt nie wie lange.

Über Wales kann man allgemein sagen dass die Leute hier sehr stolz auf ihre Nationalität und ihre Sprache sind. Man hat es besonders während der Rugby Weltmeisterschaft bemerkt, in der Wales leider nur den vierten Platz belegt hat. Wenn ich davon erzählte 'abroad' zu gehen für ein Auslandssemester sprach ich davon nach England zu gehen. Am ersten Abend in einem Pub hier, hat uns ein betrunkener, junger Waliser darauf aufmerksam gemacht, das walisisch nicht englisch bedeutet. Genau genommen hegen die meisten Waliser eine (starke) Abneigung gegen die Engländer. Es gab wohl auch Zeiten in denen extreme Gruppierungen Häuser von Engländern in Wales angezündet haben.

(Blick auf Aberystwyth vom Constitution Hill aus)

In der Schule lernt man Begriffe wie United Kingdom, Great Britain und England und denkt doch es ist im Prinzip ein- und dasselbe. Dabei handelt es sich hier um einen Verbund des Königreichs Great Britain. Die Waliser sind sehr stolz auf ihre Kultur. Es gibt einen eigenen Fernsehsender auf walisisch, eigene Zeitungen, die Straßenschilder sind bilingual so wie viele Waliser auch. Die Emails von der Uni muss ich erst herunterscrollen bevor ich die Nachricht auf englisch finde. Eltern können selber entscheiden, welche Sprache ihre Kinder zuerst lernen sollen und schicken sie dann auf eine englischsprachige oder walisischsprachige Schule. Es ist erfrischend zu sehen wie die Waliser ihre Kultur hegen und pflegen. 

(Das Old College, die Seafront und der Constitution Hill im Hintergrund)

In den nächsten Wochen will ich mehr erzählen, unter anderem über das Unileben oder das Leben mit einer anderen Sprache. 

- S u e y

I ♥ // The Complete Novels of Jane Austen

Und ich kann es kaum erwarten mich an das Buch ranzumachen. Dummerweise habe ich mir vorher schon den Einzelband von Persuasion gekauft, bevor ich dieses 1431 Seite schwere Schätzchen gefunden habe. Der wird aber bald gegen Undine von Friedrich de la Motte Fouqué eingetauscht. 

Jane Austens Geschichten wurden für Film und Fernsehen adaptiert, das Modell von Pride und Prejudice für diverse Stories übernommen (You've got Mail, Bridget Jones). Jane Austen ist wie Chic-Lit aus einer anderen Zeit. So vorhersehbar, denn das Paar findet sich am Ende immer. 
Was man deswegen gerne übersieht, ist das Jane Austen eine intelligente Autorin ist und man stark zwischen den Zeilen lesen muss (so habe ich es mir zumindest sagen lassen). Umso mehr freue ich mich darauf mich endlich in ihre Werke stürzen zu können, die mir bisher leider nur aus dem Fernsehen bekannt sind. 

- S u e y

Blog intern // Bauarbeiten abgeschlossen!

Es hat sich nicht viel verändert. Nur ein neuer Hintergrund und eine neue Farbwahl, paar neue Fons, aber es ist wie sich einen neuen Pullover kaufen, den man im gleichen Modell schon zweimal im Model im Schrank hat. Nur die Farbe ist anders. Ich glaube das ist so ein Weiberding. Zumindest sieht es hier jetzt auch aus wie im Kitschland. Vergrault sicher männliche Leser, sollte ich überhaupt welche haben, aber ich mag den Hintergrund einfach und er macht Lust auf mehr.

Ich habe mir in den nächsten Tagen viel vorgenommen. Ich will endlich einen Bericht über diese wunderschöne walisische Stadt Aberystwyth schreiben, in der ich im Moment stecke und auch ein bisschen von dem Input den ich in den letzten Tagen in der Uni bekommen habe, mal weitergegeben.
Vielleicht komme ich demnächst auch mal dazu endlich, endlich einen Bericht über ein Buch das ich freiwillig gelesen haben zu posten. Ansonsten folgen weitere Unimotivierte Einträge.


- Suey

Blog intern // Under Construction

Hier ist in letzter Zeit nicht viel los, außer das ich das Layout dauernd verschiebe. Nicht das ich keine Zeit zum bloggen hätte, aber das Design macht einfach keine Lust auf mehr und gerade wenn man mitten in der stressigsten Phase in der Uni steckt (sagt bitte noch einmal einer, dass ein Auslandssemester nur Partymachen ist), hat man die größte Lust etwas Neues anzufangen. Also wird in den nächsten Tagen, wie bereits offensichtlich hier schön umgebaut.

- Suey

mittendrin // A Piece of Cake - a memoir von Cupcake Brown

Eines meiner geliebten Seminare hier in Aberystwyth behandelt das 'Life Writing' von Frauen nach dem Krieg in den USA. Die Leseliste für das Seminar ist echt lang, jede Woche behandeln wir ein anderes Buch und man kann sich denken 2*50 Minuten ist da bei Weitem nicht genug für die Besprechung. Nichts desto trotz, ich genieße es hier regelmäßig zu lesen. Worauf ich aber hinaus will, ist wohl das Buch dieser Woche: A  Piece of Cake - a memoir von Cupcake Brown. Und ich bin mittendrin, wie meine Readmore-App mir mitgeteilt hat: 55 %. Weit genug um meine Meinung zu äußern.


Zum Inhalt: La'Vette oder auch Cupcake, verliert ihre Momma im Alter von elf und wird daraufhin in eine Pflegefamilie gesteckt - mit ihren eigenen Worten: "Little did I know, my hell hadn't even begun." (S. 20) - Sie geht durch die Hölle. Sie wird geschlagen und missbraucht, beginnt Drogen zu nehmen, wird Mitglied einer Gang und Drogendealerin. Ein einziges auf und ab. Mehr ein ab, abwärts in immer verzwicktere Umstände. Sie macht das Schlimmste mit, das ein kleines Mädchen nur mitmachen kann und auch nach der Pubertät, hört dieser Höllenritt nicht auf.

Es liest sich flüssig. Oder zumindest flüssiger als das erste Buch, welches ich für dieses Seminar lesen sollte (Maya Angelou, I Know Why the Caged Bird Sings), und dennoch, nach den ersten 200 Seiten des Grauens erkennt man Muster im Stil und es beginnt nervig zu werden. Man wird so mit dem abnormalen Mist, der in ihrem Leben vor sich geht, zugedröhnt, das es schwer ist noch wirklich geschockt zu sein und man wartet auf den, auf der Rückseite beschriebenen, Moment: "After one crack binge she woke up behind a dumpster. Half dressed and more than half-dead, she finally knew she had to change her life or die." Der Moment, in dem ihr Leben sich endlich ändert und die Fahrt nach unten endlich umschlägt und es aufwärts geht. Stattdessen wird man jetzt mit ihrer Hochzeit und einem prügelnden Ehemann konfrontiert.
Stiltechnisch gibt es viele Wiederholungen und er könnte einfacher wirklich nicht sein, vor allen Dingen weil sie gerne Vorausdeutungen macht und allzu oft gerne betont, wenn Leute und Ereignisse mit ihnen, vorgestellt werden, dass dies das letzte Mal war, das sie diejenige Person gesehen hat.

Die Thematik ist wirklich verstörend und besonders ich, als Kind aus einem normalen Elternhaus, hab Schwierigkeiten es nicht als Fiktion ab zu tun, sondern als Wahrheit anzusehen (wie so viele, von den Menschen denen Cupcake begegnete). Cupcake macht es einem leicht, in dem sie versucht zu analysieren. Sich selbst, die Menschen um sich herum. Und sie erklärt unentwegt - erklärt die Dynamik einer Gang, ihr Drogenverhalten. Wie die Drogen funktionieren, wie sie sie einnimmt. Was sie aus ihr machen. Wieso es ihr egal ist. Sie versucht einem ihr Leben in allen Einzelheiten näher zu bringen. Und mittendrin schlägt die Genervtheit um und die Geschichte packt einen wieder.

Ich bin gespannt auf die restlichen 45 %

Lauschattacke // The Lord of the Ring von J. R. R. Tolkien (BBC Version, 1995)

(c) J. R. R. Tolkien

Mit einem nur einstündigen Flug in aus Sicht und nur 23 Kilo an erlaubten Gepäck, war ich vor drei Wochen vor die Entscheidung gestellt, ob ich mir überhaupt Bücher mit nach Wales mitnehmen möchte und wenn, welche? Schließlich hab ich nur Atonement, als wirkliches Buch aus Papier und Tinte, mitgenommen, mir dafür aber meinen iPod vollgepackt. Hape  Kerkelings Ich bin dann mal weg habe ich dank des fünfzehnminütigen Fußmarches zur Universität schnell durchbekommen und die Hörspiel Version von The Lord of the Ring (in english) die vor mehr als einem Jahrzehnt bei BBC lief ist nun fast beendet.

Als ich mir diese Version ohne vorher reinzuhören, besorgt habe, bin ich davon ausgegangen dass mir das Buch, oder vielmehr die drei Bücher komplett vorgelesen werden. Jeder der sich schon mal an eins der Bücher rangewagt hat, weiß wie aufwendig die Landschaftsbeschreibungen sind - und auch wie anstrengend das lesen dieser. Ich wollte es mir einfach machen. Nur, BBC hat sich die Mühe gemacht daraus ein richtiges Hörspiel zu produzieren. Es gibt für jede Figur einen Sprecher, es wird gesungen, es gibt Hintergrundgeräusche - die Sprecher lesen nicht nur vor, sie spielen ihre Rollen richtig. Es ist wirklich großartig. Nur fehlen mir auf einmal die Landschaftsbeschreibungen.
Gut, man könnte jetzt meinen, auf die kommt es ja nicht an, die stören wirklich nur, aber ich habe das Gefühl das ich von den einen Ort zum nächsten geworfen werde ohne eine richtige Vorstellung wo wir gerade sind. Ich kenne die Orte alle von den Filmen, aber ich will sie in Tolkiens Worten beschrieben bekommen, nicht auf meine Erinnerung an die Filme zurückgreifen müssen.

Obwohl also alles wunderbar war, man richtig mitfiebern konnte, die Musik einem Gänsehaut verpasst hat, wurde doch zu viel gekürzt, zu stark für das Radio bearbeitet, als das es meinen Erwartungen entsprechen konnte, was nicht heißt das diese Version schlecht war. Nur meine Erwartungen nicht entsprechend.

Rezension // The Boy in the Striped Pyjamas von John Boyne

Bruno, a german boy of nine years, has to leave his comfortable home in Berlin to move to "Out-whit" because of his father's work and the Fury's command. At first he hates Out-Whit because there is no other child to play with on his side of the fence but then, after an exploration trip he meets Shmuel, a boy from the other side in his striped pyjama.
The language and the view of this novel is Bruno's. He tells the reader what he believes to see. He explains us his world. The world of WWII and the Holocaust. Openminded about the world and the people as he is, he is not able to completely understand what is happening around him, what does happen to the people wearing those striped pyjamas on the other side of the fence. He does not see that they are starving, humiliated, tortured and killed in the end.

I like the novel because of it's view. Because Bruno gives us a good overview of the time he is living in. He shows us several family members and their opionion, how difficult it is to completely grasp that good people were able to do bad things, because he believes till the end, that his father is a good man and nothing bad is going to happen. But what confused me were a few words like Fury. I've read it in englisch and again is was a novel about the Holocaust written by an author with english as his mothertongue like the author of The Bookthief, but different from The Bookthief he was not able to cross the language barrier. It confused me when the Führer was called the Fury, because at first I couldn't understand that Bruno just mispronounced the word Führer all the time. I translated Fury in my head. Also can't I understand, as son of a Commandant of a KZ, why did his father not explain to him why those people were on the other side? Because it was not an topic for such a young child? I always had the impression that germans back then were teached from birth onwards to hate Jews. At least I had the impression after watching so many interviews held with people born between the two wars.

But all in all, the book was extraordinary. One would think that showing the Holocaust with the eyes of a child, with the language of a child, the book would not live up the seriousness of the topic, but it does. It even goes beyond being serious at the end.

The Boy in the Striped Pyjama. John Boyne. Black Swan. 215 Seiten. £ 6,99.  


♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
5.10.-7.10.2011

Lauschattacke // Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling

Hape Kerkeling hat mich zum zweiten Mal mit auf den Jakobsweg genommen. Dies Mal gab es zu der Reise noch ein Zuckerstück,  nämlich seine Stimme. Wenn der Author seine Geschichte selber vorliest bringt er sie einem dadurch eindeutig näher. Zumindest bei biografischen Stücken. Wenn er sich selbst zitiert in dem Buch, Sätze spricht die er schon einmal gesprochen hat, glaubt man die Dinge wirklich mit zu erleben. Hinzu kommt wohl noch, das er sich ziemlich gut dabei macht, den richtigen Tonfall zu treffen. Besonders ein Satz geht mir nicht aus den Ohren, wenn er in diesem Dorf, zusammen mit Schwabel und Gerd, ist und deren Gespräch mit anhört, erkennt das es sich eigentlich nicht gehört dies zu tun und dann sagt: "Sorry (Gedächtnislücke!), menschlich ist es alle mal!" Loved it! Man erkennt aber doch den größten Teil der Zeit, dass er eben vorliest, was natürlich nicht die Großartigkeit dieses (Hör)buch mindern soll.


SuB // The Boy in the Striped Pyjama von John Boyne

Mein English Challenge Buch für den Oktober, ganz klassisch bei waterstone's gekauft. Hab mir sagen lassen dass es wohl eine der großen Ketten hier in UK ist, wie daheim die Mayersche oder Thalia. Ich freu mich richtig dieses Buch anzufangen, weil es schon so lange auf meiner Wunschliste stand und dann habe ich es, von dem Angebot überwältigt (wohl bemerkt, eine wirklich kleine waterstone's Filiale), zwischen den ganzen Schinken entdeckt. :)


Ich hoffe das ich auch wirklich zum lesen komme. Einfacher wäre es wahrscheinlich eines der Kursbücher für eine der Literaturvorlesungen in englisch auszuwählen. Die muss ich ja anyway lesen :/
Unter anderem kommen solche Werke wie Persuasion von Jane Austen, Hard Times von Charles Dickens und Sherlock Holmes von Sir Arthus Conan Doyle dran. Die Leseliste ist echt furcheinflößend und ich bin nicht ganz sicher wie ich das bewältigen soll :/


blah // Der September - ein kleines Resümee

Das 'monthly theme' von crini wurde in keinster Weise bewältigt. Ich habe mir wieder zu viel vorgenommen.

Auslandssemester wurde bereits angetreten. Ob erfolgreich oder nicht lässt sich noch nicht wirklich sagen.

Beendet habe ich nur mein English Challenge Buch für den September (Angela's Ashes by Frank McCourt). Ein Yay für mich :)

Dafür wurde mit Atonement von Ian McEwan und Ich bin dann mal weg ♫  von Hape Kerkeling angefangen. Beides geht voran :) Kann es kaum erwarten hier die Bücherläden zu durchforsten. Bin ein besonders großer Fan von Oxfam. Sehr billig.

Ich hoffe das Leseverhalten bessert sich jetzt wo ich wieder Uni und so viele Freistunden zwischen durch habe.

Außerdem habe ich den Geburtstag meines Blogs total verschwitzt :D Der erste Post wurde am 26ten September 2010 veröffentlicht. Seit dem haben sich weitere 72 Posts dazu gesellt. Ich bin sehr stolz auf mich, das ich es trotz der ganzen Ablenkungen in der realen Welt so gut geschafft habe durchzuhalten.


Film // Jane Eyre

Neue Stadt, neues Kino. Um genau zu sein, Uni Kino. Recht billig für Studenten und es laufen nur ausgewählte Filme. Die meisten liefen bereits schon offiziell vor Monaten. 
Diese Woche hatte ich das unglaubliche Glück das die neuste Verfilmung meines liebsten englischen Klassiker gespielt wurde: Jane Eyre mit  Mia Wasikowska and Michael Fassbender. 

Kurz zum Inhalt: 
Jane Eyre ist Waise und lebt in dem Haus ihrer Tante Reed. Das sind als Nichte ihres verstorbenen Onkels nicht mit Mrs. Reed verwandt ist, ist Jane nicht wirklich in ihrem Haushalt willkommen. Nach mehreren Zwischenfällen wird Jane auf die Lowood Institut für Mädchen geschickt, auf dem unmenschliche Umstände herrschen. Jane übersteht ihre Schulzeit und tritt nach mehreren Jahren, in dem sie in ihrer alten Schule als Lehrerin tätig ist, eine Stelle als Gouvernante für ein französisches Mädchen in Thornfield Hall an. Als sie Mr. Rochester, den Besitzer von Thornfield Hall trifft, beginnt es jedoch kompliziert zu werden.  
Mit keinen großen Hoffnungen was die Storyline angeht, nur aus Interesse an der Umsetzung und weil ich ins Kino gehen liebe, bin ich rein und war begeistert.
Die Bilder sind wunderschön. Die Umsetzung gelungen und das Genre wunderbar umgesetzt. Es ist kein kitschiger Frauenfilm. Die Bilder sind düster, es gibt Momente die einen zusammen zucken lassen und dennoch ist das, was zwischen den beiden passiert, so schön, das ich mich selber dabei erwischt hab, wie mir die Tränen in die Augen stiegen. Immer ein Kompliment für jeden Film. 

Was mich nur enttäuscht hat, war das ein zu starker Focus auf die Liebesbeziehung gelegt wurde. Auf die über allem stehende Moral der sich Jane so verpflichtet sieht, wird nicht wirklich in dem Maße eingegangen wie ich es mir gewünscht hätte. Der Film hat nicht das ausgedrückt, was das Buch ausgemacht hat. Naürlich wurde Jane nicht als Opfer dargestellt, das gerettet werden wollte, sie ist stark geblieben, aber alles in allem lag doch der Focus auf schmachtenden Blicken und erschreckenden Momenten.

Was jetzt nicht heißen soll dass der Film sein Geld nicht wert ist. Allein für die Musik werde ich geduldig warten, bis er auf DVD erscheint.  

(c) BBC Films, Focus Features and Ruby Films

Am Anfang // Atonement von Ian McEwan

Nach einer teeträchtigen Movienight diesen Monat in der wir Atonement und August Rush gesehen habe, wollte ich, mit Erinnerung an Die Geisha und das dazugehörige Buch, unbedingt wissen wie das Buch-Film Verhältnis bei Atonement ist.
Ich bin noch nicht sehr weit gekommen, weil ich eine Hausarbeit in drei Wochen fertig schreiben musste, bevor der Flieger ging und ich nun in einem komplett neuem Land und einer neuen Universität mich neu orientieren muss und man da doch mehr Zeit mit verbringt, draußen auf der Straße zu spielen als im Bett zu liegen und zu lesen.
Aber was ich bisher von Atonement gelesen habe ist genial und ich glaube Ian McEwan könnte einer meiner neuen Lieblingsautoren werden. Zudem gibt das Bild einen ganz neuen Einblick in die Figuren. Dinge werden verständlicher und obwohl ich durch den Film natürlich weiß wie es ausgehen will, bin ich trotzdem voller Aufregung wenn ich hier und da eine Andeutung finde auf den Ausgang der Geschichte. Es ist, als würde man diese Geschichte das erste Mal erfahren und ich bin trotzdem noch voll dummer Hoffnung, dass das Buch ein Happy End hat.

Rezension // Angela's Ashes von Frank McCourt

My first entry from Wales :D

The novel Angela's Ashes is a memoir written by Frank McCourt about his childhood, which began in America where he was born and ended in Ireland, which he left at the age of nineteen to go back to America.

On the first page you read the following quote:
"Worse than the ordinary miserable childhood is the miserable Irish childhood. Worse yet is the miserable Irish Catholic childhood." 
With a father who drinks all the money for the family and is to proud to beg, Frank's mother - Angela - struggles to keep her children alive and their bellies filled. It's kind of a  fight against the church, the society and the shame they feel for begging.

At the beginning the book was really great to read. It starts well and fast and continues in this pace with a real story line but then when the McCourt family starts to live in Limerick it gets kind of like oh there was this person I have not mentioned before and that event also has happened. It really was like writinge about little memories just the moment they came to the authors mind.
It was good, but till the end I did not understand the title compared to the books content. I was the whole time waiting for the mother to say something very special, to make a big speech or something like that, and then finally to die, so there will be ash but nothing. In the end, she was kind of disgraced to without explanation.
All in all, the book was well written and interesting but not as breath taking as the advertisment made it seem like.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

3.9.-17.9.2011

Wales // I'm sorry guys!

Hier war es leider etwas still die letzten Tage über, was mir wirklich Leid tut. Aber es gibt einen netten und triftigen Grund dafür:
(The old University Buildung)

Wie angekündigt bin ich endlich in Wales. Genau genommen in der wunderschönen Stadt Aberystwyth. Der Name ist ein Zungenbrecher, dafür ist die Stadt wunderschön und von meinem Zimmer aus ist man in nicht mal zehn Minuten am Meer und glaubt auf Irland zu blicken. Ein Traum. Eine Kleinigkeit die leider kein Traum war, ist:  Fish&Ships.


 Ich hab es das erste Mal ausprobiert und muss sagen, der Fisch war zwar gut, aber alles in allem war es sehr fettig und fade. Meine Eltern haben mir Horrorgeschichten über die anglistische Art Chips zu essen erzählt, meine Reisepartnerin hat mir davon vorgeschwärmt. Ich muss sagen, es war wirklich lecker. Vor allen Dingen mit HB Soße :)

zitiert // Mr. O'Halloran (Angela's Ashes)

"He says, You have to study and learn so that you can make up your own mind about history and everything else but you can't make up an empty mind. Stock your mind, stock your mind. It is your house of treasure and no one in the world can interfere with it. If you won the Irish Sweepstakes and bought a house that needed furniture would you fill it with bits and pieces of rubbish? Your mind is your house and if you fill it with rubbish from the cinemas it will rot in your head. You might be poor, your shoes might be broken, but your mind is a palace." (S. 259)



I ♥ // Wir sind am Leben!


In Rosenstolz hab ich mich verliebt, als meine meine Mama mir damals, ich war dreizehn - vierzehn, auf der Rückfahrt von meinen Verwandten ihren CD Player gegeben hat, und ich das erste Mal Lieder wie "Ich geh auf Glas" und "Es könnt ein Anfang sein" gehört habe. Die Videopremiere war schon im August, heute will ich mit diesem Video aber die Veröffentlichung ihrer Single feiern. <3


Studentenfutter // Porridge

Als kleine Einstimmung auf die kommenden drei Monate, habe ich heute mal ein Gericht ausprobiert, das mir wärmsten ans Herz gelegt wurde: Porridge.  Zu deutsch auch sehr unappetitlich Haferbrei oder Haferschleim genannt. 

Das Rezept ist sehr einfach und nicht eindeutig, weil jeder es wohl anders macht. Meines brauchte nur folgende Zutaten:
Ein großes Glas Milch   Haferflocken (nach Augenmaß)      Zucker(und Zimt)
Im Internet findet man auch die Varianten mit  Wasser oder einem Wasser - Milch Gemisch. Je nach Bedarf wird beim Kochen oder danach noch Obst dazu geschnitten. Ich habe auch ein Gericht gefunden, bei dem ein Stück Butter während des Kochens hinzu gegeben wird und eine Prise Salz.  
Die Haferflocken und die Milch geben zu Anfang schon eine gewisse Süße von sich, die Konsistenz meines Haferschleims war mehr als schleimig. Ich muss mich daran noch mal probieren. Vielleicht das nächste mal mit diesem Grundrezept


Rezension // a million little pieces von James Frey




a million little pieces
von James Frey
515 Seiten
John Murray (Publisher)
ISBN-10: 0719561027 / Amazon

| James Frey ist 23 Jahre alt und mit seinen eigenen Worten: "I am an Alcoholic and I am a drug Addict and I am a Criminal.

Der Roman handelt von seinem Aufenthalt in einer Klinik für Drogensüchtige in der er seine Vergangenheit aufarbeitet, sich verliebt, sich mit seinen Eltern ausspricht. Es ist wie eine Biografie angelegt. Am Ende gibt es sogar eine Liste von Personen, die im Roman vorkamen und durch die man erfährt was aus den Figuren geworden ist. Beschäftigt man sich aber vorher ein klein wenig mit James Frey und seinem Erstlingswerk weiß man, das es als Autobiografie verkauft wurde, aber eigentlich keine war. 
Das Buch ist ehrlich geschrieben, aber an sich stört mich diese unglaubliche hochnäsige, herablassende Art mit der er auf die Klinik und ihre Methoden herabgeblickt hat. Es wurde so getan, als hätte er sich an die Regeln gehalten, aber im Prinzip hat er es nie. Und zur Sucht, die hat man erst am Ende bemerkt, bei seiner eigenen kleinen Mutprobe. Er hat Drogen und Alkohol in solchen Maßen missbraucht, das jeder weitere Konsum ihn umgebracht hätte? Von dieser Sucht merkt man wenig. Da ist selbst Edward Cullen überzeugender. Das Einzige was mich wirklich begeistert hat, war der Schreibstil von James Frey. 

monthly theme // Let's get married


Let's get married ist das monthly theme von crini (itsallaboutbooks.de). Im September sollen vier Büchern gelesen werden, ganz nach dem alten Hochzeitsbrauch:

1. ein altes Buch ( = Subleiche)
2. ein neues Buch (= in den letzten 2 Wochen eingetrudelt)
3. ein blaues Buch
4. ein geliehenes Buch

Um ehrlich zu sein, wird das schwieriger als zuerst gedacht, denn mein SuB ist dank kontinuierlichen Geldmangel immer schon recht klein.

1. Wicked von Gregory Maguire stattdessen: Angela's Ashes von Frank McCourt
2. [muss noch gekauft werden]
3. [Vielleicht kaufe ich direkt ein blaues Buch. Zwei auf einen Streich]
4. Rumo von Walter Moers

Wales // Langsam wird es ernst.

Im Februar kam die Zusage für das Stipendium, im Juni haben wir die Flüge gebucht. Danach die Kurse ausgesucht, die wir besuchen wollen. Nicht mal mehr einen Monat bis der Flieger geht. Und gestern gab es das erste Abschiedsgeschenk:
Ein Notizbuch um schöne Momente des Auslandssemesters festzuhalten. Ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel, denn ich liebe, liebe, liebe Notebooks.  
Ich hoffe die ersten Seiten füllen sich schnell und das es, wenn ich wieder in der Heimat bin, mindestens doppelt so dick ist. 




Rezension // Gut gegen Nordwind und Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer


Gut gegen Nordwind
Zu aller erst: Ich bin absolut kein Fan von diesen Briefromanen, in denen Briefe geschrieben sind wie Literatur. Der letzte Roman dieser Art, den ich mir angetan habe (Betonung liegt auf "angetan") war Love, Rosie von Cecelia Ahern. Dementsprechend entsetzt war ich, als ich Gut gegen Nordwind (ohne jegliches Vorwissen - nur das es in der Bibliothek unter den Bestsellern gelistet wird) aufschlug und feststellte, das es sich um einen Email Verkehr handelt. Email Verkehr! Würgs. 
Aber man muss alles im Leben mal ausprobiert haben und ich war begeistert. Es ist nicht diese Omnipräsente-Erzähler-Schreibweise, es sind - hoch stilisiert - normale Worte. Zwei verschiedene Menschen die sich näher kennen lernen. Mit einer wunderschönen Sprache. Ich habe den Roman verschlungen und war entsetzt das er so endete, wie er endete. Und begeistert, das man eine so romantische Stimmung ohne ständiges Twilight-Liebesgesäusel und Angehimmel erschaffen kann. 

Alle sieben Wellen 
Also schnell, schnell. Den Nachfolger in der Bibliothek ausleihen und vor dem Lesen noch erwartungsvoll bei Amazon die Inhaltszusammenfassung lesen. Man wird automatisch gebremst, weil dort schon hingewiesen wird, das der Nachfolger dem Vorgänger nicht das Wasser reichen kann.
Natürlich kann er es nicht. Ich meine, die beiden wollen einander und es wird hinausgezögert, aber andererseits hätte der Vorgänger kein passenderes Ende haben können. Nur wie dem ganzen gerecht werden, fortfahren?
Alle sieben Wellen hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber der Roman hatte tatsächlich seine überraschenden Momente. Wie der Schluss, als Emmi Leo endlich reinen Wein einschenkt. Obwohl auch der ein wenig voraussehbar war. Auch fand ich Leos Alkoholdurchtränkte Emails nicht mehr so charmant wie im ersten Buch. Eher als ein Mittel zum Zweck um die Story voran zu bringen. 

Zu den Covers muss ich sagen: Sie sind nett, aber könnten sie noch weniger mit dem Inhalt der Bücher zu tun haben?




Rezension // Schoßgebete von Charlotte Roche


|| (c) Piper Verlag

Der Buchrücken verspricht:
>>Sie liegt immer auf der Lauer, ist immer kontrolliert, immer aufs Schlimmste gefasst. Nur beim Sex ist Elizabeth Kiehl plötzlich frei, nichts ist ihr peinlich. Dann vergisst sie alle Pflichten und Probleme. Und hat nur ein Ziel vor Augen - mit der Liebe ihres Lebens für immer zusammenzubleiben.

In ihrem Roman "Feuchtgebiete" bewies Charlotte Roche neben drastischer Offenheit auch ungestümen Witz. "Schoßgebete" erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Und erkundet wagemutig und voll grimmigem Humor jeden Winkel im Leben einer so unerschoenen wie verunsicherten jungen Frau.<< 
Wenn ich die großen Themen, welche dieses Buch beschreiben. zusammen fassen sollte, wären es wohl der Tod und Sex. Schoßgebete handelt von drei Tagen aus dem Leben der Elisabeth Kiel - oder der Spießroutenlauf den sie Leben schimpft, denn jede Sekunde in der sie sich nicht mit dem Sex in ihrer Ehe beschäftigt ist, ist eingenommen von dem Gedanken an den Tod. Ihrem oder dem ihrer Brüder. Das Buch gibt tiefe Einblicke und befasst die Thematik aus einem völlig anderem Blickwinkel. Nicht dieser überstilisierte Umgang mit dem Tod von Kitschromanen sondern schlechter Stil und ehrliche Worte. 
Das der Roman zu einem hohen Prozentsatz autobiografisch sein soll, war das große Thema im Vorfeld. Wie viel Prozent des Romans nun Charlotte Roches Leben wirklich ausmachen kann ich nicht sagen. Ich fange jetzt nicht aus sensationsgier sie an im Internet zu stalken. Der Wikipedia Artikel und all die kurzen Pressemeldungen mussten reichen um mir ein Bild zu geben und man findet hier wohl die großen Wikipediaüberschriften wieder. Roche und die Bild-Zeitung, Roche und der Feminismus, Roche und der Umweltschutz. Das Charlotte Roche den Namen Elisabeth für ihre Protagonistin wählte ist wohl auch ausschlaggebend genug. Elisabeth ist ihr zweiter Name. 
Charlotte Roche wurde unter anderem von ihrem Stiefvater für Schoßgebete kritisiert. Sie würde den Tod ihrer Brüder aus Geldgier ausschlachten. Ich kann den Vorwurf in keinster Weise nach vollziehen. Ich glaube eine Frau, die so viele Sachen neben her laufen hat, denkt nicht an das Geld, wenn sie schreibt. Und ich denke, wenn man drei Brüder verliert und darüber in so einer, für mich krassen weil nicht nachvollziehbaren Weise schreibt und dieser ständige Todeswunsch der im Roman mitklingt - Ich nehme es an, wenn ich von Selbsttherapie lese, weil dieser Roman das für mich ist. 
Außerdem sollten wir uns dann mal ganz mit Ethik von Schriftstellern befassen, weil ich zum Beispiel kein Anhänger von Thrillern bin. Mir macht es Angst was Leute da für Perversitäten zu Stande bringen und das Leute für teilweise fiktive Folter bereit sind zu zahlen. 

Wenn man den Buchrücken liest, lässt nur die erste Zeile wirklich erahnen was da auf einen zu kommt. Der Rest klingt so mittelmäßig. Als wäre es nur wieder ein Roman über eine junge Frau, die sich im Leben zurechtfinden muss. Die alltäglichen Sorgen. Aber das ist es nicht. Weil die 0815-junge Frau nicht so einen großen Schock erleiden musste. Nicht jeder Leser kann nachempfinden worüber Roche schreibt. 

Der wohl einzige Kritikpunkt sind die Parts von Mutter und bester Freundin. Ich habe nie ganz verstanden was nach dem Unfall passiert ist, dass sie sich von ihrer Mutter gelöst hat. Dass sie sich nicht umgedreht hat? Dieser eine Punkt? Und die Freundin? So oft angedeutet und dann wurde es erst auf den letzten Hundert Seiten angeschnitten, aber nur skizzenhaft. Um zu unterstreichen dass es in Ordnung ist sich von Menschen zu trennen die einem gut tun? Die Problematik schien mir zu tief, als das sie nur so einen kurzen Fokus verdient hätte.

Alles in allem jedoch, ist Schoßgebete für mich absolut empfehlenswert. 
Schoßgebete. Charlotte Roche. Piper Verlag. 288 Seiten. 16,99 €. ISBN-10: 349205420X (Amazon)


Rezension // The Great Gatsby by F. S. Fitzgerald

>>Jay Gatsby is the man who has everything. But one thing will always be out of his reach ...Everybody who is anybody is seen at his glittering parties. Day and night his Long Island mansion buzzes with bright young things drinking, dancing and debating his mysterious character. For Gatsby - young, handsome, fabulously rich - always seems alone in the crowd, watching and waiting, though no one knows what for. Beneath the shimmering surface of his life he is hiding a secret: a silent longing that can never be fulfilled. And soon this destructive obsession will force his world to unravel.<< (Quelle)
The story about Jay Gatsby is told to us by Nick Carraway. At the beginning he moves to the West Egg district of Long Island. His neighbour is the Great Gatsby, but he tells us only later about him. First we meet his cousin Daisy and her husband Tom, who has a mistress Myrtle. The marriage of Daisy and Tom is kind of unhappy because of Toms affairs.
Nick shows us New York during the time of the Golden twenties. The WW I is over and Nick is soon going to be thirty. On day he is invited by Gatsby to one of his famous parties. Gatsby soon tells him about his longing for Daisy whom he met five years before. He soon seems to achieve his goal, to get hold of Daisy, but then an accident happens. Myrtle is killed and because of an mistake, Myrtles husband takes revenge on Gatsby. 

Gatsbys funeral is only visited by three people even though there were hundreds of people visiting his parties. One of those three is Nick who was kind of the only person who really understood Jay Gatsby. 
The novel is about a man who was born poor and longed for wealth and who fell in love with a rich girl who personifies everything he wants to have one day. In the end he even dies for her but she seems not to care. In the end one can say that Gatsby is destroyed by the value missing Upper Class. The Great Gatsby gives a great impression of the Golden Twenties in New York and shows us an incredible character with Jay Gatsby. 


The Great Gatsby. F. S. Fitzgerald. Penguin. 192 Seiten. 2,60 €. ISBN-10: 014062323X (Amazon)


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6.8.-15.8.2011

SuB // The Great Gatsby und Schoßgebete

Da ist man mal drei Tage nicht im Bundesland und Bloglovin berichtet von 43 neuen Einträgen die ich noch zu lesen habe. Man o man. Aber das soll hier gar nicht das Thema sein :)


(v.o.n.u.: Charlotte Roche - Schoßgebete, F. S. Fitzgerald -The Great Gatsby, der Original Taschenlexer, Virginia Woolf - A room of one's own, James Frey - A million little pieces, Daniel Glattauert - Gut gegen Nordwind)


Manchmal glaube ich, dass ich einen Knall habe. Ich habe mit vier Büchern (eins darunter ist für die Uni) mitgenommen, für eine 4 1/2 stündige Bahnreise die ich nicht mal allein beschritten habe, mit dem Wissen, ich werde nicht viel zum Lesen kommen übers Wochenende und ich komme mit sechs Büchern zurück ohne eine Buchhandlung auch nur betreten zu haben. Kein Wunder das ich so schnell Rückenschmerzen bekomme. 
Das ist dennoch ein wenig Zeit hatte zum lesen, zeigt der nächste fliegende Wechsel. 

The Great Gatsby von F. S. Fitzgerald wurde zu Ende gelesen und soll mein Augustbuch für die English Challenge sein. Die Rezension wird also in den nächsten Tagen noch folgen. 

Von Charlotte Roches zweitem Werk Schoßgebete, welches erst letzte Woche heraus kam und jetzt schon von Alice Schwarzer kritisiert wurde, habe ich die ersten 45 Seiten geschafft und stehe dem ganzen mit gemischten Gefühlen gegenüber. Es ist wieder dieser seltsame Stil, dieses Beschreiben bis ins kleinste Detail das mich Feuchtgebiete immer wieder hat zuschlagen und in die Ecke werfen lassen hat, andererseits ist hier viel mehr Story. Zudem das Versprechen dass der Roman im höchsten Maß autobiografisch sein soll. Ich blicke mit hohen Erwartungen auf die nächsten ca. 250 Seiten.


Rezension // Schwerelos von Ildikó von Kürthy

Aufgrund seiner Dicke war Schwerelos schnell zu lesen. 
Mit der Thematik konnte ich mich kaum identifizieren. Sich als 22jährige in den Kopf und die Welt einer 37jährigen hinein zu versetzen ist schwer. Rein logisch verstehe ich die Probleme, aber ich konnte kaum mitfühlen und mit meiner noch verklärten Sicht von der Welt schockieren mich Ansichten wie die von Regina über die perfekte Ehe. Viele Teile waren wirklich treffend beschrieben. Andere für so eine weitgreifende Thematik einfach zu schnell abgehandelt. Da ist ein schwules Päarchen das ein Kind will und eine schwangere Cousine die keine Ahnung hat wer der Vater ist? Perfekte Kombination! As if. Als würde das im Leben wirklich so laufen. Selbst ich mit meinen 22 Jahren kann da nur den Kopf schütteln. Man bestimmte sowas doch nicht in einem kurzen Moment. Es geht hier um die nächsten 18 Jahre und die Traumlösung wie im Buch präsentiert ist einfach nicht realistisch genug. Natürlich kann man das ganze Buch nicht ernst nehmen. Es handelt sich hierbei doch um Chic-Lit und unsere liebreizende Protagonistin rennt schließlich von einem Schlamassel in den Nächsten, trotzdem hätte es ein weniger mehr doch auch noch getan um eine Runde Sachen aus dem Werk zu machen, die man der Autorin auch abkaufen kann. 
Dennoch ist da eibn Zitat auf das mich eine Freundin aufmerksam gemacht hat und das ich so, fast als Lebensmotto übernehmen würde: 

"Wer seine Miete nicht selber zahlen kann,
 für den ist Freiheit ein leeres Wort."(S.66)


Der Chronist der Winde - Henning Mankell

Ich habe das Buch nach etwa zwei Kapiteln abgebrochen, die mich so dermaßen gelangweilt haben und irgendwie auch nichts sagend waren. Da verspricht das Cover mehr, als das Buch halten konnte. 

Vielleicht versuchen der Chronist und ich es später noch einmal. Man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben ;)